Welche Gefahren lauern für Hunde im heimischen Haushalt?

Drinnen, in den eigenen vier Wänden ist für viele Hunde die Welt noch in Ordnung. Kein Verkehrschaos, das einem gefährlich werden könnte, kein Lärm und auch keine Giftköder. Wir könnten meinen, dass Hunde in der Wohnung am sichersten aufgehoben sind. Das ist allerdings ein Trugschluss, denn nicht nur draußen auf der Straße oder im Grünen lauern Gefahren, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Allein für uns Menschen belegen die Statistiken, dass sich die meisten Unfälle im Haushalt ereignen. Warum sollte das bei Hunden anders sein?

Knabbert Ihr Hund auch mal gerne an Ihren Sachen?

Welpen knabbern Gegenstände an, weil sie einfach alles in ihrer Umgebung erkunden möchten. Bei älteren Hunden kann Langeweile dazu führen, dass Dinge im Haushalt angekaut werden. Was in Hinsicht auf den Schaden im ersten Augenblick ärgerlich ist, kann aber noch zu einem weiteren Problem führen. Gegenstände aus Kunststoff können beim Anknabbern splittern und in den Rachenraum gelangen. Ebenso sind Socken dann ein Risiko, wenn zu viel von den Fusseln in den Magen gelangen und dort anschließend zu einem Darmverschluss führen. Daneben sind herumliegende Kinderspielzeuge eine zusätzliche Gefahr, da diese oft sehr klein sind und verschluckt werden können. Die Folge ist auch hier ein Darmverschluss, der operativ behandelt werden muss. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Liebling etwas verschluckt hat, dann ist der Gang zum Tierarzt in jedem Fall ratsam.

Wie haben Sie eigentlich Ihre Kabel vom Fernseher verstaut?

Eigentlich sieht es in vielen Haushalten ähnlich aus: Für Fernseher, DVD-Player, W-LAN-Router oder andere Geräte wird häufig ein Mehrfachstecker verwendet, da naturgemäß die Steckdosen im Wohnzimmer an der gewünschten Stelle rar sind. Heraus kommt dabei ein Kabelsalat, der nur hin und wieder mal entwirrt wird. Für Ihren Hund ist das eine zusätzliche Gefahrenquelle, kann er doch an Kabeln herumknabbern, wenn diese nicht ordentlich verlegt oder hinter einem Schrank verborgen sind. Ein angeknabbertes Kabel kann unweigerlich zu einem Stromschlag führen und dabei massive Herz-Kreislauf-Probleme auslösen.

Flachbildfernseher sind heute eigentlich Standard. Die schicken Geräte stehen häufig auf einem schmalen Sockel auf einem niedrigen Fernsehschrank, damit das Bild auf Augenhöhe ist. Für Ihren Hund bedeutet das, dass er den Fernseher im Sprung gut erreichen kann. Haben Sie mal darüber nachgedacht, was geschieht, wenn er auf dem Bildschirm etwas entdeckt, das sein plötzliches Interesse weckt? Dann gibt es kein Halten mehr, auch nicht für den Fernseher. Im günstigsten Fall stürzt dieser auf den Boden, im ungünstigen Fall auf Ihren Hund. Daher ist es sinnvoll, wenn der Fernseher absolut standsicher aufgebaut oder sogar mit einem Halter in der Wand verankert ist.

Bringen Sie Putzmittel und Haushaltzubehör sicher unter

Hunde haben nun einmal ein großes Interesse daran, ihre Umgebung zu erkunden. Dazu gehört auch die eigene Wohnung, da es hier immer kleine Veränderungen gibt. Offene Schränke, farbige Behältnisse oder herumliegende Gegenstände auf Tischen oder Schränken: Hier lauern Verletzungsgefahren. Gerade in der Küche oder im Bad sind Reinigungsmittel in größerer Menge in den tiefergelegenen Schränken untergebracht. Wenn diese nicht richtig verschlossen sind, kann Ihr Hund diese durchaus erreichen, daran schnuppern oder lecken. Ebenso gilt: Scheren oder Messer gehören nach Gebrauch wieder weggeräumt, damit eine Verletzung ausgeschlossen wird. Können Sie sicher sein, dass Ihr Liebling nicht unbemerkt von Ihnen mal ein Messer vom Tisch herabzieht?

Betrachten Sie immer wieder kritisch Ihre Wohnung – aus den Augen Ihres Hundes

Haben Sie sich schon einmal Ihre Wohnung oder Ihr Haus aus der Perspektive Ihres Hundes angeschaut? Probieren Sie den neuen Blickwinkel mal aus und nehmen Sie auf diese Weise wahr, was Ihr Hund so alles in seinem Blickfeld hat. Ist zum Bespiel die Treppe zum nächsten Geschoss nach unten hundesicher oder kann er dort beim Herumtoben hinunter schlittern? Sind irgendwo noch scharfkantige Teile von Möbeln in Blickhöhe wie zum Beispiel eine Glasplatte des Wohnzimmertisches? Hier besteht unter Umständen auch ein Verletzungsrisiko, wenn Ihr Liebling im Haus herumrennt und mit dem Kopf dagegen stößt. Denken Sie auch immer daran, dass ein wenig gute Erziehung dazu beitragen kann, dass sich Ihr Vierbeiner im Haus nicht allzu chaotisch verhält – dadurch lässt sich so manches Verletzungsrisiko erheblich reduzieren.

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Wenn das Übergewicht für die Katze zum Problem wird

Katze auf der WaageLiebe macht bekanntlich blind. Nicht nur in der Beziehung unter uns Menschen, sondern auch in der Beziehung zu unseren Stubentigern. Immer mehr der kleinen Vierbeiner leiden unter Übergewicht und so mancher Katzenfreund merkt es nicht, wenn der Sofalöwe langsam, aber sicher aus dem Leim geht und immer pummeliger wird. Wenn nur das pummelige Aussehen reine Geschmackssache wäre, gäbe es keine Probleme. Mit dem Übergewicht sind aber auch zahlreiche gesundheitliche Risiken verbunden. Tierärzte schätzen, dass mehr als die Hälfte aller Katzen übergewichtig sind.

Welche Krankheiten können bei der Katze durch Übergewicht ausgelöst werden?

Mit den überflüssigen Kilos ist es bei Katzen nicht anders als bei uns Menschen. Sie sind einfach Ballast für unseren Körper und stellen ein erhebliches Risiko dar. Gewiss, im Auge so manches Betrachters ist ein Pfündchen mehr bei der Katze ganz niedlich, aber nicht ratsam. In erster Linie trägt das Übergewicht dazu bei, dass die Gelenke sehr stark strapaziert werden. Dazu kommt, dass Übergewicht die Katze anfälliger für Verletzungen und Knochenbrüche macht, da der Körperbau eigentlich nicht dazu geeignet ist, unnötigen Ballast mit sich herumzuschleppen. Daneben erschwert das Übergewicht die Atmung, Herz-Kreislauf-Probleme sind vorprogrammiert. Zudem ist Diabetes mellitus in den meisten Fällen auf das Übergewicht zurückzuführen.

Wieviel Kilo darf meine Katze wiegen?

