Wie halten Sie Ihren Hunde-Senior fit?

Senioren-HündinIm Alter von sieben bis zehn Jahren gehören Hunde, je nach Rasse, schon zum alten Eisen. Sie müssen aber dadurch nicht ein Senioren-Dasein fristen, sondern sie können durch verschiedene Aktivitäten fit gehalten werden, damit der Alterungsprozess sich nicht zu schnell durchsetzt. Sie als Herrchen oder Frauchen können eine Menge dazu beitragen, dass Ihr vierbeiniger Liebling seinen Lebensabend noch aktiv und gesund verbringen kann.

Können Hunde an Demenz erkranken?

Was bei uns Menschen eine der häufigsten Krankheiten im Alter ist, kann bei Hunden ebenso gut auftreten. Demenz ist also auch bei Hunden ein Thema. Sie können dem frühzeitig entgegensteuern. Fordern Sie Ihren Liebling vom Kopf her: Bringen Sie ihm regelmäßig kleine und neue Tricks bei. Wiederholen Sie mit ihm regelmäßig Gehorsamsübungen und wechseln Sie dabei auch mal die Reihenfolge. Diese Form von Such- und Intelligenzspielen regt die Durchblutung im Gehirn an und trägt dazu bei, dass sich der Alterungsprozess der grauen Zellen hinauszögert. Nimmt im Alter die Vergesslichkeit zu, dann strukturieren Sie den Alltag Ihres Hundes bis auf das kleineste Detail. So weiß er zumindest immer, wann seine Zeit für die Gassirunde, die Mahlzeiten oder die Kuscheleinheiten ist.

Futterrationen für den Hunde-Senior aufteilen

Im Alter benötigen Hunde nicht mehr die Menge an Nährstoffen wie junge Hunde. Ein großer Futternapf zwei- oder dreimal täglich ist deshalb eher kontraproduktiv und fördert die Fettleibigkeit. Besser ist es, wenn Sie Ihrem Liebling vier bis fünfmal am Tag kleine Futterrationen bereitstellen. So wird der Kreislauf geschont, da der Magen nicht so voll ist. Im Übrigen bietet sich zwischen den Mahlzeiten dann auch die Gelegenheit, mal ein bisschen nach draußen zu gehen und die Kalorienverbrennung anzukurbeln. Dabei gilt: Mindestens viermal am Tag geht’s ab nach draußen, aber mit gedrosseltem Tempo. Ihr Hund kann nicht mehr so herumtoben wie noch zu seinen besten Zeiten. Gehen Sie kurze Strecken, auf denen der Vierbeiner durchaus mal schnell rennen oder spielen soll. Damit bekommt er immer noch genug Bewegung – nur auf den Tag auf mehrere Etappen verteilt.

Wenn die Schmuseeinheiten häufiger werden

Bei Hunden ist es wie bei uns Menschen: Mit den Jahren treten die Zipperlein immer häufiger auf. Während wir einfach zum Arzt gehen und uns behandeln lassen, können Hunde ihr Unwohlsein nicht mal eben so einfach zum Ausdruck bringen. Bei kleinen Wehwehchen fühlt er sich unwohl und auch unsicher. Als Mitglied eines Rudels, also der Familie, wird er jetzt die Nähe eines starken Kumpans suchen, um sich anzulehnen. Nehmen Sie sich daher viel Zeit, um Ihren Freund zu beruhigen, zu massieren oder einfach nur zu streicheln. Er braucht jetzt die Bestätigung, dass alles gut ist und jemand für ihn da ist. Das stärkt sein Selbstbewusstsein und hält ihn körperlich fit.

Bei Hunden leiden im Alter die Gelenke

Hunde haben im Alter Probleme bei hohen Sprüngen oder beim Einsteigen ins Auto. Treppensteigen funktioniert auch nicht mehr so dolle. Die Gelenke sind im Alter ein großer Schwachpunkt bei unseren vierbeinigen Lieblingen. Unterstützen Sie Ihren Senior bei kleinen Alltagsproblemen. Für große Hunde gibt es zum Beispiel Haltegeschirre, mit denen das Treppensteigen erleichtert wird. Sie brauchen Ihren Hund nicht tragen, sondern entlasten vom Prinzip her nur sein Körpergewicht, wenn Sie das Haltegeschirr hochziehen. Kleine Hunde sollen getragen werden, da für ihre kurzen Beine die Höhenunterschiede der Stufen zu einem echten Problem werden. Helfen Sie Ihrem Hund ins Auto, in dem Sie eine kleine Rampe bauen. Diese können Sie ja problemlos im Kofferraum verstauen. So ist Ihr Liebling aber in der Lage, noch selbstständig ins Auto zu gelangen. Denken Sie bei jeder Fahrt daran, Ihren Hund richtig abzusichern. Zum einen, um Verletzungen bei einem Unfall zu vermeiden, zum anderen, um ein Bußgeld wegen des Verstoßes gegen die Ladungssicherung zu vermeiden.

Wie oft muss Ihr Hunde-Senior zum Tierarzt?

Es ist naheliegend, dass im Alter viele Krankheiten auftreten können. Diese können gut behandelt werden, wenn der Hund rechtzeitig beim Tierarzt ist und dieser Anzeichen für eine Erkrankung erkennt. Daher ist es wichtig, dass ältere Hunden zweimal im Jahr beim Tierarzt vorbeischauen. So kann der Tierarzt nicht nur auf mögliche Krankheiten aufmerksam werden, sondern er kann auch anhand einer regelmäßigen Kontrolle von Blutbild, Gebiss und Vitalfunktionen Veränderungen erkennen und danach eine Behandlung einleiten. Die Kosten für diese Untersuchungen sollten Sie nicht scheuen, immerhin soll Ihr Liebling ja noch einen relativ unbeschwerten Lebensabend bei Ihnen verbringen.

 

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Das Wassermanagement für Pferde im Sommer

Bei diesen warmen Temperaturen geht nichts ohne ausreichend Wasser zum Trinken. Das gilt für uns Menschen wie auch für Pferde. Schließlich besteht die Masse dieser Säugetiere zu zwei Dritteln aus Wasser. Dabei ist Wasser nicht nur eine Flüssigkeit zur Nahrungsaufnahme, Wasser erfüllt auch den Zweck der inneren Körperreinigung. Nährstoffe und Salze werden über den Flüssigkeitshaushalt im Körper verteilt, auf der anderen Seite werden darüber auch Abfallstoffe transportiert und über Darm und Nieren ausgeschieden. Dazu kommt, dass Wasser vor allem im Sommer einen Kühleffekt bietet. Im Blutkreislauf kann das Wasser, das durch den Körper kreist, Wärme an die Hautoberfläche abgeben, dadurch kommt es zur Schweißbildung und zur Verdunstungskälte auf der Hautoberfläche.

