Wenn der Hund aus dem Ausland gerettet werden soll – was müssen Sie wissen?

Das Internet macht es möglich: Ein paar Suchbegriffe bei Google eingegeben und schon blicken den User traurige Hundeaugen an. Hunde, die ein tristes Dasein darben, von allen vernachlässigt und geschunden werden. Wem bricht es da nicht das Herz.

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Können Pferde unter Allergien leiden?

Pferd SpritzeAllergien treffen nicht nur Menschen, sondern auch Haustiere. Hunde und Katzen können genauso betroffen sein wie auch Pferde. Die Allergie bei einem Pferd ist eine übersteigerte Reaktion des Immunsystems. Hier reagieren die Abwehrzellen stark schwankend auf körperfremde Stoffe, die Allergene.

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Hunde und Halloween – wie vermeiden Sie den Stress für Ihren Liebling?

Englische Bulldogge mit KürbisAm 31.10. wird der Halloween-Abend begangen. Ein alter irischer Brauch, der zunächst mit den Auswanderern in den USA begangen wurde und schon vor Jahren nach Europa und Deutschland übergeschwappt ist. Zu Halloween verkleiden sich Kinder als Gruselgestalten und fordern an den Haustüren Süßigkeiten ein.

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Lassen sich Katzen eigentlich erziehen?

Katze mit Frau auf WieseDamit diese Frage beantwortet werden kann, müssen wir Zweibeiner uns erst einmal mit dem Begriff Erziehung auseinandersetzen. Üblicherweise verbinden wir mit dem Begriff Erziehung nämlich Gehorsam.

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Welche Gefahren lauern für Hunde im heimischen Haushalt?

Drinnen, in den eigenen vier Wänden ist für viele Hunde die Welt noch in Ordnung. Kein Verkehrschaos, das einem gefährlich werden könnte, kein Lärm und auch keine Giftköder. Wir könnten meinen, dass Hunde in der Wohnung am sichersten aufgehoben sind. Das ist allerdings ein Trugschluss, denn nicht nur draußen auf der Straße oder im Grünen lauern Gefahren, sondern auch in den eigenen vier Wänden.

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Wenn das Übergewicht für die Katze zum Problem wird

Katze auf der WaageLiebe macht bekanntlich blind. Nicht nur in der Beziehung unter uns Menschen, sondern auch in der Beziehung zu unseren Stubentigern. Immer mehr der kleinen Vierbeiner leiden unter Übergewicht und so mancher Katzenfreund merkt es nicht, wenn der Sofalöwe langsam, aber sicher aus dem Leim geht und immer pummeliger wird.

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Die Beziehung zwischen Hund und Mensch lässt viele Mythen entstehen

Frau und Hund auf WieseDass wir Menschen gerne mit dem Hund zusammenleben, ist sicherlich kein Mythos. Kein Wunder, bei mehr als acht Millionen haarigen Vierbeinern in den deutschen Haushalten. Der Hund ist also unser liebstes Haustier nach der Katze. Hunde haben zu uns Menschen eine besondere Beziehung. In mancherlei Hinsicht ranken sich aber auch viele Mythen rund um das Zusammenleben von Vierbeiner und Zweibeiner. Was ist dran an den größten Mythen?

Hunde mit Trennungsängsten haben eine sehr enge Bindung zu ihrem Herrchen oder Frauchen

Wenn es auch in der Natur des Hundes liegt, dem Menschen überall hin zu folgen, so führt das nicht zwangsläufig zu Trennungsängsten. Was aus unserer Sicht häufig als zu enge Bindung bezeichnet wird, ist eher dem Kontrollverhalten des Hundes geschuldet. Er möchte ja schließlich alles mitbekommen, was um ihn herum geschieht. Es ist daher sehr wichtig, den vierbeinigen Liebling schrittweise an das Alleinsein heranzuführen. Hunde sind zwar sehr soziale Wesen, können aber auch lernen, allein zu sein. Dafür ist es wichtig, ihm Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. Eine zu enge Bindung des Hundes zum Menschen führt also nicht zwangsläufig zu Trennungsängsten.