Ein paar Kilo zu viel? Beim Menschen ist das sicherlich nicht schlimm. Zwei Kilo mehr bei einem Idealgewicht von 70 Kilogramm entsprechen einem Übergewicht von drei Prozent. Bei der Katze machen zwei Kilo aber schon 50 Prozent Übergewicht aus, wenn wir mal von einem Normalgewicht von vier Kilo ausgehen. Das ist schon eine ganze Menge, die Ihr Stubentiger alltäglich durch die Gegend bewegen muss. Ein Idealgewicht lässt sich bei der Katze nicht genau definieren, aber es gibt Orientierungshilfen, was den Körperbau der Katze angeht. So sollte die Taille gut sichtbar sein und die Rippen sind beim Streicheln tastbar. Hingegen ist bei Übergewicht die Taille nicht mehr sichtbar, der Bauch wirkt rundlich und auch die Rippen sind nur noch schwer zu ertasten.

Wodurch kommt es bei Katzen zum Übergewicht?

In der Regel wird Übergewicht durch falsche Ernährung begünstigt. Es werden also mehr Kalorien aufgenommen, als die Katze verbrauchen kann. Ein geringer Nahrungsüberschuss kann sich langfristig betrachtet negativ auswirken. Nimmt die Katze täglich etwa mehr als zehn Kilokalorien zu sich, die nicht verbraucht werden, summiert sich das im Laufe des Jahres auf etwa ein Pfund zusätzliches Körperfett. Vor allem Wohnungskatzen unterliegen leicht dem Risiko des Übergewichtes, da sie nicht wie ihre Freigänger-Artgenossen dauernd draußen herumtoben, sondern vermehrt in den eigenen vier Wänden herumdösen. Zusätzlich trägt die Kastration dazu bei, dass die Katze übergewichtig wird. Nach dem Eingriff nimmt der Energiebedarf des Stubentigers ab, gleichzeitig erhöht sich die Nahrungsaufnahme. Hier gilt es natürlich entgegenzusteuern und die Energiezufuhr um etwa ein Drittel zu drosseln.

Ausreichend Bewegung ist wichtig für die Katze

Wohnungskatzen sind nicht von vornherein dicker als ihre Artgenossen, die sich im Freien aufhalten. Es liegt ganz in unserer Hand, ob unser Sofalöwe in den eigenen vier Wänden Fett ansetzt oder auf Trab gehalten wird. Also muss die Katze ausreichend beschäftigt werden, so dass sie die Möglichkeit hat, Energie zu verbrauchen. Es macht durchaus Sinn, die Katze regelmäßig auf die Waage zu packen, um das Gewicht im Auge zu behalten. Liegt das Übergewicht noch in einem geringen Rahmen, so lässt sich hier relativ einfach entgegensteuern. Herumtoben, Ball spielen, Fangspiele und andere Dinge sollten Sie mit Ihrer Katze unternehmen, damit die drohenden Fettpölsterchen eingedämmt werden. Dazu kann die Futtermenge um ein geringes Maß reduziert werden. Dazu reicht es schon aus, wenn die Katze einen oder zwei Esslöffel weniger als üblich in ihren Napf bekommt.

Wie kann die Katze auf Diät gesetzt werden?

Ist erst einmal das Übergewicht da, ist es naturgemäß schwer, davon wieder herunterzukommen. Wichtig ist zunächst einmal, dass der Tierarzt die Katze untersucht und eine Empfehlung für die Diät abgibt. Eine Radikaldiät mit einem rasanten Gewichtsverlust kann Krankheiten auslösen wie die Hepatische Lipidose, eine schwerwiegende Lebererkrankung: Besser ist es, wenn die Katze ungefähr zwei Prozent ihres Übergewichtes in der Woche verliert. Dazu kann die Ernährung auf Diätfutter umgestellt werden. Wichtig ist dabei, dass der kleine Vierbeiner trotz der kalorienreduzierten Nahrung auch ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu sich nehmen kann. Die Diät soll ja schließlich nicht in einer Mangelernährung münden.

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Die Beziehung zwischen Hund und Mensch lässt viele Mythen entstehen

Frau und Hund auf WieseDass wir Menschen gerne mit dem Hund zusammenleben, ist sicherlich kein Mythos. Kein Wunder, bei mehr als acht Millionen haarigen Vierbeinern in den deutschen Haushalten. Der Hund ist also unser liebstes Haustier nach der Katze. Hunde haben zu uns Menschen eine besondere Beziehung. In mancherlei Hinsicht ranken sich aber auch viele Mythen rund um das Zusammenleben von Vierbeiner und Zweibeiner. Was ist dran an den größten Mythen?

Hunde mit Trennungsängsten haben eine sehr enge Bindung zu ihrem Herrchen oder Frauchen

Wenn es auch in der Natur des Hundes liegt, dem Menschen überall hin zu folgen, so führt das nicht zwangsläufig zu Trennungsängsten. Was aus unserer Sicht häufig als zu enge Bindung bezeichnet wird, ist eher dem Kontrollverhalten des Hundes geschuldet. Er möchte ja schließlich alles mitbekommen, was um ihn herum geschieht. Es ist daher sehr wichtig, den vierbeinigen Liebling schrittweise an das Alleinsein heranzuführen. Hunde sind zwar sehr soziale Wesen, können aber auch lernen, allein zu sein. Dafür ist es wichtig, ihm Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. Eine zu enge Bindung des Hundes zum Menschen führt also nicht zwangsläufig zu Trennungsängsten.

Leben Hunde am liebsten mit dem Menschen zusammen?

Viele Tierarten bleiben am liebsten unter sich. Nicht so der Hund, der als Haustier schon sehr weit domestiziert ist. Studien zufolge zeigen sich Hunde wesentlich selbstständiger und sicherer, wenn sie in Begleitung ihres Herrchens oder Frauchens sind. In kritischen Situationen suchen sie die Nähe ihrer menschlichen Bezugsperson, ebenso bei der Orientierung in einer für sie ungewohnten Umgebung. Es hat sich herausgestellt, dass andere Hunde als Kumpel unseres Vierbeiners nur selten die Sicherheit geben können, die wir als Menschen ausstrahlen und auch unserem Hund vermitteln. Unter diesem Gesichtspunkt lässt sich schon klar sagen, dass Hunde am liebsten mit dem Menschen zusammen leben.

Gibt es Spiele, die die Bindung zwischen Hund und Herrchen verstärken?

Die meisten Hundefreunde sind natürlich bestrebt, mit ihrem Liebling gemeinsam viel Zeit zu verbringen und dabei auch noch für Bewegung zu sorgen. Dabei wird häufig der Ball mitgenommen, damit der Hund etwas zum Spielen und zum Nachjagen hat. Dieses Ballwerfen jedoch führt nicht dazu, dass eine engere Bindung zwischen Hund und Mensch aufgebaut wird. Für die Bewegung und Beschäftigung optimal, aber letztendlich wird dadurch eher der Jagdinstinkt trainiert. Es gibt die Möglichkeit, mit Nachlaufspielen, ähnlich wie dem Fangenspiel unter Kindern, eine bessere Bindung zum Hund aufzubauen. Ebenso einfaches Herumalbern auf der Wiese führt dazu, dass der Liebling eine tiefere Bindung zu uns Menschen aufbaut.

Lässt ein ausgeprägtes Jagdverhalten auf eine schlechte Bindung schließen?