Wasser ist ein lebenswichtiges Element für Pferde

Wer schwitzt, verliert auch viel Flüssigkeit. Das ist im Ruhezustand bereits der Fall, gerade bei diesen sommerlichen Temperaturen. Selbst ohne körperliche Anstrengung benötigen Pferde große Mengen Trinkwasser. Wassermangel bewirkt, dass Pferde dehydrieren. Der Stoffwechsel kommt dabei zum Erliegen, Hirnfunktionen und die Thermoregulierung werden eingestellt. Anhaltender Wassermangel kann also zum Tode führen. Daher muss jeder Pferdehalter für sein Tier gewährleisten, dass es ausreichend Flüssigkeit bekommt. Damit ist aber nicht gemeint, dass Pferde ihren Flüssigkeitsbedarf über offene Gewässer wie zum Beispiel Tümpel oder Teiche decken. Die Trinkwasserzufuhr muss also so erfolgen, dass Pferde in unbegrenzten Mengen sauberes Trinkwasser, das gesundheitlich unbedenklich ist, zu sich nehmen können.

Wieviel Flüssigkeit braucht ein Pferd am Tag?

Je nach Art und Größe des Pferdes benötigen die großen Tiere zwischen 20 und 60 Liter Wasser am Tag. Hier entwickeln vor allem säugende Großstuten einen großen Wasserbedarf, da sie ja zusätzlich noch 15 bis 30 Liter Milch am Tage abgeben. Diese Flüssigkeitsabgabe muss natürlich auch noch kompensiert werden. Bei mittelgroßen Pferden kann der Magen-Darm-Trakt phasenweise durchaus bis zu 50 Liter Flüssigkeit enthalten. Generell müssen Sie als Pferdfreund nicht nur darauf achten, wie viel Wasser Ihr Pferd zu sich nimmt, sondern auch, wie es trinkt. Pferde sind vom Wesen her Fluchttiere und sind darauf getrimmt, in kürzester Zeit viel Wasser aufzunehmen. Pferde sind daher sogenannte Saugtrinker. Bei der Aufnahme von Wasser pressen sie die Lippenzusammen, so dass nur eine kleine Öffnung bleibt. Dann saugen sie das Wasser ein.

Wie kann für Pferde Trinkwasser am besten verabreicht werden?

Frisches Wasser aus der Tränke, die eine flächenmäßig große und auch gleichzeitig tiefe Schale hat, ist für die Wasseraufnahme des Pferdes am besten geeignet. Damit das Wasser nicht sofort verunreinigt wird, empfiehlt es sich, die Tränke so anzubringen, dass bei mittelgroßen Pferden der Wasserspiegel ca. 60 bis 70 Zentimeter hoch ist. Ansonsten besteht das Risiko, dass es durch Pferdeäpfel zu Verschmutzungen oder durch die Pferdehufe zu Beschädigungen kommt. Sogenannte Balltränken sind hier sehr praktisch, da das Pferd nur einen sehr geringen Widerstand aufbringen muss, um an das Wasser zu kommen. Es handelt sich dabei um einen großen Behälter mit einem Schwimmerventil, ein Ball verschließt die Trinköffnung. Der Vorteil dabei ist, dass diese Tränken relativ sicher vor Verschmutzungen sind, da das Wasser nicht offen ist. Dennoch müssen diese Behälter ebenfalls regelmäßig gereinigt werden, da Wasserablagerungen in der Hitze in kurzer Zeit Bakterien bilden können.

Für Pferde hat die Wasserqualität eine große Bedeutung

Bei einer Erkrankung des Pferdes wird nur in seltenen Fällen das Trinkwasser als Ursache ausgemacht. Dabei gibt es viele Faktoren, die die Wasserqualität beeinflussen. Zu hohe Gehalte an Salz, Kalium, Eisen oder Sulfaten beeinflussen den Geschmack des Wassers. Dagegen hat einfaches Regenwasser teilweise Beimischungen von organischen oder anorganischen Verbindungen, die gesundheitlich schädlich sind. Da nicht zwangsläufig jede Weide an das Wassernetz angeschlossen ist, macht es Sinn, Weidepumpen anzulegen, die aus unterirdischen Brunnen gespeist werden. Im Übrigen gilt: Je mehr Pferde sich auf der Weide befinden, desto mehr Trinkquellen müssen auch vorhanden sein. Die Tränke muss von mehreren Seiten zugänglich sein. So wird dem Sicherheitsbedürfnis der Pferde Rechnung getragen, die ständig ihre Umgebung beobachten und den Fluchtinstinkt immer im Hinterkopf haben. Darüber hinaus ist es sinnvoll, den Boden um die Tränke herum zu befestigen. Ist das nicht der Fall, kann der Boden durch die ständige Beanspruchung durch die Pferdehufe aufweichen und bei Regen matschig werden. Die Folge: Pferde können bei der Wasseraufnahme ausrutschen und sich verletzen.

Die optimale Versorgung mit Frischwasser hat für Pferde eine sehr große Bedeutung, da sich die Wasseraufnahme auf den gesamten Körper und den Organismus auswirkt. Damit wird die Gesundheit erhalten und gleichzeitig auch die Leistungsfähigkeit des Pferdes. Überprüfen Sie daher konsequent, ob Ihr Pferd immer frisches Wasser zu sich nehmen kann.

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Warum sind Katzen keine Vegetarier?

getigerte KatzeDie häufigsten Fragen in der Tierarztpraxis betreffen die Ernährung von Haustieren, darunter natürlich auch die von Katzen. Ist Trockenfutter gesünder als Feuchtfutter? Welche Mengen Futter soll eine Katze am Tag zu sich nehmen und was können Katzenfreunde gegen das drohende Übergewicht tun? Ist es auch möglich, Katzen rein vegetarisch oder vegan zu ernähren? Viele Menschen gehen mittlerweile diesen Weg, um sich fleischfrei zu ernähren. Sicherlich, theoretisch und mit viel Aufwand lässt sich auch eine Katze dahindirigieren. Ob das allerdings sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.

Von der Natur ist der Speiseplan der Katze vorgegeben

Noch viel mehr als der Hund ist die Katze von der Natur aus ein reiner Fleischfresser. Hunde sind mittlerweile so weit domestiziert, dass sie von Herrchen oder Frauchen kohlehydratereiche Nahrung in Form von Pizza oder Pasta aufnehmen können. Das ist bei der Katze in dieser Form nicht die beste Wahl. Sie hat sich genetisch noch nicht so weit angepasst wie der Hund. Seit Jahrzehnten schon wird die flexible Fütterung von Hunden auf die Katzen angewandt. Dabei führen zu hochdosierte Anteile von Kohlehydraten oder mangelnde Proteine zu einem Anstieg von Diabetes und Übergewicht. Bei der Katze ist aus körperlicher Sicht nichts angelegt für die Ernährung mit pflanzlichen Stoffen: Allein schon ihr Gebiss ist ausgelegt für das Abtrennen von mundgerechten Nahrungsportionen. Kein einziger Zahn verfügt über Kauflächen, sondern sie sind alle spitz und scharfkantig.