Leben Hunde am liebsten mit dem Menschen zusammen?

Viele Tierarten bleiben am liebsten unter sich. Nicht so der Hund, der als Haustier schon sehr weit domestiziert ist. Studien zufolge zeigen sich Hunde wesentlich selbstständiger und sicherer, wenn sie in Begleitung ihres Herrchens oder Frauchens sind. In kritischen Situationen suchen sie die Nähe ihrer menschlichen Bezugsperson, ebenso bei der Orientierung in einer für sie ungewohnten Umgebung. Es hat sich herausgestellt, dass andere Hunde als Kumpel unseres Vierbeiners nur selten die Sicherheit geben können, die wir als Menschen ausstrahlen und auch unserem Hund vermitteln. Unter diesem Gesichtspunkt lässt sich schon klar sagen, dass Hunde am liebsten mit dem Menschen zusammen leben.

Gibt es Spiele, die die Bindung zwischen Hund und Herrchen verstärken?

Die meisten Hundefreunde sind natürlich bestrebt, mit ihrem Liebling gemeinsam viel Zeit zu verbringen und dabei auch noch für Bewegung zu sorgen. Dabei wird häufig der Ball mitgenommen, damit der Hund etwas zum Spielen und zum Nachjagen hat. Dieses Ballwerfen jedoch führt nicht dazu, dass eine engere Bindung zwischen Hund und Mensch aufgebaut wird. Für die Bewegung und Beschäftigung optimal, aber letztendlich wird dadurch eher der Jagdinstinkt trainiert. Es gibt die Möglichkeit, mit Nachlaufspielen, ähnlich wie dem Fangenspiel unter Kindern, eine bessere Bindung zum Hund aufzubauen. Ebenso einfaches Herumalbern auf der Wiese führt dazu, dass der Liebling eine tiefere Bindung zu uns Menschen aufbaut.

Lässt ein ausgeprägtes Jagdverhalten auf eine schlechte Bindung schließen?

Eine typische Situation beim Waldspaziergang: Ihr Hund entwischt auf einmal im Unterholz, weil er ein Geräusch wahrgenommen hat und Sie stehen etwas hilflos am Wegesrand. Der Gedanke keimt auf, dass die Bindung zwischen Hund und Herrchen in diesem Moment nicht ausgeprägt ist. Dabei können Sie ganz beruhigt sein. Der Jagdinstinkt sagt noch lange nichts über die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund aus. Wenn Ihr Hund auf einmal das Weite sucht, liegt es vielmehr daran, dass Sie ihm bestimmte Regeln noch nicht vermittelt haben. Dazu gehört unter anderem, dass die selbstständige Jagd nicht gewollt ist. Hier müssen Sie mit dem Training ansetzen – aber keinesfalls den Vierbeiner ausschimpfen, wenn er kurz darauf wieder zu Ihnen zurückkehrt.

Haben gehorsame Hunde eine bessere Bindung zu Herrchen oder Frauchen?

In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass Hunden Gehorsam antrainiert wird. Schließlich gibt es viele Alltagssituationen, die für Hunde schwer zu überblicken sind und sie daher auf das Kommando von Herrchen reagieren müssen. Dass gehorsame Hunde aber eine bessere Bindung zum Menschen haben,  kann ganz klar verneint werden. Schließlich wird die Bindung zwischen Mensch und Tier ja nicht allein darauf aufgebaut, dass der Hund wie eine Maschine auf „Sitz“, „Platz“ oder „Fuß“ reagiert. Die Bindung zum Hund beruht eher auf Emotionen und daher lässt der Grad des Gehorsams beim besten Willen nicht auf eine gute Bindung zum Menschen schließen. Schließlich ist ein Hund ja nicht nur Befehlsempfänger, sondern soll auch eine gewisse Eigenständigkeit haben.