Eine typische Situation beim Waldspaziergang: Ihr Hund entwischt auf einmal im Unterholz, weil er ein Geräusch wahrgenommen hat und Sie stehen etwas hilflos am Wegesrand. Der Gedanke keimt auf, dass die Bindung zwischen Hund und Herrchen in diesem Moment nicht ausgeprägt ist. Dabei können Sie ganz beruhigt sein. Der Jagdinstinkt sagt noch lange nichts über die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund aus. Wenn Ihr Hund auf einmal das Weite sucht, liegt es vielmehr daran, dass Sie ihm bestimmte Regeln noch nicht vermittelt haben. Dazu gehört unter anderem, dass die selbstständige Jagd nicht gewollt ist. Hier müssen Sie mit dem Training ansetzen – aber keinesfalls den Vierbeiner ausschimpfen, wenn er kurz darauf wieder zu Ihnen zurückkehrt.

Haben gehorsame Hunde eine bessere Bindung zu Herrchen oder Frauchen?

In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass Hunden Gehorsam antrainiert wird. Schließlich gibt es viele Alltagssituationen, die für Hunde schwer zu überblicken sind und sie daher auf das Kommando von Herrchen reagieren müssen. Dass gehorsame Hunde aber eine bessere Bindung zum Menschen haben,  kann ganz klar verneint werden. Schließlich wird die Bindung zwischen Mensch und Tier ja nicht allein darauf aufgebaut, dass der Hund wie eine Maschine auf „Sitz“, „Platz“ oder „Fuß“ reagiert. Die Bindung zum Hund beruht eher auf Emotionen und daher lässt der Grad des Gehorsams beim besten Willen nicht auf eine gute Bindung zum Menschen schließen. Schließlich ist ein Hund ja nicht nur Befehlsempfänger, sondern soll auch eine gewisse Eigenständigkeit haben.

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Gassi gehen mal ganz anders – noch mehr Tipps für den Trubel in der Stadt

Hund im BusIn unserem letzten Beitrag haben wir Ihnen schon einige Tipps gegeben, wie Sie Ihren Liebling auf den Trubel beim Shoppen vorbereiten können. Schließlich sind Verkehrslärm und viele Menschen nicht unbedingt die Faktoren, die zur Beruhigung Ihres Hundes  beitragen. Welche Alltagssituationen gibt es noch, die Ihr vierbeiniger Freund meistern kann? Lesen Sie, welche Dinge für Ihren Hund noch wichtig sein können.

Ein Bahnhof ist ein hoher Stressfaktor

Die Fahrt mit dem Zug ist mit einer Fahrt im Bus nicht vergleichbar. Das fängt schon am Bahnhof an. Anders als an der Bushaltestelle stehen hier nicht nur vereinzelte Personen, sondern überall rennen gestresste Menschen hin und her, es sind Lautsprecherdurchsagen zu hören, aus den Geschäften strömen Menschen: Das sind schon sehr viele Eindrücke, die Ihr Hund jetzt verarbeiten muss. Auch hier gilt es, langsam anzufangen. Gehen Sie mit Ihrem Hund einige Male auf dem Bahnhofsvorplatz spazieren. Zeigt er dabei keine Stresssymptome, dann können Sie mit ihm mal in die Bahnhofshalle gehen. Bleiben Sie unterwegs des Öfteren stehen, damit sich Ihr Liebling hin und wieder ein paar Eindrücke erschnüffeln kann. Am Bahnsteig selber ist Ihr Hund noch nicht gut aufgehoben. Schließlich macht ein einfahrender Zug einen ganz schönen Lärm. Betreten Sie den Bahnsteig erst, wenn der Zug hält. Die meisten Bahnsteige sind mittlerweile so konstruiert, dass der Einstieg in den Zug keine größere Hürde darstellt. Verweigert Ihr Hund dennoch das Betreten des Zuges, zwingen Sie ihn nicht, sondern probieren Sie es einfach beim nächsten Mal aus.

Ein Besuch im Café

Natürlich gehört zu einem Stadtbummel auch ein Besuch im Café dazu: Mal eben eine Tasse Kaffee oder Cappuccino genießen. Der Hund ist natürlich mit von der Partie, soll sich dabei aber benehmen. Testen Sie zunächst einmal, wie sich Ihr Liebling im Außenbereich verhält. Bringen Sie ihn dazu, dass er am Tisch Sitz macht oder sich direkt unter den Tisch legt. Probieren Sie das auf alle Fälle aus, wenn das Café noch nicht überfüllt ist. Zu viele Menschen drumherum sind nicht die besten Voraussetzungen für ein stressfreies Training. Belohnen Sie Ihren Liebling, wenn er an der befohlenen Stelle Platz genommen hat. Denken Sie daran, dass Sie solche Besuche nur bei trockenem Wetter üben. Ansonsten wird es unangenehm, wenn der Hund etwa durch Regen durchnässt ist und sich inmitten anderer Cafébesucher kräftig schüttelt.

Was können Sie für die Sicherheit Ihres Hundes tun?

Auch wenn es oberlehrerhaft klingt: Wenn Sie mit Ihrem Hund einen entspannten Tag in der Stadt verbringen möchten, gilt es einfach ein paar Dinge zu berücksichtigen. Gilt in der Innenstadt ein Leinenzwang oder darf Ihr Liebling frei herumlaufen? Sicherlich, das freie Laufen ist für Ihren Hund schöner. Es gibt aber leider auch viele Einflüsse von außen, die Ihren Hund irritieren oder sogar aufwiegeln und erschrecken können. Denken Sie nur mal an den Radfahrer, der mit einer Irrsinnsgeschwindigkeit durch die Fußgängerzone prescht und dabei fast Ihren Hund auf die Hörner nimmt. Vielleicht ist es besser, Ihren Vierbeiner dicht bei sich zu führen. Wenn Sie nicht gerade in der Fußgängerzone unterwegs sind sondern auf normalen Gehwegen, macht es schon fast Sinn, den Hund an die Leine zu nehmen. Schließlich sind Gehwege oftmals sehr beengt angelegt und andere Fußgänger benötigen ebenfalls Platz. Führen Sie daher Ihren Hund an der kurzen Leine und zwar auf der von der Straße abgewandten Seite.

Schutz und Sicherheit gehen vor

Sind Sie es gewohnt, an Bahnhöfen, U-Bahnen oder in großen Geschäften mit der Rolltreppe zu fahren? Ihr Hund ist es nicht und so kann eine Rolltreppe schon ein ziemliches Hindernis darstellen. Auch wenn es unbequemer ist: Benutzen Sie lieber die dazugehörigen normalen Treppen. Auf einer Rolltreppe besteht immer ein Stück weit Verletzungsgefahr, etwa, wenn sich Ihr Hund darauf die Pfote einklemmt. Zudem sollten Sie Ihren Hund nur in die Geschäfte mitnehmen, wo er auch willkommen ist. Das Anbinden des Hundes vor dem Laden birgt nämlich ein nicht unbeträchtliches Risiko: Es ist schon häufiger vorgekommen, dass Hunde vor dem Geschäft gestohlen wurden. Im Übrigen gilt für alle Passanten: Finger weg von Ihrem Hund, vor allem kleine Kinder. Sicher, die Neugier ist groß, aber denken Sie daran, dass Ihr Hund diese Situation als Stress empfindet und sich auf seine Weise wehrt. Dann heißt es wieder: Der böse Hund hat zugebissen. Obwohl er nichts dafür kann.

Viel Spaß beim Shoppen!