Die Katze verlangt nach Fleisch

Von der Struktur ist bei der Katze der Magen eher klein und der Darm sehr kurz. Das bedeutet, dass Nahrung in kürzester Zeit verarbeitet wird. Infolgedessen muss die Nahrung also in konzentrierter und hochwertiger Form vorliegen, damit diese während der kurzen Passage durch Magen und Darm richtig verwertet werden kann. Damit ist das ganze biologische System der Katze auf eine hochwertige Eiweißzufuhr ausgelegt. Diese Eiweiße findet sie in der Regel in ihren Beutetieren. Daneben verfügen Katzen über einen ausgeprägten Geruchssinn, der ihnen sagt, ob das angebotene Futter ihren Anspruch befriedigen wird. Es gehört also schon eine gehörige Portion von Manipulation dazu, aus dem Sofalöwen einen Vegetarier, oder noch schlimmer: einen Veganer zu machen.

Kann eine Weltanschauung Katzen aufgezwungen werden?

Der Wunsch nach vegetarischer oder veganer Ernährung soll der jeweiligen Person subjektiv die bestmögliche Ernährung bieten. Daher kommt es nicht von ungefähr, wenn einige Menschen ihrem Stubentiger diese als gesund empfundene Form der Ernährung auch auferlegen möchten. Man könnte aber auch sagen, dass damit der Katze eine Ernährung aufgezwungen wird, die ihr so gar nicht liegt. Es ist generell gut, einen ethischen Anspruch an das eigene Leben zu stellen. Ob man diese Lebenseinstellung allerdings auf andere Menschen übertragen oder Haustieren aufzwingen muss, bleibt höchst fraglich. Macht es daher Sinn, aus einem reinen Fleischfresser einen Vegetarier zu machen?

Die Futterqualität spielt bei der Ernährung eine große Rolle

Eine naturbelassene Mahlzeit aus Tofu, Algenextrakten, Kartoffeln und Erbsen wird sicherlich bei der Katze nur eine sehr geringe Akzeptanz hervorrufen. Freiwillig wird sich der kleine Vierbeiner kaum für diese Alternative entscheiden. Es ist natürlich sinnvoll, sich über die Zusammensetzung von Katzenfutter zu informieren, denn nicht jedes Produkt ist wirklich gut. Die Kritik an für den menschlichen Verzehr nicht geeigneten Fleischabfällen als Katzenfutter ist zwar gut, muss aber nicht zwangsläufig dazu führen, dass die Katze zum Veganer umgeschult wird. Vielmehr kann jeder Katzenfreund auf dem Mittelweg versuchen, das Beste für seinen Liebling herauszuholen. Eine Möglichkeit ist, der Katze Fleisch anzubieten, das aus kontrollierter Tierhaltung besteht. Diese Rationen können roh oder in zubereiteter Form der Katze serviert werden. Das ist vom Geschmack der Katze abhängig. Ratsam ist aber, bei selbst zubereiteten Futtermitteln den Tierarzt mit ins Boot zu holen, damit die richtige Zusammensetzung von Nährstoffen dabei nicht unter den Tisch fällt.

Veganes Kaninchen statt fleischfressender Hauskatze?

Wer weltanschaulich der Meinung ist, dass die vegane Ernährung der einzig richtige Weg ist, dem sei gesagt, dass die Katze in diesem Fall zu einem ethischen Problem werden kann. Die Katze ist und bleibt ein Fleischfresser. Bei vegetarischer oder veganer Ernährung kommt es zwangsläufig zu Mangelerscheinungen, weil Katzen darauf nicht eingestellt sind. Die Gesundheit kann damit auf dem Spiel stehen. Wer auf gar keinen Fall diese ethischen Grundsätze in seinem häuslichen Umfeld über Bord werfen möchte, dem sei geraten, sich auf Kaninchen oder Hasen zu spezialisieren. Die leben mit dem Grünzeug sehr gesund, so lange sie nicht mit allerlei Gesundfutter überfüttert werden. Natürliche und angepasste Nahrung ist auch hier die beste Wahl.

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Welche Ernährung ist für ältere Hunde geeignet?

Mit den Senioren unter den Hunden ist es ähnlich wie bei uns Menschen. Der Alterungsprozess bewirkt so manche körperliche Veränderung: Da läuft der Stoffwechsel nicht mehr so ganz rund und manche Organe leisten ihre Dienste nicht mehr so zuverlässig wie bei den jüngeren Artgenossen. Dabei kommt es bei älteren Hunden zudem auch häufiger zu Krankheiten, die eine zielgerichtete Diät erfordern. Es ist daher wichtig, dass Sie bei Ihrem Vierbeiner im Alter auf die richtige Ernährung achten, damit Mangelerscheinungen und Übergewicht kein Thema sind.

Wann ist ein Hund eigentlich alt?

Anders als bei uns Menschen macht vor allem die Rasse des Hundes den Unterscheid aus, wann er alt ist. Kleine Hunderassen erreichen häufig ein höheres Alter als große Rassen. Sie gelten dementsprechend später als alt. Es gibt Anzeichen, die auf den fortgeschrittenen Alterungsprozess hindeuten. Das ist bei gesunden Hunden gut erkennbar, wenn sie ein erhöhtes Schlaf- oder Ruhebedürfnis haben. Ebenso wird es vorkommen, dass mit den Jahren die Leistungsfähigkeit schlicht und ergreifend nachlässt und erste Anzeichen von Übergewicht einsetzen. Das ist im Durchschnitt nach sechs Jahren der Fall, ab einem Alter von neun Jahren sprechen die Tiermediziner von einem fortgeschrittenen Alter. Es liegt an Ihnen, diese Zeichen zu erkennen und langsam die Ernährung Ihres Seniors umzustellen.

Welche Anzeichen für den Alterungsprozess zeigen Hunde?

Kommt der vierbeinige Senior in die Jahre, so nimmt die Muskelmasse ab und die Fettmasse steigt an. Das kommt dadurch, dass sich ältere Hunde schlicht und ergreifend nicht mehr so häufig oder gerne bewegen. Sie benötigen mehr Ruhephasen als ihre jüngeren Artgenossen. Der Energiebedarf sinkt, die Ernährung wird aber häufig nicht umgestellt. Die Folge: Der Hund kann die aufgenommene Energie nicht mehr verarbeiten und er legt an Gewicht zu. Dabei ist Übergewicht gerade bei älteren Hunden ein erhebliches Gesundheitsrisiko, da hierdurch die Beine und Gelenke übermäßig belastet werden. Dazu kommt es auch noch zu einer Belastung des Kreislaufes und des Herzens, da sich der Hund bei jeder Bewegung mehr anstrengen muss als ohne das Übergewicht.

Gibt es bei älteren Hunden einen Vitaminmangel?

Die meisten Hunde erhalten kommerzielles Hundefutter. Das ist in den meisten Fällen von der Zusammensetzung her auf den Bedarf des Hundes abgestimmt. Daher sind Vitaminpräparate bei älteren Hunden in der Regel nicht notwendig. Wer hingegen das Hundefutter selber anrichtet, muss genau darauf achten, welche Zusammensetzung das Futter enthält. Futtermittel, die einen hohen Nährstoffgehalt und einen geringen Energiegehalt aufweisen, sind daher besonders zu empfehlen. Darüber hinaus sollte das selbst zubereitete Futter nicht zu viel Fett enthalten, damit Übergewicht nicht zur Gesundheitsfalle wird.