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Gassi gehen mal ganz anders – noch mehr Tipps für den Trubel in der Stadt

Hund im BusIn unserem letzten Beitrag haben wir Ihnen schon einige Tipps gegeben, wie Sie Ihren Liebling auf den Trubel beim Shoppen vorbereiten können. Schließlich sind Verkehrslärm und viele Menschen nicht unbedingt die Faktoren, die zur Beruhigung Ihres Hundes  beitragen. Welche Alltagssituationen gibt es noch, die Ihr vierbeiniger Freund meistern kann? Lesen Sie, welche Dinge für Ihren Hund noch wichtig sein können.

Ein Bahnhof ist ein hoher Stressfaktor

Die Fahrt mit dem Zug ist mit einer Fahrt im Bus nicht vergleichbar. Das fängt schon am Bahnhof an. Anders als an der Bushaltestelle stehen hier nicht nur vereinzelte Personen, sondern überall rennen gestresste Menschen hin und her, es sind Lautsprecherdurchsagen zu hören, aus den Geschäften strömen Menschen: Das sind schon sehr viele Eindrücke, die Ihr Hund jetzt verarbeiten muss. Auch hier gilt es, langsam anzufangen. Gehen Sie mit Ihrem Hund einige Male auf dem Bahnhofsvorplatz spazieren. Zeigt er dabei keine Stresssymptome, dann können Sie mit ihm mal in die Bahnhofshalle gehen. Bleiben Sie unterwegs des Öfteren stehen, damit sich Ihr Liebling hin und wieder ein paar Eindrücke erschnüffeln kann. Am Bahnsteig selber ist Ihr Hund noch nicht gut aufgehoben. Schließlich macht ein einfahrender Zug einen ganz schönen Lärm. Betreten Sie den Bahnsteig erst, wenn der Zug hält. Die meisten Bahnsteige sind mittlerweile so konstruiert, dass der Einstieg in den Zug keine größere Hürde darstellt. Verweigert Ihr Hund dennoch das Betreten des Zuges, zwingen Sie ihn nicht, sondern probieren Sie es einfach beim nächsten Mal aus.

Ein Besuch im Café

Natürlich gehört zu einem Stadtbummel auch ein Besuch im Café dazu: Mal eben eine Tasse Kaffee oder Cappuccino genießen. Der Hund ist natürlich mit von der Partie, soll sich dabei aber benehmen. Testen Sie zunächst einmal, wie sich Ihr Liebling im Außenbereich verhält. Bringen Sie ihn dazu, dass er am Tisch Sitz macht oder sich direkt unter den Tisch legt. Probieren Sie das auf alle Fälle aus, wenn das Café noch nicht überfüllt ist. Zu viele Menschen drumherum sind nicht die besten Voraussetzungen für ein stressfreies Training. Belohnen Sie Ihren Liebling, wenn er an der befohlenen Stelle Platz genommen hat. Denken Sie daran, dass Sie solche Besuche nur bei trockenem Wetter üben. Ansonsten wird es unangenehm, wenn der Hund etwa durch Regen durchnässt ist und sich inmitten anderer Cafébesucher kräftig schüttelt.

Was können Sie für die Sicherheit Ihres Hundes tun?

Auch wenn es oberlehrerhaft klingt: Wenn Sie mit Ihrem Hund einen entspannten Tag in der Stadt verbringen möchten, gilt es einfach ein paar Dinge zu berücksichtigen. Gilt in der Innenstadt ein Leinenzwang oder darf Ihr Liebling frei herumlaufen? Sicherlich, das freie Laufen ist für Ihren Hund schöner. Es gibt aber leider auch viele Einflüsse von außen, die Ihren Hund irritieren oder sogar aufwiegeln und erschrecken können. Denken Sie nur mal an den Radfahrer, der mit einer Irrsinnsgeschwindigkeit durch die Fußgängerzone prescht und dabei fast Ihren Hund auf die Hörner nimmt. Vielleicht ist es besser, Ihren Vierbeiner dicht bei sich zu führen. Wenn Sie nicht gerade in der Fußgängerzone unterwegs sind sondern auf normalen Gehwegen, macht es schon fast Sinn, den Hund an die Leine zu nehmen. Schließlich sind Gehwege oftmals sehr beengt angelegt und andere Fußgänger benötigen ebenfalls Platz. Führen Sie daher Ihren Hund an der kurzen Leine und zwar auf der von der Straße abgewandten Seite.