Das Wochenendvergnügen kann beginnen. Ein bisschen in der Stadt bummeln und Ihr vierbeiniger Liebling muss nicht dabei zu Hause bleiben. Es besteht also kein Zeitdruck, um sich ein paar schöne Dinge zu kaufen und dabei ein bisschen im Café zu relaxen. Jetzt müssen Sie das Ganze nur noch mit Ihrem zweibeinigen Liebling trainieren: Einer muss ja die Tüten nach Hause schleppen.

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Gassi gehen mal ganz anders – wie meistern Sie Alltagssituationen in der Stadt?

Hund im CaféIst Ihr Hund schön länger aus der Hundeschule raus? Geht er üblicherweise mit Ihnen nur im Wald auf Feldwegen spazieren? Gibt es die Situation, dass Sie Ihren Liebling mit in die Stadt nehmen müssen und er sich dort nicht so wirklich wohlfühlt? Ist er vielleicht noch so jung, dass er die Unruhe in der Stadt noch gar nicht kennt? Manche Alltagssituation macht es notwendig, dass Ihr Vierbeiner Sie beim Gang in die Stadt begleitet. Wir möchten Ihnen mal ein paar Tipps geben, wie Sie Ihren Hund an den Trubel und ungewohnte Dinge leichter gewöhnen können.

Fangen Sie ganz langsam an

Vor allem junge Hunde haben noch nicht so viel Berührung mit dem Leben in der Stadt gehabt. Selbst wenn sie Stadthunde sind, gehen sie vielleicht mit Herrchen oder Frauchen ihre täglichen Runden und kennen ihre Umgebung. Hier ist alles wie gewohnt. Da ist es sinnvoll, dass der Vierbeiner vom ersten Gang im städtischen Trubel nicht sofort erschlagen wird. Sie müssen sich an alles Neue gewöhnen. Es ist also nicht sinnvoll, wenn Sie mit Ihrem Liebling am Samstagvormittag in die Stadt gehen, nur weil es da zeitlich am besten passt. Suchen Sie sich dafür ruhigere Tageszeiten unter der Woche aus. Denken Sie immer daran, dass Ihr Hund viele neue Eindrücke verarbeiten muss. Das kann der Samstag schon zu einer echten Herausforderung werden. Lassen Sie Ihren Hund vor allem an den neuen Orten ausgiebig schnüffeln, damit er alles besser verarbeiten kann.

Mit dem Hund gemütlich durch die Fußgängerzone

Tauben, tobende Kinder, andere Hunde – es gibt viele Reize, auf die Ihr Liebling reagieren wird. Alles geballt auf einmal führt dazu, dass er nur noch bellend an der Leine zieht. Das ist nicht Ihr Ziel. Ihr Hund soll beim Spaziergang oder bei Besorgungen in der Stadt ruhig bei Ihnen bleiben. Geben Sie ihm die Chance, an einem weniger belebten Tag das Treiben in der Stadt von einer Bank aus zu beobachten. Wiederholen Sie diese Prozedur mehrmals, bis Sie feststellen, dass er sich von einigen Dingen nicht mehr beeindrucken lässt. Dann können Sie auch mal ein bisschen bummeln gehen. Natürlich nicht jeden Tag, aber ein- bis zweimal in der Woche können Sie Ihren Liebling ruhig an das pulsierende Leben heranführen. Zeigen Sie dabei vor allem viel Ruhe und Gelassenheit. Ihr Hund spürt, dass Sie sich vom Treiben in der Stadt nicht beeindrucken lassen und das wirkt sich auch auf ihn aus.

Entspannt mit dem Hund ins Einkaufszentrum

Sie nehmen es wahrscheinlich im ersten Moment nicht wahr: Was beim Betreten des Einkaufszentrums auf einmal auf Ihren Hund einprasselt, ist ganz schön heftig. Da sind laute  Geräusche durch die Lüftungen, durch das Gitter im Boden strömt warme Luft nach oben, die Tür geht nicht auf und zu, sondern dreht sich die ganze Zeit und auf dem Weg ins Innere scheinen alle Leute irgendwie zu verschwinden. Das schafft Unruhe und Ihr Liebling wird sich nicht auf Anhieb dafür begeistern lassen, mit Ihnen ins Einkaufszentrum zu gehen. Deshalb erst einmal ganz langsam an die Sache herangehen: Machen Sie es sich draußen auf einer Bank, wenn eine vorhanden ist, gemütlich. Lassen Sie Ihren Hund neben sich sitzen, so dass er das Treiben auch im Blick hat. So kann er registrieren, wer so alles aus dem Shopping-Center wieder herauskommt. Gut ist, wenn Sie noch einen Partner mit dabei haben. So können Sie ein-, zweimal durch die Eingangstür hineingehen und wieder herauskommen. Ihr Hund registriert: Alles in Ordnung, hier gibt es keine Probleme.

Fahren Sie doch mal mit Ihrem Hund per Bus in die Stadt

Der öffentliche Personennahverkehr genießt nicht überall den besten Ruf. Fakt ist aber: Wenn Sie nicht gerade einen Großeinkauf machen möchten, ist die Fahrt ins Zentrum immer noch eine gute Wahl, da Sie sich nicht mit der Parkplatzsuche herumschlagen müssen. Natürlich sind die Bushaltestelle oder auch ein Bahnhof ungewohnte Bereiche für Ihren Liebling, aber auch hier können Sie schrittweise vorgehen und ihn an die ungewohnten Orte gewöhnen. Nehmen Sie sich einfach mal die Zeit, zur nächsten Bushaltestelle zu gehen. Dort setzen Sie sich einfach hin und lassen Ihren Hund dort mal herumschnüffeln. So kann er viele Eindrücke aufnehmen. Vor allem, wenn andere Hunde schon vor ihm hier waren. Beobachten Sie mit Ihrem Hund an- und abfahrende Busse. Wenn Sie das einige Male gemacht haben, können Sie mal in den Bus einsteigen und vielleicht nur mal bis zur nächsten Haltestelle mitfahren. Ihr Hund wird spüren, dass eine Fahrt mit dem Bus nichts Beunruhigendes ist. Fahren Sie aber erst mit dem Bus, wenn Ihr Hund keine Angst beim Besteigen des Fahrzeuges zeigt. Dann können Sie mit der Zeit auch mal längere Strecken fahren. Denken Sie aber immer daran, dass Sie zum Ausprobieren den Schüler- oder Berufsverkehr meiden. Das wird naturgemäß stressig werden.

Wie geht es weiter?

In unserem nächsten Beitrag möchten wir Ihnen noch weitere Tipps zum Spaziergang mit Ihrem Hund in der Stadt geben. Worauf müssen Sie achten, damit Ihr Hund sich sicher fühlt? Gibt es tückische Ecken oder lauern sogar Gefahren im städtischen Trubel?

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Katzenkrankenversicherungen im Überblick – worauf müssen Sie achten?

Katze mit MädchenWenn es uns schlecht geht oder wir uns sogar verletzen, gehen wir zum Arzt oder werden ins Krankenhaus gefahren. Bezahlen müssen wir dafür nichts, denn in der Regel ist jeder Bundesbürger entweder in der Gesetzlichen Krankenversicherung oder in der Privaten Krankenversicherung Mitglied und gegen die Kosten einer Heilbehandlung abgesichert. Nicht so unsere geliebten Samtpfoten, denn hier müssen wir für die tierärztliche Behandlung immer selber ins Portmonee greifen. Kein Wunder, dass unter den Katzenfreuden die Katzenkrankenversicherung immer populärer wird. Schließlich lässt sich damit der größte Teil der Tierarztkosten absichern.