Ältere Hunde benötigen viel Flüssigkeit

Wenn die Senioren unter den Vierbeinern nicht ausreichend trinken und damit Flüssigkeit aufnehmen, so droht ihnen schneller die Austrocknung als jungen Hunden. Vielfach müssen ältere Hunde dazu noch Medikamente einnehmen, die bewirken, dass der Hund Wasser ausschwemmt. Daneben kann es bei vielen älteren Hunden zu Nierenerkrankungen kommen, die sich auf den Wasserhaushalt auswirken. Stellen Sie Ihrem Liebling daher immer ausreichend frisches Wasser bereit und halten Sie im Auge, ob er tatsächlich ausreichend trinkt. Daneben trägt das Trinken dazu bei, dass Verstopfungen vermieden werden. Für die geregelte Verdauung ist es zusätzlich wichtig, dass ab und zu Getreide oder auch Gemüse den Weg auf den Speiseplan finden.

Eine gute Ernährung bedeutet für ältere Hunde auch eine gute Lebensqualität

Ein alter Hund, der bereits an Erkrankungen leidet, kann von einer optimalen Ernährung profitieren. Angepasstes Futter, das den Vierbeiner mit den wichtigen Nährstoffen und der richtigen Menge an Energie versorgt, macht ihn für seine weiteren Lebensjahre widerstandsfähiger. Wichtig ist dabei, dass regelmäßig festes Futter verabreicht wird, damit sich an den Zähnen kein Zahnstein bildet. Kommt es im Alter zu Zahnproblemen, schlägt sich das in vielerlei Hinsicht auch auf den übrigen Körper nieder. Daher müssen Sie bei Ihrem Hund im Alter viele Dinge berücksichtigen, damit seine Lebensqualität erhalten bleibt und Ihnen noch viele schöne Jahre bereitet. Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Tierarzt darüber, welche Ernährung er auf das jeweilige Lebensalter abgestimmt empfiehlt.

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Hat Ihr Pferd im Sommer Lust auf eine Abkühlung?

Pferd mit ReiterinIm Sommer sind Trockenheit und Temperaturen von mehr als 30 Grad keine Seltenheit und für Pferde nicht immer angenehm. Daher ist es an heißen Tagen wichtig, dass Ihr großer Vierbeiner ein schattiges Plätzchen hat und auch ausreichend Wasser zum Trinken. Pferde können die Hitze weitaus weniger gut vertragen als wir Menschen. Was passiert eigentlich, wenn das Pferd schwitzt oder überhitzt und wie können Sie für Abkühlung sorgen, ohne dem Pferd damit zu schaden? Wir haben mal einige Tipps zusammengestellt.

Überhitzung bei Pferden erfolgt zehnmal so schnell wie beim Menschen

Bedingt durch ihre Größe haben Pferde auch mehr Muskeln. Wenn die Muskeln in Arbeit versetzt werden, produzieren sie Wärme. Das bedeutet: 15 bis 20 Minuten extreme Belastung bei feuchter und heißer Witterung reichen aus, um die Körpertemperatur in einen gefährlichen Bereich zu treiben. Das geschieht bei Pferden bis zu zehnmal schneller als beim Menschen. Steigt die Temperatur des Pferdes von normalen 37 bis 38 Grad auf 41 Grad an, dann liegt die Temperatur der Muskeln schon bei mehr als 43 Grad. Das sind Temperaturen, die die Muskel-Proteine schon bald zum Kochen bringen.

Welche Mengen Schweiß produzieren Pferde?

Wenn wir uns an heißen Tagen viel bewegen, dann läuft uns, salopp gesagt, die Suppe den Rücken hinab. Pferde, die zum Beispiel einen drei- oder vierstündigen Distanzritt hinter sich bringen, verlieren dabei sogar rund 30 bis 40 Liter Schweiß. Das kann je nach Gewicht des Pferdes bedrohlich werden: Wenn Pferde dadurch mehr als zehn Prozent ihres Körpergewichtes verlieren, wird es aus gesundheitlicher Sicht kritisch.

Wie können Sie Ihrem Pferd die nötige Abkühlung verschaffen?

Zunächst einmal verzichten Sie auf übermäßige Beanspruchung Ihres Pferdes. Sicherlich, der große Freund benötigt Bewegung, aber größere Ausritte sollten nicht in der prallen Sonne oder der Mittagshitze durchgeführt werden. In den Abendstunden sind die Temperaturen hierbei deutlich erträglicher. Damit Ihr Pferd eine angenehme Kühlung bekommt, können Sie es mehrfach mit dem Schlauch abspritzen. Dabei sollte das Wasser aber nicht zu kalt sein. Damit sich nicht zu viel Wasser im Fell des Pferdes sammelt, ziehen Sie die Feuchtigkeit immer wieder mit dem Schweißmesser ab. Bleibt das Wasser im Fell, erhitzt es sich wieder und macht den Kühleffekt zunichte. Übrigens: Bei warmen Temperaturen ist es gut, wenn Ihr Pferd größere Mengen Gras frisst. Da Gras zu 90 Prozent aus Wasser besteht, verschafft sich Ihr Pferd zusätzliche Kühlung von innen.

Wie können Sie Hitzeprobleme erkennen?

Ist Ihr Pferd überhitzt, können Sie den einfachen Fingertest am Hals des Pferdes vornehmen. Drücken Sie dabei eine Hautfalte im Halsbereich mit dem Daumen und dem Zeigefinger zusammen. Wenn sich die Falte nicht sofort wieder glättet, kann das schon ein Anzeichen für Überhitzung und Dehydrierung sein. Versuchen Sie jetzt schon, dem Risiko der Dehydrierung entgegenzuwirken, indem Sie dem Pferd viel frisches Wasser geben.

Was passiert, wenn das Pferd dehydriert?

Wenn das Pferd durch das Schwitzen oder auch bei einer Durchfallerkrankung mehr als zehn Prozent seines Körpergewichtes verliert, erfolgt eine Verdickung des Blutes. Dadurch gerät der Blutkreislauf aus der Bahn und die Organe werden nicht mehr mit dem notwendigen Sauerstoff versorgt. Dadurch brechen zuerst der Stoffwechsel zusammen und danach der Kreislauf. Zudem besteht bei einem Hitzschlag die Gefahr, dass nur das Gehirn übermäßig mit Blut versorgt wird. Die Folge kann ein Kreislaufschock sein. Ein weiteres Problem kommt hier noch hinzu: Da stark dehydrierte Pferde nicht mehr trinken wollen, muss der Tierarzt eine Nasenschlundsonde oder eine Infusion anlegen, mit der eine größere Menge Kochsalzlösung verabreicht wird. Die Menge kann durchaus 30 bis 50 Liter betragen. Ergänzend dazu kann der Tierarzt noch kreislaufstärkende Medikamente spritzen.

Wie können Sie die Überhitzung des Pferdes vermeiden?