Schutz und Sicherheit gehen vor

Sind Sie es gewohnt, an Bahnhöfen, U-Bahnen oder in großen Geschäften mit der Rolltreppe zu fahren? Ihr Hund ist es nicht und so kann eine Rolltreppe schon ein ziemliches Hindernis darstellen. Auch wenn es unbequemer ist: Benutzen Sie lieber die dazugehörigen normalen Treppen. Auf einer Rolltreppe besteht immer ein Stück weit Verletzungsgefahr, etwa, wenn sich Ihr Hund darauf die Pfote einklemmt. Zudem sollten Sie Ihren Hund nur in die Geschäfte mitnehmen, wo er auch willkommen ist. Das Anbinden des Hundes vor dem Laden birgt nämlich ein nicht unbeträchtliches Risiko: Es ist schon häufiger vorgekommen, dass Hunde vor dem Geschäft gestohlen wurden. Im Übrigen gilt für alle Passanten: Finger weg von Ihrem Hund, vor allem kleine Kinder. Sicher, die Neugier ist groß, aber denken Sie daran, dass Ihr Hund diese Situation als Stress empfindet und sich auf seine Weise wehrt. Dann heißt es wieder: Der böse Hund hat zugebissen. Obwohl er nichts dafür kann.

Viel Spaß beim Shoppen!

Das Wochenendvergnügen kann beginnen. Ein bisschen in der Stadt bummeln und Ihr vierbeiniger Liebling muss nicht dabei zu Hause bleiben. Es besteht also kein Zeitdruck, um sich ein paar schöne Dinge zu kaufen und dabei ein bisschen im Café zu relaxen. Jetzt müssen Sie das Ganze nur noch mit Ihrem zweibeinigen Liebling trainieren: Einer muss ja die Tüten nach Hause schleppen.

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Gassi gehen mal ganz anders – wie meistern Sie Alltagssituationen in der Stadt?

Hund im CaféIst Ihr Hund schön länger aus der Hundeschule raus? Geht er üblicherweise mit Ihnen nur im Wald auf Feldwegen spazieren? Gibt es die Situation, dass Sie Ihren Liebling mit in die Stadt nehmen müssen und er sich dort nicht so wirklich wohlfühlt? Ist er vielleicht noch so jung, dass er die Unruhe in der Stadt noch gar nicht kennt? Manche Alltagssituation macht es notwendig, dass Ihr Vierbeiner Sie beim Gang in die Stadt begleitet. Wir möchten Ihnen mal ein paar Tipps geben, wie Sie Ihren Hund an den Trubel und ungewohnte Dinge leichter gewöhnen können.

Fangen Sie ganz langsam an

Vor allem junge Hunde haben noch nicht so viel Berührung mit dem Leben in der Stadt gehabt. Selbst wenn sie Stadthunde sind, gehen sie vielleicht mit Herrchen oder Frauchen ihre täglichen Runden und kennen ihre Umgebung. Hier ist alles wie gewohnt. Da ist es sinnvoll, dass der Vierbeiner vom ersten Gang im städtischen Trubel nicht sofort erschlagen wird. Sie müssen sich an alles Neue gewöhnen. Es ist also nicht sinnvoll, wenn Sie mit Ihrem Liebling am Samstagvormittag in die Stadt gehen, nur weil es da zeitlich am besten passt. Suchen Sie sich dafür ruhigere Tageszeiten unter der Woche aus. Denken Sie immer daran, dass Ihr Hund viele neue Eindrücke verarbeiten muss. Das kann der Samstag schon zu einer echten Herausforderung werden. Lassen Sie Ihren Hund vor allem an den neuen Orten ausgiebig schnüffeln, damit er alles besser verarbeiten kann.