Gut versorgt nach einem Autounfall

Die Katze Lilly hatte Glück im Unglück: Als sie vor ein Auto gerannt ist, zog sie sich zwar einen komplizieren Oberschenkelhalsbruch zu, aber sie überlebte den Zusammenprall. In der Tierklinik musste die Fraktur operativ behandelt werden, damit das Leben von Lilly auch weiterhin ohne Einschränkungen verlaufen kann. Die Kosten für den Eingriff und die darauffolgende Nachbehandlung bewegten sich um die 2.000 Euro. Für die Halterin von Lilly war es ein Glücksfall, dass sie die Katzenkrankenversicherung abgeschlossen hatte. So konnte ihr Versicherer die Operationskosten übernehmen. Ohne Versicherungsschutz wäre das ein ziemlich heftiger finanzieller Schlag gewesen, denn das Leben und die Gesundheit der Katze haben schließlich Vorrang vor finanziellen Bedenken.

Treffen Sie bei der Katzenversicherung eine individuelle Entscheidung

Es gibt zwar nur fünf Anbieter auf dem deutschen Markt, die sich mit dem Thema Katzenversicherung befassen, dafür fallen aber die Leistungen recht unterschiedlich aus. Sie müssen daher genau prüfen, welche Katzenkrankenversicherung für Sie in Betracht kommt. Soll der Höchstsatz im Rahmen der Gebührenordnung, also der dreifache Satz, abgesichert werden oder tut es auch der zweifache Satz? Welche Versicherungssumme soll im Leistungsfall bereit stehen? Reicht ein Tarif mit Summenbegrenzung oder soll es ein Versicherungsschutz ohne Limit sein? Sollen alle Operationen versichert sein oder reicht auch ein Tarif mit Einschränkungen?

Ein Vergleich der Katzenkrankenversicherung

Wir haben mal die Tarife im Bereich der Katzenkrankenversicherung unter die Lupe genommen. Dabei haben wir einen sechsjährigen Freigänger als europäische Hauskatze für den Vergleich herangezogen.

  • Agila

Zwei Tarifvarianten bietet die Agila Tierkrankenversicherung. Im Normaltarif werden bis zu 300 Euro für ambulante Leistungen und bis zu 1.600 Euro für Operationen übernommen. Der Monatsbeitrag liegt bei 28,91 Euro. Im Tarif Exklusiv liegt die Begrenzung für ambulante Behandlungen bei 550 Euro, Operationen sind unbegrenzt versichert. Dafür fallen monatlich 36,90 Euro an. Beide Tarife erstatten bis zum dreifachen Satz der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT):

  • Allianz

Die Allianz Katzenkrankenversicherung übernimmt bei ambulanten Behandlungen maximal 1.000 Euro im Jahr und bei Operationen bis zu 9.000 Euro. Allerdings ist hier generell ein Eigenanteil von 20 Prozent zu berücksichtigen. Erstattet wird nach dem zweifachen Satz der GOT. Der Monatsbeitrag liegt bei 29,02 Euro.

  • Helvetia

Zwei Tarife bietet der Schweizer Konzern bei der Katzenkrankenversicherung an. Entweder liegt die Höchsterstattung für alle Leistungen bei 2.000 Euro oder es gibt keine Summenbegrenzung. Die Beiträge dafür liegen bei 18,28 Euro beziehungsweise bei 26,33 Euro monatlich. Die Erstattung erfolgt nach dem dreifachen Satz der GOT. Ein Eigenanteil von 20 Prozent muss auch hier berücksichtigt werden.

  • Petplan

Seit drei Jahren ist das Unternehmen Petplan auf dem deutschen Markt vertreten und hat insgesamt acht Tarifvarianten. Die Unterschiede liegen im Wesentlichen in der Erstattung nach dem zweifachen oder dreifachen Satz sowie in der Höhe der Kostenübernahme. Diese liegt entweder bei 2.000 Euro oder 3.000 Euro im Jahr. Die Beiträge schwanken zwischen 17,24 Euro und 33,44 Euro monatlich. Eine Selbstbeteiligung fällt für jede eingereichte Rechnung an. Diese liegt je nach Tarifmodell bei 20 oder 40 Euro. Wer alle Rechnungen gesammelt einreicht, zahlt diese Selbstbeteiligung nur einmalig.

  • Uelzener

Der alteingesessene Tierversicherer Uelzener hat zwei Modelle zur Katzenkrankenversicherung auf den Markt gebracht. Hier werden die Tierarztkosten in unbegrenzter Höhe bis zum zweifachen Satz der GOT übernommen. Der Tarif mit 20 Prozent Selbstbeteiligung liegt bei 35,95 Euro monatlich, ohne Selbstbeteiligung sind es 46,73 Euro im Monat.

Günstigere Beiträge bei jüngeren Katzen

Je früher eine Katze versichert wird, desto günstiger sind auch die Beträge. Bei einer zweijährigen Katze fallen die Beiträge bei der AGILA zum Beispiel um vier Euro im Monat günstiger aus. Diese Ersparnis ergibt sich auch bei der Helvetia, bei der Allianz ist die jüngere Katze rund fünf Euro günstiger. Geringer fällt der Unterschied bei Petplan aus, hier liegt die Ersparnis bei rund zwei Euro monatlich.

Zu berücksichtigen ist aber, dass Katzen im jungen Alter gesundheitlich besser aufgestellt sind als ihre älteren Artgenossen. So können bereits vorhandene Krankheiten nicht abgesichert werden und führen zu Leistungsausschlüssen. Daher ist der frühe Versicherungsschutz durchaus sinnvoll.

Tierarztkosten werden ansteigen

Anfang Juli 2017 hat der Bundesrat dem Gesetzentwurf zur Anpassung der Tierarztkosten zugestimmt. Im Bereich der Haustiere werden die tierärztlichen Behandlungen voraussichtlich um zwölf Prozent teurer. Im Krankheitsfall müssen Katzenfreunde also etwas tiefer in die Tasche greifen. Da ist es schon lohnenswert, die Katzenkrankenversicherung in Betracht zu ziehen. Sicherlich, so mancher Stubentiger tapst ohne Gesundheitsprobleme durch sein Leben, aber das lässt sich im Vorfeld nie genau bestimmen. Besser ist es, eine Absicherung zu haben, falls doch mal ein Ernstfall eintritt und mehrere Tausend Euro an Tierarztkosten anfallen.

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Wie halten Sie Ihren Hunde-Senior fit?

Senioren-HündinIm Alter von sieben bis zehn Jahren gehören Hunde, je nach Rasse, schon zum alten Eisen. Sie müssen aber dadurch nicht ein Senioren-Dasein fristen, sondern sie können durch verschiedene Aktivitäten fit gehalten werden, damit der Alterungsprozess sich nicht zu schnell durchsetzt. Sie als Herrchen oder Frauchen können eine Menge dazu beitragen, dass Ihr vierbeiniger Liebling seinen Lebensabend noch aktiv und gesund verbringen kann.

Können Hunde an Demenz erkranken?