Schatten gegen die Sonne und Wasser gegen das Austrocknen sind die beiden wichtigsten Dinge, die Ihr Pferd bei sommerlichen Temperaturen haben sollte. Ist es draußen zu heiß, kann es besser tagsüber die Zeit im schattigen Stall verbringen und abends auf die Weide. Da Ihr Pferd auch ausreichend bewegt werden soll, macht es Sinn, wenn Sie Spaziergänge oder Ausritte in der Umgebung von Bächen, Seen oder Flüssen machen, so dass sich Ihr Pferd regelmäßig abkühlen und auch Wasser trinken kann. Wenn Ihr Pferd nur das Wasser vom Stall trinkt, führen Sie ausreichend Reserven mit sich. Bei der Fütterung sind vor allem Möhren und Äpfel ideal, da sie viel Wasser und auch Elektrolyte enthalten.

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Der Sommer ist die aufregendste Jahreszeit für Katzen

Warme Temperaturen, die Sonnen verwöhnt uns Menschen und unsere Stubentiger und die Abende sind lange hell. So können wir den Sommer genießen und uns die Sonne auf die Haut oder auch auf den Pelz scheinen lassen. Draußen steht alles in prächtiger Blüte und abends laden die Temperaturen zu Entspanne auf der Terrasse oder dem Balkon ein. Ihr Sofalöwe wird die Jahreszeit genießen, im Freien herumstromern und sich irgendwann müde auf sein Ruhekissen zurückziehen. Woran müssen Sie denken, damit Ihr kleiner Liebling gesund und munter durch den Sommer kommt?

Aufpassen beim Grillen – Verbrennungsgefahr für Katzen!

Das warme Wetter führt dazu, dass viele Menschen im Garten oder auf der Terrasse mal ein Stück Fleisch oder ein paar Würste auf den Grill legen. Genuss pur für viele. Beim Anzünden des Grills gilt es aber besonders vorsichtig zu sein. Katzen sind schließlich neugierige kleine Wesen, die sich mal schnell eine Verbrennung zuziehen könne, wenn der Grill schlagartig mit flüssigem Grillanzünder entfacht wird. Herumspritzende Flüssigkeiten können böse Verbrennungen verursachen.

Ebenso müssen Sie daran denken, dass das Verfüttern von Grillgut nicht gesund ist. Allein schon die Würzung des Fleisches kann dazu führen, dass Ihre Katze Problem mit der Verdauung bekommt. Knochenreste, vor allem von Geflügelfleisch, können beim Verzehr schnell splittern und innere Verletzungen verursachen. Daher ist es besser, wenn Sie Ihrer Katze mit speziellen Leckerlis am Grillabend teilhaben lassen.

Insektenstiche können für die Katze schlimme Folgen haben

Insektenstiche sind in der Regel unangenehmen und müssen nicht zwangsläufig schwerwiegende Folgen haben. Ist die Katze allerdings gegen Insektenstiche allergisch, dann kann ein Stich schon bedrohlich sein. Unsere Stubentiger jagen gerne Fliegen hinterher, da kann es schnell passieren, dass dem Jagdtrieb auch mal eine Biene oder eine Wespe zum Opfer fällt. Die wehren sich natürlich auf ihre eigene Art und Weise – sie stechen zu.

Ist die Katze allergisch gegen Stiche, dann bilden sich auf der Hautoberfläche flüssige Bläschen, die sogenannten Quaddeln. Dabei kann es auch zu Atemnot kommen. Versrogen Sie den Stich mit Kühlpacks und versuchen Sie den Stachel zu entfernen. Bei einem Stich in den Rachenraum muss der betroffene Bereich von außen gekühlt werden, um das Anschwellen der Atemwege zu verhindern. Suchen Sie unmittelbar einen Tierarzt auf.

Machen Sie den Balkon sicher für Ihre Katze

Viele Menschen verfügen nicht über die Möglichkeit, im Garten zu entspannen. Dann muss zum Beispiel in Mehrfamilienhäusern der Balkon zum Aufenthalt in der Sonne herhalten. Das wird natürlich auch der Katze gefallen. Vor allem reine Wohnungskatzen genießen die Abwechslung an der frischen Luft. Wichtig ist dabei, dass der Balkon mit einem Katzennetz zu allen Seiten gesichert wird. Vögel, Schmetterlinge oder Fliegen können den Jagdtrieb der Samtpfote auslösen. Nicht, dass der Stubentiger dabei versehentlich vom Balkon springt. Dazu bieten verscheiden Pflanztöpfe reichlich Erkundungsmöglichkeiten für die Katze.

Achten Sie aber darauf, dass es sich nicht um für die Katze schädliche Pflanzen handelt. Kakteen sollten Sie ebenfalls vermeiden. Dazu schafft eine kleine Aussichtsplattform die Möglichkeit, die Welt außerhalb des Balkones zumindest mit den Augen zu erforschen. Wird die Sonneneinstrahlung zu groß, schicken Sie Ihren Stubentiger rein oder Sie verschaffen ihm ein schattiges Plätzchen, wo sie sich zurückziehen kann.

Denken Sie an Wurmkuren für Ihre Katze

Freigängerkatzen leiben es, ihre Umgebung draußen zu erforschen. Sie ernähren sich dort überwiegend von Vögeln oder Mäusen. Katzen fressen bei Mäusen mit Knochen, Fell und auch fast allen Innereien. Die Ernährung ist somit eigentlich ausgewogen, wäre da nicht das Krankheitsrisiko: Schließlich kann Ihre Katze ohne weiteres Mäuse erlegen, die zuvor giftige Pflanzen oder Mäusegift gefressen haben. Das führt natürlich dazu, dass Ihr Liebling selber auch eine Vergiftung erleidet. Achten Sie daher unbedingt beim Heimkommen darauf, ob Ihre Katze Vergiftungserscheinungen zeigt. Dazu gehören Erbrechen, Mattigkeit, Appetitlosigkeit oder auch Durchfall.

Bei einem Verdacht sollten Sie nicht abwarten, sondern lieber zum Tierarzt fahren. Manche Gifte entwickeln ihre Wirkung nur sehr langsam, dann kann es für eine Behandlung aber schon zu spät sein. Darüber hinaus sollte Ihr Freigänger regelmäßig einer Wurmkur unterzogen werden, damit Parasiten, die durch die Nahrung aufgenommen werden, keine Chance der Verbreitung haben.

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Mit dem Hund fit und gesund durch den Sommer

Hund mit SonnenschirmSeit dem 21. Juni ist Sommer. Na ja, gefühlt eigentlich schon seit Anfang Juni, jedenfalls nach den zwischenzeitlichen Temperaturen von um die 30 Grad. Für uns ist zu viel Hitze manchmal aber auch eine Belastung, ebenso wie für unseren vierbeinigen Freund, den Hund. Wie können Sie dazu beitragen, dass Ihr Hund gesund durch den Sommer kommt? Auf welche Dinge können Sie achten, die Sie vielleicht sonst nicht berücksichtigt haben? Wir möchten Ihnen mal einige nützliche Tipps geben.

Welche Fehler können Sie bei der Fütterung im Sommer machen?