Mit dem Hund gemütlich durch die Fußgängerzone

Tauben, tobende Kinder, andere Hunde – es gibt viele Reize, auf die Ihr Liebling reagieren wird. Alles geballt auf einmal führt dazu, dass er nur noch bellend an der Leine zieht. Das ist nicht Ihr Ziel. Ihr Hund soll beim Spaziergang oder bei Besorgungen in der Stadt ruhig bei Ihnen bleiben. Geben Sie ihm die Chance, an einem weniger belebten Tag das Treiben in der Stadt von einer Bank aus zu beobachten. Wiederholen Sie diese Prozedur mehrmals, bis Sie feststellen, dass er sich von einigen Dingen nicht mehr beeindrucken lässt. Dann können Sie auch mal ein bisschen bummeln gehen. Natürlich nicht jeden Tag, aber ein- bis zweimal in der Woche können Sie Ihren Liebling ruhig an das pulsierende Leben heranführen. Zeigen Sie dabei vor allem viel Ruhe und Gelassenheit. Ihr Hund spürt, dass Sie sich vom Treiben in der Stadt nicht beeindrucken lassen und das wirkt sich auch auf ihn aus.

Entspannt mit dem Hund ins Einkaufszentrum

Sie nehmen es wahrscheinlich im ersten Moment nicht wahr: Was beim Betreten des Einkaufszentrums auf einmal auf Ihren Hund einprasselt, ist ganz schön heftig. Da sind laute  Geräusche durch die Lüftungen, durch das Gitter im Boden strömt warme Luft nach oben, die Tür geht nicht auf und zu, sondern dreht sich die ganze Zeit und auf dem Weg ins Innere scheinen alle Leute irgendwie zu verschwinden. Das schafft Unruhe und Ihr Liebling wird sich nicht auf Anhieb dafür begeistern lassen, mit Ihnen ins Einkaufszentrum zu gehen. Deshalb erst einmal ganz langsam an die Sache herangehen: Machen Sie es sich draußen auf einer Bank, wenn eine vorhanden ist, gemütlich. Lassen Sie Ihren Hund neben sich sitzen, so dass er das Treiben auch im Blick hat. So kann er registrieren, wer so alles aus dem Shopping-Center wieder herauskommt. Gut ist, wenn Sie noch einen Partner mit dabei haben. So können Sie ein-, zweimal durch die Eingangstür hineingehen und wieder herauskommen. Ihr Hund registriert: Alles in Ordnung, hier gibt es keine Probleme.

Fahren Sie doch mal mit Ihrem Hund per Bus in die Stadt

Der öffentliche Personennahverkehr genießt nicht überall den besten Ruf. Fakt ist aber: Wenn Sie nicht gerade einen Großeinkauf machen möchten, ist die Fahrt ins Zentrum immer noch eine gute Wahl, da Sie sich nicht mit der Parkplatzsuche herumschlagen müssen. Natürlich sind die Bushaltestelle oder auch ein Bahnhof ungewohnte Bereiche für Ihren Liebling, aber auch hier können Sie schrittweise vorgehen und ihn an die ungewohnten Orte gewöhnen. Nehmen Sie sich einfach mal die Zeit, zur nächsten Bushaltestelle zu gehen. Dort setzen Sie sich einfach hin und lassen Ihren Hund dort mal herumschnüffeln. So kann er viele Eindrücke aufnehmen. Vor allem, wenn andere Hunde schon vor ihm hier waren. Beobachten Sie mit Ihrem Hund an- und abfahrende Busse. Wenn Sie das einige Male gemacht haben, können Sie mal in den Bus einsteigen und vielleicht nur mal bis zur nächsten Haltestelle mitfahren. Ihr Hund wird spüren, dass eine Fahrt mit dem Bus nichts Beunruhigendes ist. Fahren Sie aber erst mit dem Bus, wenn Ihr Hund keine Angst beim Besteigen des Fahrzeuges zeigt. Dann können Sie mit der Zeit auch mal längere Strecken fahren. Denken Sie aber immer daran, dass Sie zum Ausprobieren den Schüler- oder Berufsverkehr meiden. Das wird naturgemäß stressig werden.