Was bei uns Menschen eine der häufigsten Krankheiten im Alter ist, kann bei Hunden ebenso gut auftreten. Demenz ist also auch bei Hunden ein Thema. Sie können dem frühzeitig entgegensteuern. Fordern Sie Ihren Liebling vom Kopf her: Bringen Sie ihm regelmäßig kleine und neue Tricks bei. Wiederholen Sie mit ihm regelmäßig Gehorsamsübungen und wechseln Sie dabei auch mal die Reihenfolge. Diese Form von Such- und Intelligenzspielen regt die Durchblutung im Gehirn an und trägt dazu bei, dass sich der Alterungsprozess der grauen Zellen hinauszögert. Nimmt im Alter die Vergesslichkeit zu, dann strukturieren Sie den Alltag Ihres Hundes bis auf das kleineste Detail. So weiß er zumindest immer, wann seine Zeit für die Gassirunde, die Mahlzeiten oder die Kuscheleinheiten ist.

Futterrationen für den Hunde-Senior aufteilen

Im Alter benötigen Hunde nicht mehr die Menge an Nährstoffen wie junge Hunde. Ein großer Futternapf zwei- oder dreimal täglich ist deshalb eher kontraproduktiv und fördert die Fettleibigkeit. Besser ist es, wenn Sie Ihrem Liebling vier bis fünfmal am Tag kleine Futterrationen bereitstellen. So wird der Kreislauf geschont, da der Magen nicht so voll ist. Im Übrigen bietet sich zwischen den Mahlzeiten dann auch die Gelegenheit, mal ein bisschen nach draußen zu gehen und die Kalorienverbrennung anzukurbeln. Dabei gilt: Mindestens viermal am Tag geht’s ab nach draußen, aber mit gedrosseltem Tempo. Ihr Hund kann nicht mehr so herumtoben wie noch zu seinen besten Zeiten. Gehen Sie kurze Strecken, auf denen der Vierbeiner durchaus mal schnell rennen oder spielen soll. Damit bekommt er immer noch genug Bewegung – nur auf den Tag auf mehrere Etappen verteilt.

Wenn die Schmuseeinheiten häufiger werden

Bei Hunden ist es wie bei uns Menschen: Mit den Jahren treten die Zipperlein immer häufiger auf. Während wir einfach zum Arzt gehen und uns behandeln lassen, können Hunde ihr Unwohlsein nicht mal eben so einfach zum Ausdruck bringen. Bei kleinen Wehwehchen fühlt er sich unwohl und auch unsicher. Als Mitglied eines Rudels, also der Familie, wird er jetzt die Nähe eines starken Kumpans suchen, um sich anzulehnen. Nehmen Sie sich daher viel Zeit, um Ihren Freund zu beruhigen, zu massieren oder einfach nur zu streicheln. Er braucht jetzt die Bestätigung, dass alles gut ist und jemand für ihn da ist. Das stärkt sein Selbstbewusstsein und hält ihn körperlich fit.

Bei Hunden leiden im Alter die Gelenke

Hunde haben im Alter Probleme bei hohen Sprüngen oder beim Einsteigen ins Auto. Treppensteigen funktioniert auch nicht mehr so dolle. Die Gelenke sind im Alter ein großer Schwachpunkt bei unseren vierbeinigen Lieblingen. Unterstützen Sie Ihren Senior bei kleinen Alltagsproblemen. Für große Hunde gibt es zum Beispiel Haltegeschirre, mit denen das Treppensteigen erleichtert wird. Sie brauchen Ihren Hund nicht tragen, sondern entlasten vom Prinzip her nur sein Körpergewicht, wenn Sie das Haltegeschirr hochziehen. Kleine Hunde sollen getragen werden, da für ihre kurzen Beine die Höhenunterschiede der Stufen zu einem echten Problem werden. Helfen Sie Ihrem Hund ins Auto, in dem Sie eine kleine Rampe bauen. Diese können Sie ja problemlos im Kofferraum verstauen. So ist Ihr Liebling aber in der Lage, noch selbstständig ins Auto zu gelangen. Denken Sie bei jeder Fahrt daran, Ihren Hund richtig abzusichern. Zum einen, um Verletzungen bei einem Unfall zu vermeiden, zum anderen, um ein Bußgeld wegen des Verstoßes gegen die Ladungssicherung zu vermeiden.

Wie oft muss Ihr Hunde-Senior zum Tierarzt?

Es ist naheliegend, dass im Alter viele Krankheiten auftreten können. Diese können gut behandelt werden, wenn der Hund rechtzeitig beim Tierarzt ist und dieser Anzeichen für eine Erkrankung erkennt. Daher ist es wichtig, dass ältere Hunden zweimal im Jahr beim Tierarzt vorbeischauen. So kann der Tierarzt nicht nur auf mögliche Krankheiten aufmerksam werden, sondern er kann auch anhand einer regelmäßigen Kontrolle von Blutbild, Gebiss und Vitalfunktionen Veränderungen erkennen und danach eine Behandlung einleiten. Die Kosten für diese Untersuchungen sollten Sie nicht scheuen, immerhin soll Ihr Liebling ja noch einen relativ unbeschwerten Lebensabend bei Ihnen verbringen.

 

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Das Wassermanagement für Pferde im Sommer

Bei diesen warmen Temperaturen geht nichts ohne ausreichend Wasser zum Trinken. Das gilt für uns Menschen wie auch für Pferde. Schließlich besteht die Masse dieser Säugetiere zu zwei Dritteln aus Wasser. Dabei ist Wasser nicht nur eine Flüssigkeit zur Nahrungsaufnahme, Wasser erfüllt auch den Zweck der inneren Körperreinigung. Nährstoffe und Salze werden über den Flüssigkeitshaushalt im Körper verteilt, auf der anderen Seite werden darüber auch Abfallstoffe transportiert und über Darm und Nieren ausgeschieden. Dazu kommt, dass Wasser vor allem im Sommer einen Kühleffekt bietet. Im Blutkreislauf kann das Wasser, das durch den Körper kreist, Wärme an die Hautoberfläche abgeben, dadurch kommt es zur Schweißbildung und zur Verdunstungskälte auf der Hautoberfläche.

Wasser ist ein lebenswichtiges Element für Pferde

Wer schwitzt, verliert auch viel Flüssigkeit. Das ist im Ruhezustand bereits der Fall, gerade bei diesen sommerlichen Temperaturen. Selbst ohne körperliche Anstrengung benötigen Pferde große Mengen Trinkwasser. Wassermangel bewirkt, dass Pferde dehydrieren. Der Stoffwechsel kommt dabei zum Erliegen, Hirnfunktionen und die Thermoregulierung werden eingestellt. Anhaltender Wassermangel kann also zum Tode führen. Daher muss jeder Pferdehalter für sein Tier gewährleisten, dass es ausreichend Flüssigkeit bekommt. Damit ist aber nicht gemeint, dass Pferde ihren Flüssigkeitsbedarf über offene Gewässer wie zum Beispiel Tümpel oder Teiche decken. Die Trinkwasserzufuhr muss also so erfolgen, dass Pferde in unbegrenzten Mengen sauberes Trinkwasser, das gesundheitlich unbedenklich ist, zu sich nehmen können.

Wieviel Flüssigkeit braucht ein Pferd am Tag?