Die Fütterung im Sommer unterscheidet sich natürlich nicht von der Fütterung im Winter, zumindest was den Speiseplan angeht. Dennoch, es gibt Punkte, auf die Sie achten müssen. Bei Nassfutter aus der Dose muss dieses bei den jetzigen Temperaturen unbedingt im Kühlschrank gelagert werden. Es gibt in Futtermittelshops mittlerweile Deckel, um geöffnete Dosen zu verschließen. Schließlich soll der Duft des Hundefutters den restlichen Inhalt des Kühlschrankes ja nicht überlagen. Vor der Fütterung ist es wichtig, dass das Futter wieder Zimmertemperatur annimmt. Größere Mengen kaltes Futter reizen den Magen Ihres Lieblings.

Achten Sie darauf, dass die Portionen nicht zu groß sind. Besser ist, wenn Sie kleinere Mengen verfüttern, damit der Kreislauf nicht zu sehr belastet wird. Wenn Ihr Hund auf der Terrasse seine Mahlzeit einnimmt, sollten Sie die Reste unbedingt nach der Fütterung entsorgen, um Wespen, Fliegen und auch andere Parasiten nicht unnötig anzulocken. Dabei gilt immer: Frisches Wasser muss immer vorhanden sein. Bei der momentanen Hitze wird das Wasser schnell schal, es können sich Keime bilden.

Gefahr durch brackiges Wasser in der Pfütze

Kennen Sie das auch? Wenn Sie mit Ihrem Liebling unterwegs sind, wird er garantiert irgendwo an einer Pfütze, die noch vom letzten Gewitter oder Regen übrig geblieben ist, schlabbern wollen. Hier lauern aber große gesundheitliche Risiken. Ebenso sind kleine Tümpel, Teiche oder andere Kleingewässer eher ungeeignet, um Ihren Hund dort baden zu lassen. Dort können sich Bakterien zu dieser Jahreszeit wunderbar entfalten. Nimmt Ihr Hund dort Wasser auf, so kann das zu einer Leptospirose führen, eine Vergiftungserscheinung bei Hunden. Dabei sind die Symptome nicht sofort erkennbar: Erbrechen, Unwohlsein, Bauchschmerzen – diese Krankheitsbilder treten unter Umständen erst nach ein paar Tagen auf und lassen unter Umständen keinen Rückschluss mehr auf die Ursache zu.

Damit Ihr Hund unterwegs nicht seinen Durst in einer Pfütze stillt, nehmen Sie ausreichend frisches Wasser mit. Badet Ihr Vierbeiner doch einmal in einem Tümpel, so müssen Sie ihn nach der Rückkehr einmal gründlich abduschen. Generell gilt: Vorsorge ist besser als eine nachträgliche tierärztliche Behandlung. Lassen Sie Ihren Hund als rechtzeitig gegen die Leptospirose impfen.

Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung

Zuviel Hitze tut uns nicht gut und unserem Hund auch nicht. Das gilt vor allem für die Mittagszeit. Klar, Ihr Hund benötigt Bewegung und will mit Ihnen Gassi gehen. Versuchen Sie aber, die gemeinsamen Spaziergänge auf den frühen Morgen zu verlegen oder in die späten Abendstunden. Wenn er im Laufe des Tages mal raus muss, begrenzen Sie den Spaziergang auf ein Minimum, damit die Hitze und auch die direkte Sonneneinstrahlung nicht zu erbarmungslos zuschlagen. Wenn Sie auf dem Land wohnen, sind natürlich schattigen Wege ideal, damit die Runde noch ein bisschen verlängert werden kann. Achten Sie auch zu Hause darauf, dass Ihr Liebling im Garten oder auf der Terrasse ein Plätzchen mit Schatten hat, wo auch reichlich frisches Wasser zu finden ist. Zu viel direkte Sonneneinstrahlung kann dazu führen, dass sich Ihr Vierbeiner einen Sonnenstich oder auch einen Hitzschlag einfängt. Damit ist nicht zu spaßen und eine tierärztliche Behandlung ist zwingend notwendig.

Wenn Sie einen langhaarigen Hund haben, bürsten Sie regelmäßig sein Fell, dadurch wird die Hautoberfläche besser belüftet. Besser ist sogar, wenn Sie Ihrem Liebling einen kurzen Sommerschnitt verpassen. Dadurch gelangt mehr Luft an die Hautoberfläche, die Hitze staut sich nicht zu sehr im Fell Ihres Hundes. Im Übrigen können in den Ruhephasen Ihres Hundes feuchte Handtücher um die Beine oder auf dem Bauch ein wenig angenehme Kühlung verschaffen. Dabei sollte das Handtuch aber nicht eiskalt sein. Denken Sie immer daran, welche Temperaturen Sie als angenehm empfinden, wenn Sie sich mit ein wenig Feuchtigkeit Kühlung verschaffen möchten.

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Erste Hilfe für Katzen – Teil 2 unserer Serie

Katze mit TierärztinIn der vergangenen Woche haben wir Ihnen Tipps für den Notfall gegeben, wie Sie nach einem Unfall den Gesundheitszustand Ihrer Katze stabilisieren können, bevor es zum Tierarzt geht. Heute stellen wir Ihnen weitere Szenarien vor, die vor Ihre Katze eine gesundheitliche Gefährdung darstellen. Wie können Sie im entscheidenden Moment Erste Hilfe leisten? Denken Sie bei allen Maßnahmen immer daran, selber die Ruhe zu bewahren. Hektik und Stress schlägt sich auf Ihre Katze nieder, das kann im Ernstfall fatale Folgen haben.

Verletzungen am Auge

Durch eine Rauferei mit einem Artgenossen kann es zu einer Verletzung der Augenoberfläche kommen. Ein Schlag mit der Kralle durch den Gegner und es ist passiert. Ebenso kann es geschehen, dass Ihre Katze beim Herumtoben einen Fremdkörper in das Auge bekommen hat. Sie erkennen die Verletzung daran, dass Ihre Katze mit dem Auge kneift oder auch sichtbar der Lidrand eingerissen ist. Bei einer Verletzung der Hornhaut ist diese leicht getrübt, Ihr Stubentiger hat Schmerzen und lässt sich nicht am Kopf anfassen. Die Katze versucht immer wieder, den Fremdkörper mit der Pfote wegzuwischen.

Eine Verletzung am Auge können Sie selber nicht behandeln, wohl aber dafür sorgen, dass diese sich nicht noch verschlimmert. Tragen Sie keine Salben auf und versuchen Sie auch nicht, einen Fremdkörper selber zu entfernen. Lediglich frei bewegliche Fremdkörper können Sie mit lauwarmem Wasser versuchen auszuspülen. Damit Ihre Katze nicht weiter mit den Pfoten reibt, sollten Sie das Auge mit einer Wundauflage bedecken und verbinden. Dann geht es zum Tierarzt.

Verbrennungen

In der Regel kommt es an Herdplatten oder in der Grillsaison am Gartengrill zu Verbrennungen. Die Katze ist auf den eingeschalteten Herd gesprungen oder hat glühende Funken vom Grill abbekommen. Kommt es zu einer Verbrennung, dann ist die betroffene Stelle frei von Haaren und die Hautoberfläche ist leicht oder auch massiv gerötet. Es kann bei schweren Verbrennungen zu Bläschenbildung kommen oder sogar zu offenen Brandwunden. Generell gilt: Bei großflächigen Verbrennungen besteht das Risiko, dass dadurch eine lebensbedrohliche Kreislaufschwächung ausgelöst wird. Es kommt zum Schock. Die Katze hechelt, die Schleimhäute sind blass und die Körperhaltung schlaff.