Wie geht es weiter?

In unserem nächsten Beitrag möchten wir Ihnen noch weitere Tipps zum Spaziergang mit Ihrem Hund in der Stadt geben. Worauf müssen Sie achten, damit Ihr Hund sich sicher fühlt? Gibt es tückische Ecken oder lauern sogar Gefahren im städtischen Trubel?

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Katzenkrankenversicherungen im Überblick – worauf müssen Sie achten?

Katze mit MädchenWenn es uns schlecht geht oder wir uns sogar verletzen, gehen wir zum Arzt oder werden ins Krankenhaus gefahren. Bezahlen müssen wir dafür nichts, denn in der Regel ist jeder Bundesbürger entweder in der Gesetzlichen Krankenversicherung oder in der Privaten Krankenversicherung Mitglied und gegen die Kosten einer Heilbehandlung abgesichert. Nicht so unsere geliebten Samtpfoten, denn hier müssen wir für die tierärztliche Behandlung immer selber ins Portmonee greifen. Kein Wunder, dass unter den Katzenfreuden die Katzenkrankenversicherung immer populärer wird. Schließlich lässt sich damit der größte Teil der Tierarztkosten absichern.

Gut versorgt nach einem Autounfall

Die Katze Lilly hatte Glück im Unglück: Als sie vor ein Auto gerannt ist, zog sie sich zwar einen komplizieren Oberschenkelhalsbruch zu, aber sie überlebte den Zusammenprall. In der Tierklinik musste die Fraktur operativ behandelt werden, damit das Leben von Lilly auch weiterhin ohne Einschränkungen verlaufen kann. Die Kosten für den Eingriff und die darauffolgende Nachbehandlung bewegten sich um die 2.000 Euro. Für die Halterin von Lilly war es ein Glücksfall, dass sie die Katzenkrankenversicherung abgeschlossen hatte. So konnte ihr Versicherer die Operationskosten übernehmen. Ohne Versicherungsschutz wäre das ein ziemlich heftiger finanzieller Schlag gewesen, denn das Leben und die Gesundheit der Katze haben schließlich Vorrang vor finanziellen Bedenken.

Treffen Sie bei der Katzenversicherung eine individuelle Entscheidung

Es gibt zwar nur fünf Anbieter auf dem deutschen Markt, die sich mit dem Thema Katzenversicherung befassen, dafür fallen aber die Leistungen recht unterschiedlich aus. Sie müssen daher genau prüfen, welche Katzenkrankenversicherung für Sie in Betracht kommt. Soll der Höchstsatz im Rahmen der Gebührenordnung, also der dreifache Satz, abgesichert werden oder tut es auch der zweifache Satz? Welche Versicherungssumme soll im Leistungsfall bereit stehen? Reicht ein Tarif mit Summenbegrenzung oder soll es ein Versicherungsschutz ohne Limit sein? Sollen alle Operationen versichert sein oder reicht auch ein Tarif mit Einschränkungen?

Ein Vergleich der Katzenkrankenversicherung

Wir haben mal die Tarife im Bereich der Katzenkrankenversicherung unter die Lupe genommen. Dabei haben wir einen sechsjährigen Freigänger als europäische Hauskatze für den Vergleich herangezogen.