Je nach Art und Größe des Pferdes benötigen die großen Tiere zwischen 20 und 60 Liter Wasser am Tag. Hier entwickeln vor allem säugende Großstuten einen großen Wasserbedarf, da sie ja zusätzlich noch 15 bis 30 Liter Milch am Tage abgeben. Diese Flüssigkeitsabgabe muss natürlich auch noch kompensiert werden. Bei mittelgroßen Pferden kann der Magen-Darm-Trakt phasenweise durchaus bis zu 50 Liter Flüssigkeit enthalten. Generell müssen Sie als Pferdfreund nicht nur darauf achten, wie viel Wasser Ihr Pferd zu sich nimmt, sondern auch, wie es trinkt. Pferde sind vom Wesen her Fluchttiere und sind darauf getrimmt, in kürzester Zeit viel Wasser aufzunehmen. Pferde sind daher sogenannte Saugtrinker. Bei der Aufnahme von Wasser pressen sie die Lippenzusammen, so dass nur eine kleine Öffnung bleibt. Dann saugen sie das Wasser ein.

Wie kann für Pferde Trinkwasser am besten verabreicht werden?

Frisches Wasser aus der Tränke, die eine flächenmäßig große und auch gleichzeitig tiefe Schale hat, ist für die Wasseraufnahme des Pferdes am besten geeignet. Damit das Wasser nicht sofort verunreinigt wird, empfiehlt es sich, die Tränke so anzubringen, dass bei mittelgroßen Pferden der Wasserspiegel ca. 60 bis 70 Zentimeter hoch ist. Ansonsten besteht das Risiko, dass es durch Pferdeäpfel zu Verschmutzungen oder durch die Pferdehufe zu Beschädigungen kommt. Sogenannte Balltränken sind hier sehr praktisch, da das Pferd nur einen sehr geringen Widerstand aufbringen muss, um an das Wasser zu kommen. Es handelt sich dabei um einen großen Behälter mit einem Schwimmerventil, ein Ball verschließt die Trinköffnung. Der Vorteil dabei ist, dass diese Tränken relativ sicher vor Verschmutzungen sind, da das Wasser nicht offen ist. Dennoch müssen diese Behälter ebenfalls regelmäßig gereinigt werden, da Wasserablagerungen in der Hitze in kurzer Zeit Bakterien bilden können.

Für Pferde hat die Wasserqualität eine große Bedeutung

Bei einer Erkrankung des Pferdes wird nur in seltenen Fällen das Trinkwasser als Ursache ausgemacht. Dabei gibt es viele Faktoren, die die Wasserqualität beeinflussen. Zu hohe Gehalte an Salz, Kalium, Eisen oder Sulfaten beeinflussen den Geschmack des Wassers. Dagegen hat einfaches Regenwasser teilweise Beimischungen von organischen oder anorganischen Verbindungen, die gesundheitlich schädlich sind. Da nicht zwangsläufig jede Weide an das Wassernetz angeschlossen ist, macht es Sinn, Weidepumpen anzulegen, die aus unterirdischen Brunnen gespeist werden. Im Übrigen gilt: Je mehr Pferde sich auf der Weide befinden, desto mehr Trinkquellen müssen auch vorhanden sein. Die Tränke muss von mehreren Seiten zugänglich sein. So wird dem Sicherheitsbedürfnis der Pferde Rechnung getragen, die ständig ihre Umgebung beobachten und den Fluchtinstinkt immer im Hinterkopf haben. Darüber hinaus ist es sinnvoll, den Boden um die Tränke herum zu befestigen. Ist das nicht der Fall, kann der Boden durch die ständige Beanspruchung durch die Pferdehufe aufweichen und bei Regen matschig werden. Die Folge: Pferde können bei der Wasseraufnahme ausrutschen und sich verletzen.

Die optimale Versorgung mit Frischwasser hat für Pferde eine sehr große Bedeutung, da sich die Wasseraufnahme auf den gesamten Körper und den Organismus auswirkt. Damit wird die Gesundheit erhalten und gleichzeitig auch die Leistungsfähigkeit des Pferdes. Überprüfen Sie daher konsequent, ob Ihr Pferd immer frisches Wasser zu sich nehmen kann.

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Warum sind Katzen keine Vegetarier?

getigerte KatzeDie häufigsten Fragen in der Tierarztpraxis betreffen die Ernährung von Haustieren, darunter natürlich auch die von Katzen. Ist Trockenfutter gesünder als Feuchtfutter? Welche Mengen Futter soll eine Katze am Tag zu sich nehmen und was können Katzenfreunde gegen das drohende Übergewicht tun? Ist es auch möglich, Katzen rein vegetarisch oder vegan zu ernähren? Viele Menschen gehen mittlerweile diesen Weg, um sich fleischfrei zu ernähren. Sicherlich, theoretisch und mit viel Aufwand lässt sich auch eine Katze dahindirigieren. Ob das allerdings sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.

Von der Natur ist der Speiseplan der Katze vorgegeben

Noch viel mehr als der Hund ist die Katze von der Natur aus ein reiner Fleischfresser. Hunde sind mittlerweile so weit domestiziert, dass sie von Herrchen oder Frauchen kohlehydratereiche Nahrung in Form von Pizza oder Pasta aufnehmen können. Das ist bei der Katze in dieser Form nicht die beste Wahl. Sie hat sich genetisch noch nicht so weit angepasst wie der Hund. Seit Jahrzehnten schon wird die flexible Fütterung von Hunden auf die Katzen angewandt. Dabei führen zu hochdosierte Anteile von Kohlehydraten oder mangelnde Proteine zu einem Anstieg von Diabetes und Übergewicht. Bei der Katze ist aus körperlicher Sicht nichts angelegt für die Ernährung mit pflanzlichen Stoffen: Allein schon ihr Gebiss ist ausgelegt für das Abtrennen von mundgerechten Nahrungsportionen. Kein einziger Zahn verfügt über Kauflächen, sondern sie sind alle spitz und scharfkantig.

Die Katze verlangt nach Fleisch

Von der Struktur ist bei der Katze der Magen eher klein und der Darm sehr kurz. Das bedeutet, dass Nahrung in kürzester Zeit verarbeitet wird. Infolgedessen muss die Nahrung also in konzentrierter und hochwertiger Form vorliegen, damit diese während der kurzen Passage durch Magen und Darm richtig verwertet werden kann. Damit ist das ganze biologische System der Katze auf eine hochwertige Eiweißzufuhr ausgelegt. Diese Eiweiße findet sie in der Regel in ihren Beutetieren. Daneben verfügen Katzen über einen ausgeprägten Geruchssinn, der ihnen sagt, ob das angebotene Futter ihren Anspruch befriedigen wird. Es gehört also schon eine gehörige Portion von Manipulation dazu, aus dem Sofalöwen einen Vegetarier, oder noch schlimmer: einen Veganer zu machen.

Kann eine Weltanschauung Katzen aufgezwungen werden?

Der Wunsch nach vegetarischer oder veganer Ernährung soll der jeweiligen Person subjektiv die bestmögliche Ernährung bieten. Daher kommt es nicht von ungefähr, wenn einige Menschen ihrem Stubentiger diese als gesund empfundene Form der Ernährung auch auferlegen möchten. Man könnte aber auch sagen, dass damit der Katze eine Ernährung aufgezwungen wird, die ihr so gar nicht liegt. Es ist generell gut, einen ethischen Anspruch an das eigene Leben zu stellen. Ob man diese Lebenseinstellung allerdings auf andere Menschen übertragen oder Haustieren aufzwingen muss, bleibt höchst fraglich. Macht es daher Sinn, aus einem reinen Fleischfresser einen Vegetarier zu machen?