Bei einer Verbrennung dürfen Sie in keinem Fall Wundgels oder andere Medikamente aus der Hausapotheke auftragen. Die betroffene Stelle können Sie nur mit lauwarmem Wasser herunterkühlen. Kaltes Wasser ist hier nicht zu empfehlen. Wenn die Verbrennung mit einer sterilen Gaze-Auflage versorgt ist, können Sie beim Transport zum Tierarzt die Verletzung mit einem Kühlakku oder einem Eisbeutel weiter versorgen. Wickeln Sie es dazu in ein Handtuch ein, damit die unmittelbare Kälteeinwirkung gedämmt ist. Lassen Sie sich beim Transport zum Tierarzt begleiten, damit stets eine Person die Versorgung der Katze aufrechterhalten kann.

Quetschungen durch ein gekipptes Fenster

Für uns ist ein gekipptes Fenster eine willkommene Abkühlung oder das Mittel zum Luftaustausch. Für Ihre Katze kann das hingegen zu einer tödlichen Gefahr werden. Katzen sind eben neugierige Tiere und verfolgen mitunter auch am Fenster das Geschehen außerhalb der vier Wände. Ein Schmetterling oder Vogel vor dem Fenster kann die Katze dazu animieren, durch den gekippten Spalt nach draußen zu gelangen. Dabei bleibt sie stecken und rutscht immer tiefer in den Spalt. Das wilde Strampeln verschärft die Situation noch. Organe werden gequetscht. Finden Sie Ihre Katze in dieser Situation vor, nehmen Sie sich einen Stuhl, um Ihre Katze möglichst optimal zu erreichen. Schieben Sie eine Hand nach draußen, um die Katze von unten zu stützen. Greifen Sie mit der anderen Hand in den Nacken und ziehen Sie die Katzen nach oben. Selbst ein kurzer Moment in dieser Zwangslage kann lebensbedrohliche innere Verletzungen ausgelöst haben. Fahren Sie daher unmittelbar zum Tierarzt, damit dieser eine gründliche Untersuchung einleiten kann.

Behalten Sie im Ernstfall immer einen kühlen Kopf!

So schlimm die Situation auch ist, in der Sie Ihre Katze auffinden oder sie zu Ihnen kommt: Sie müssen jetzt einen klaren Kopf behalten, damit Sie den Gesundheitszustand der Katze stabilisieren können. Geraten Sie aus der Fassung, spürt das Ihre Katze und lässt sich von Ihnen nicht versorgen. Sie müssen die nötige Ruhe ausstrahlen, so dass Ihre Katze spürt: Jetzt wird mir geholfen, mein Herrchen oder Frauchen werden es schon richten. Daher ist es auch wichtig, dass Sie bei der Fahrt zum Tierarzt eine Begleitperson dabei haben, die entweder fährt oder die Versorgung Ihrer Katze sicherstellt. Allein können Sie das nicht bewerkstelligen. Dazu ist allein schon der Stress zu groß, mit dem Sie sich dann auch noch auf die Straße begeben. Sie bringen sich, wenn Sie allein fahren, unter Umständen selber in Gefahr.

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Erste Hilfe für Katzen: Welche Maßnahmen sollten Sie beherrschen?

Katze mit TierärztinIrgendwann kommt der Tag, vor dem sich Katzenfreunde fürchten: Der kleine Sofalöwe hat sich die Pfote an einer Herdplatte verbrannt, sich einen Insektenstich eingefangen oder hat sich bei einer Rauferei eine Bissverletzung zugezogen. In den meisten Fällen ist der Besuch beim Tierarzt dringend notwendig. Da Katzen aber Meister des Verstellens sind, kann es passieren, dass sich Ihre Katze bei einer Verletzung in einen stillen Winkel zurückzieht und heimlich leidet. Es ist daher sehr wichtig, dass wir unsere Stubentiger stets im Auge behalten und die kleinsten Anzeichen von Verletzungen oder Krankheiten einschätzen können. Wir haben für die häufigsten Notfallsituationen einige Tipps zur Ersten Hilfe zusammengestellt:

Wunden:

Eine Wunde ist das Resultat einer Verletzung der Hautoberfläche. Das kann bei einer Rauferei mit einer anderen Katze passieren oder wenn Ihre Katze in eine Glasscherbe tritt. Die Wunde weist je nach Intensität leichte bis starke Blutungen auf. Bei Schnittwunden klafft die Haut leicht auseinander, hingegen weisen Schürfwunden eine großflächigere Verletzung der Hautoberfläche auf, das Fell ist teilweise nicht mehr vorhanden. Vom Grundsatz her können Sie natürlich alle Utensilien verwenden, die sich in einem normalen Verbandskasten für den Haushalt befinden.

Eine Mullbinde mit steriler Wundauflage wird auf die Wunde aufgelegt und stramm umwickelt. Wenn die Wunde stark blutet, können Sie einen Druckverband anlegen. Dazu legen Sie eine Wundauflage auf die verletzte Stelle, packen anschließend eine verpackte Mullbinde darauf und umwickeln das mit einer weiteren Mullbinde. Wichtig ist, dass Sie schon allein wegen des drohenden Blutverlustes unmittelbar den Tierarzt aufsuchen.

Insektenstiche:

In der Sommerzeit fliegen so allerlei Bienen und Wespen durch den heimischen Garten. Kein Wunder, dass unser vierbeiniger Liebling neugierig wird und versucht, danach zu schnappen. Entweder mit der Pfote oder mit dem Maul, wie es gerade passt. Das Risiko, dass dabei die Wespe oder die Biene zusticht, ist relativ groß. Ein Stich in die Pfote oder am Körper selber lässt die betroffene Stelle schmerzhaft anschwellen. Problematisch wird es, wenn Ihre Katze beginnt, mit dem offenen Mund zu atmen und dabei laute Atemgeräusche zu hören sind.

In diesem Fall wird Ihre Katze einen Stich im Rachenraum abbekommen haben. Dadurch schwellen die Atemwege an und es kommt zu Atemnot. Anders als wir Menschen kann eine Katze jetzt keine Eiswürfel lutschen. Versuchen Sie daher, mit Kühlpacks den Halsbereich von außen zu kühlen, damit die Schwellung zurückgeht oder nicht noch weiter zunimmt. Das gleiche gilt auch für Insektenstiche am Körper selber. Hier hilft Kühlung mit Essig getränkten Umschlägen, um die Symptome zu lindern. In jedem Fall sollten Sie zum Tierarzt fahren, damit dieser weitere Maßnahmen ergreifen kann.