  • Agila

Zwei Tarifvarianten bietet die Agila Tierkrankenversicherung. Im Normaltarif werden bis zu 300 Euro für ambulante Leistungen und bis zu 1.600 Euro für Operationen übernommen. Der Monatsbeitrag liegt bei 28,91 Euro. Im Tarif Exklusiv liegt die Begrenzung für ambulante Behandlungen bei 550 Euro, Operationen sind unbegrenzt versichert. Dafür fallen monatlich 36,90 Euro an. Beide Tarife erstatten bis zum dreifachen Satz der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT):

  • Allianz

Die Allianz Katzenkrankenversicherung übernimmt bei ambulanten Behandlungen maximal 1.000 Euro im Jahr und bei Operationen bis zu 9.000 Euro. Allerdings ist hier generell ein Eigenanteil von 20 Prozent zu berücksichtigen. Erstattet wird nach dem zweifachen Satz der GOT. Der Monatsbeitrag liegt bei 29,02 Euro.

  • Helvetia

Zwei Tarife bietet der Schweizer Konzern bei der Katzenkrankenversicherung an. Entweder liegt die Höchsterstattung für alle Leistungen bei 2.000 Euro oder es gibt keine Summenbegrenzung. Die Beiträge dafür liegen bei 18,28 Euro beziehungsweise bei 26,33 Euro monatlich. Die Erstattung erfolgt nach dem dreifachen Satz der GOT. Ein Eigenanteil von 20 Prozent muss auch hier berücksichtigt werden.

  • Petplan

Seit drei Jahren ist das Unternehmen Petplan auf dem deutschen Markt vertreten und hat insgesamt acht Tarifvarianten. Die Unterschiede liegen im Wesentlichen in der Erstattung nach dem zweifachen oder dreifachen Satz sowie in der Höhe der Kostenübernahme. Diese liegt entweder bei 2.000 Euro oder 3.000 Euro im Jahr. Die Beiträge schwanken zwischen 17,24 Euro und 33,44 Euro monatlich. Eine Selbstbeteiligung fällt für jede eingereichte Rechnung an. Diese liegt je nach Tarifmodell bei 20 oder 40 Euro. Wer alle Rechnungen gesammelt einreicht, zahlt diese Selbstbeteiligung nur einmalig.

  • Uelzener

Der alteingesessene Tierversicherer Uelzener hat zwei Modelle zur Katzenkrankenversicherung auf den Markt gebracht. Hier werden die Tierarztkosten in unbegrenzter Höhe bis zum zweifachen Satz der GOT übernommen. Der Tarif mit 20 Prozent Selbstbeteiligung liegt bei 35,95 Euro monatlich, ohne Selbstbeteiligung sind es 46,73 Euro im Monat.

Günstigere Beiträge bei jüngeren Katzen

Je früher eine Katze versichert wird, desto günstiger sind auch die Beträge. Bei einer zweijährigen Katze fallen die Beiträge bei der AGILA zum Beispiel um vier Euro im Monat günstiger aus. Diese Ersparnis ergibt sich auch bei der Helvetia, bei der Allianz ist die jüngere Katze rund fünf Euro günstiger. Geringer fällt der Unterschied bei Petplan aus, hier liegt die Ersparnis bei rund zwei Euro monatlich.

Zu berücksichtigen ist aber, dass Katzen im jungen Alter gesundheitlich besser aufgestellt sind als ihre älteren Artgenossen. So können bereits vorhandene Krankheiten nicht abgesichert werden und führen zu Leistungsausschlüssen. Daher ist der frühe Versicherungsschutz durchaus sinnvoll.

Tierarztkosten werden ansteigen

Anfang Juli 2017 hat der Bundesrat dem Gesetzentwurf zur Anpassung der Tierarztkosten zugestimmt. Im Bereich der Haustiere werden die tierärztlichen Behandlungen voraussichtlich um zwölf Prozent teurer. Im Krankheitsfall müssen Katzenfreunde also etwas tiefer in die Tasche greifen. Da ist es schon lohnenswert, die Katzenkrankenversicherung in Betracht zu ziehen. Sicherlich, so mancher Stubentiger tapst ohne Gesundheitsprobleme durch sein Leben, aber das lässt sich im Vorfeld nie genau bestimmen. Besser ist es, eine Absicherung zu haben, falls doch mal ein Ernstfall eintritt und mehrere Tausend Euro an Tierarztkosten anfallen.

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