Die Futterqualität spielt bei der Ernährung eine große Rolle

Eine naturbelassene Mahlzeit aus Tofu, Algenextrakten, Kartoffeln und Erbsen wird sicherlich bei der Katze nur eine sehr geringe Akzeptanz hervorrufen. Freiwillig wird sich der kleine Vierbeiner kaum für diese Alternative entscheiden. Es ist natürlich sinnvoll, sich über die Zusammensetzung von Katzenfutter zu informieren, denn nicht jedes Produkt ist wirklich gut. Die Kritik an für den menschlichen Verzehr nicht geeigneten Fleischabfällen als Katzenfutter ist zwar gut, muss aber nicht zwangsläufig dazu führen, dass die Katze zum Veganer umgeschult wird. Vielmehr kann jeder Katzenfreund auf dem Mittelweg versuchen, das Beste für seinen Liebling herauszuholen. Eine Möglichkeit ist, der Katze Fleisch anzubieten, das aus kontrollierter Tierhaltung besteht. Diese Rationen können roh oder in zubereiteter Form der Katze serviert werden. Das ist vom Geschmack der Katze abhängig. Ratsam ist aber, bei selbst zubereiteten Futtermitteln den Tierarzt mit ins Boot zu holen, damit die richtige Zusammensetzung von Nährstoffen dabei nicht unter den Tisch fällt.

Veganes Kaninchen statt fleischfressender Hauskatze?

Wer weltanschaulich der Meinung ist, dass die vegane Ernährung der einzig richtige Weg ist, dem sei gesagt, dass die Katze in diesem Fall zu einem ethischen Problem werden kann. Die Katze ist und bleibt ein Fleischfresser. Bei vegetarischer oder veganer Ernährung kommt es zwangsläufig zu Mangelerscheinungen, weil Katzen darauf nicht eingestellt sind. Die Gesundheit kann damit auf dem Spiel stehen. Wer auf gar keinen Fall diese ethischen Grundsätze in seinem häuslichen Umfeld über Bord werfen möchte, dem sei geraten, sich auf Kaninchen oder Hasen zu spezialisieren. Die leben mit dem Grünzeug sehr gesund, so lange sie nicht mit allerlei Gesundfutter überfüttert werden. Natürliche und angepasste Nahrung ist auch hier die beste Wahl.

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Welche Ernährung ist für ältere Hunde geeignet?

Mit den Senioren unter den Hunden ist es ähnlich wie bei uns Menschen. Der Alterungsprozess bewirkt so manche körperliche Veränderung: Da läuft der Stoffwechsel nicht mehr so ganz rund und manche Organe leisten ihre Dienste nicht mehr so zuverlässig wie bei den jüngeren Artgenossen. Dabei kommt es bei älteren Hunden zudem auch häufiger zu Krankheiten, die eine zielgerichtete Diät erfordern. Es ist daher wichtig, dass Sie bei Ihrem Vierbeiner im Alter auf die richtige Ernährung achten, damit Mangelerscheinungen und Übergewicht kein Thema sind.

Wann ist ein Hund eigentlich alt?

Anders als bei uns Menschen macht vor allem die Rasse des Hundes den Unterscheid aus, wann er alt ist. Kleine Hunderassen erreichen häufig ein höheres Alter als große Rassen. Sie gelten dementsprechend später als alt. Es gibt Anzeichen, die auf den fortgeschrittenen Alterungsprozess hindeuten. Das ist bei gesunden Hunden gut erkennbar, wenn sie ein erhöhtes Schlaf- oder Ruhebedürfnis haben. Ebenso wird es vorkommen, dass mit den Jahren die Leistungsfähigkeit schlicht und ergreifend nachlässt und erste Anzeichen von Übergewicht einsetzen. Das ist im Durchschnitt nach sechs Jahren der Fall, ab einem Alter von neun Jahren sprechen die Tiermediziner von einem fortgeschrittenen Alter. Es liegt an Ihnen, diese Zeichen zu erkennen und langsam die Ernährung Ihres Seniors umzustellen.

Welche Anzeichen für den Alterungsprozess zeigen Hunde?

Kommt der vierbeinige Senior in die Jahre, so nimmt die Muskelmasse ab und die Fettmasse steigt an. Das kommt dadurch, dass sich ältere Hunde schlicht und ergreifend nicht mehr so häufig oder gerne bewegen. Sie benötigen mehr Ruhephasen als ihre jüngeren Artgenossen. Der Energiebedarf sinkt, die Ernährung wird aber häufig nicht umgestellt. Die Folge: Der Hund kann die aufgenommene Energie nicht mehr verarbeiten und er legt an Gewicht zu. Dabei ist Übergewicht gerade bei älteren Hunden ein erhebliches Gesundheitsrisiko, da hierdurch die Beine und Gelenke übermäßig belastet werden. Dazu kommt es auch noch zu einer Belastung des Kreislaufes und des Herzens, da sich der Hund bei jeder Bewegung mehr anstrengen muss als ohne das Übergewicht.

Gibt es bei älteren Hunden einen Vitaminmangel?

Die meisten Hunde erhalten kommerzielles Hundefutter. Das ist in den meisten Fällen von der Zusammensetzung her auf den Bedarf des Hundes abgestimmt. Daher sind Vitaminpräparate bei älteren Hunden in der Regel nicht notwendig. Wer hingegen das Hundefutter selber anrichtet, muss genau darauf achten, welche Zusammensetzung das Futter enthält. Futtermittel, die einen hohen Nährstoffgehalt und einen geringen Energiegehalt aufweisen, sind daher besonders zu empfehlen. Darüber hinaus sollte das selbst zubereitete Futter nicht zu viel Fett enthalten, damit Übergewicht nicht zur Gesundheitsfalle wird.

Ältere Hunde benötigen viel Flüssigkeit

Wenn die Senioren unter den Vierbeinern nicht ausreichend trinken und damit Flüssigkeit aufnehmen, so droht ihnen schneller die Austrocknung als jungen Hunden. Vielfach müssen ältere Hunde dazu noch Medikamente einnehmen, die bewirken, dass der Hund Wasser ausschwemmt. Daneben kann es bei vielen älteren Hunden zu Nierenerkrankungen kommen, die sich auf den Wasserhaushalt auswirken. Stellen Sie Ihrem Liebling daher immer ausreichend frisches Wasser bereit und halten Sie im Auge, ob er tatsächlich ausreichend trinkt. Daneben trägt das Trinken dazu bei, dass Verstopfungen vermieden werden. Für die geregelte Verdauung ist es zusätzlich wichtig, dass ab und zu Getreide oder auch Gemüse den Weg auf den Speiseplan finden.

Eine gute Ernährung bedeutet für ältere Hunde auch eine gute Lebensqualität

Ein alter Hund, der bereits an Erkrankungen leidet, kann von einer optimalen Ernährung profitieren. Angepasstes Futter, das den Vierbeiner mit den wichtigen Nährstoffen und der richtigen Menge an Energie versorgt, macht ihn für seine weiteren Lebensjahre widerstandsfähiger. Wichtig ist dabei, dass regelmäßig festes Futter verabreicht wird, damit sich an den Zähnen kein Zahnstein bildet. Kommt es im Alter zu Zahnproblemen, schlägt sich das in vielerlei Hinsicht auch auf den übrigen Körper nieder. Daher müssen Sie bei Ihrem Hund im Alter viele Dinge berücksichtigen, damit seine Lebensqualität erhalten bleibt und Ihnen noch viele schöne Jahre bereitet. Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Tierarzt darüber, welche Ernährung er auf das jeweilige Lebensalter abgestimmt empfiehlt.

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