Ertrinken:

Eigentlich mögen Katzen kein Wasser und baden auch nicht gerne. Das ist aber ein Irrglaube, denn es gibt viele Katzen, die gerade im Sommer mal am Wasser planschen, vor allem, wenn ein Teich im Garten vorhanden ist. Da kann es durchaus mal passieren, dass die Katze wegen einer Unaufmerksamkeit im Wasser landet und größere Mengen Wasser schluckt. Im günstigsten Fall bleibt es bei einem Schrecken, in anderen Fällen kann es zu Ertrinkungssymptomen kommen und die Katze treibt bewusstlos auf den Wasser. Halten Sie in dieser Situation die Katze an den Hinterläufen hoch, damit Wasser aus den Atemwegen und aus der Lunge herauslaufen kann. Rubbeln Sie danach Ihrer Katze kräftig über den Brustkorb, um den Atemreflex anzukurbeln.

Erfolgt hier keine Reaktion, müssen Sie den Stubentiger reanimieren. Das machen Sie am besten, indem Sie mit Ihrem Mund Luft in die Nasenlöcher der Katze blasen, bis sich der Brustkorb leicht anhebt. Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrfach. Egal, ob diese Maßnahme nun Erfolg zeigt oder nicht: Fahren Sie in jedem Fall sofort zum Tierarzt, damit sie dort unter Umständen weiter versorgt werden kann. Hier ist wichtig, dass Sie nicht selber fahren, sondern eine andere Person bitten, Sie zum Tierarzt zu bringen. So können Sie während der Fahrt den Zustand der Katze im Auge behalten und unter Umständen die Beatmung fortführen.

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Schokolade für Hunde – welches Risiko steckt dahinter?

Hund beim TierarztSchokolade ist für uns das Hochgefühl der Genüsse. Kaum jemand kann, auch trotz harter Diäten, der braunen Versuchung aus Kakao und Milch widerstehen. Da ist es doch naheliegend, wenn unser Freund, der Hund, auch mal ab und zu ein Leckerchen von Herrchen oder Frauchen bekommt. Schließlich soll er auch genießen, woran wir uns erfreuen. Ist das aber wirklich so sinnvoll? Machen wir unseren Hund damit nicht auch dick? Oder enthält Schokolade wohlmöglich Stoffe, die für den Hund nicht verträglich sind?

Nur eine kleine Belohnung und dennoch gefährlich?

Ein kleiner Happs und schon ist das Stückchen Schokolade verspeist. Schließlich war das die Belohnung dafür, dass unser Liebling mal wieder besonders folgsam war. Manchmal kommt es auch vor, dass einfach nur die Kinder, Oma oder Opa beim Sonntagskuchen mal ein Stückchen Schokotorte unter den Tisch wandern lassen, um den vierbeinigen Liebling zu beglücken. Es kann aber auch passieren, dass sich unser Hund verselbstständigt und heimlich an einem verborgenen Schokoladenvorrat nascht. Was für uns vielleicht zum Schmunzeln ist, stellt für Hunde aber ein hohes Gesundheitsrisiko dar. Dabei sind nicht die Kalorien das größte Problem, sondern der Wirkstoff Theobromin, der in der Schokolade enthalten ist.

Welches Risiko stellt Theobromin in der Schokolade dar?

Zur Herstellung von Schokolade werden Kakaobohnen benötigt. In der Kakaobohne befindet sich der Wirkstoff Theobromin. Je höher der Kakaoanteil in der Schokolade ist, umso höher ist auch der Anteil von Theobromin. Bei Bitterschokolade ist der Anteil also am höchsten und stellt damit für Hunde auch das größte Risiko dar. In Milchschokolade ist der Anteil geringer. Dennoch: Bei einem Anteil von 2,3 Milligramm Theobromin pro Gramm Schokolade ist ein Wert erreicht, der für Hunde gefährlich ist. Dagegen befindet sich in weißer Schokolade kein Kakao, also auch kein Theobromin.

Die Schokoladenvergiftung tritt bei Hunden häufiger auf als zum Beispiel bei Katzen. Sie sind schlicht und ergreifend gefräßiger. Nach der Verdauung der Schokolade wird der Wirkstoff Theobromin über den Darm vollständig in den Blutkreislauf aufgenommen. Hier wiederum gelangt der Stoff in die Leber, wo unterschiedliche Stoffwechselprozesse eingeleitet werden. Dabei wird vor allem Adrenalin ausgeschüttet.

Was passiert bei einer Schokoladenvergiftung?

Grundsätzlich hängen die Symptome der Schokoladenvergiftung immer davon ab, welche Menge gefressen wurde. Durch die Ausschüttung des Hormones Adrenalin kommt es zur Erhöhung des Blutdruckes und zur Pulsbeschleunigung. Die Blutgefäße werden verengt und die Nervenzellen im Gehirn unterliegen einer niedrigeren Reizschwelle. Dadurch treten Symptome wie Unruhe, Zittern, Krämpfe und auch Herz-Rhythmus-Störungen auf. Die Symptome treten in der Regel zwei bis vier Stunden nach dem Verzehr der Schokolade auf. Welche Menge genau schädlich ist, konnte wissenschaftlich noch nicht sicher belegt werden. Bei 50 Milligramm Theobromin pro Kilo Lebendgewicht des Hundes sind bereits schwere Kreislaufprobleme zu erwarten. Bei einem Anteil von 2,3 Milligramm Theobromin pro Gramm Milchschokolade bedeutet das ca. 20 Gramm Schokolade. Verputzt ein zehn  Kilogramm schwerer Hund mehr als zwei Tafeln Schokolade, ist das schon lebensbedrohlich. Bei Bitterschokolade reicht eine deutliche geringere Menge aus.

Welche Maßnahmen ergreift der Tierarzt bei einer Vergiftung?

Wenn Sie festgestellt haben, dass Ihr Hund Schokolade gefressen hat, warten Sie nicht die Anzeichen einer möglichen Vergiftung ab. Versuchen Sie festzustellen, um welche Menge es sich handelt und fahren Sie mit dem Hund zum Tierarzt. Er kann einschätzen, ob die aufgenommene Menge Schokolade schädigend wirkt oder noch harmlos ist. Ist der Verzehr unmittelbar erfolgt, kann der Tierarzt innerhalb von zwei Stunden noch eine Art Brechmittel spritzen und zusätzlich Aktivkohle verabreichen, damit das Theobromin im Darm gebunden und schneller ausgeschieden werden kann. Ist die Schokoladenvergiftung bereits vorangeschritten, wird zusätzlich eine Infusion mit kreislaufstabilisierenden Medikamenten verabreicht.

Vermeiden Sie das Risiko einer Schokoladenvergiftung

Grundsätzlich sollte für Hundes eines gelten: Sie bekommen nur Leckerlis, die auch extra für sie hergestellt wurden. Gummibärchen oder eben auch Schokolade gehören definitiv nicht dazu und sind gefährlich. Machen Sie das auch Ihren Verwandten, Kindern und auch Besuchern klar, wenn diese die gute Absicht hegen, Ihrem Hund mal eben etwas Gutes gönnen zu wollen. Das kann mächtig schiefgehen. Achten Sie zudem darauf, dass Schokolade nicht frei zugänglich herumliegt, sondern sicher im Schrank untergebracht ist. Das fällt natürlich in der Oster- oder Adventszeit schwerer, ist aber notwendig, um Ihren Liebling vom heimlichen Naschen abzuhalten.

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