Depressionen bei Katzen

Können Katzen depressiv sein? Leider ja! Tatsächlich sind Depressionen bei Katzen keine Seltenheit. Sie fressen nicht genug, vernachlässigen die Fellpflege und wirken lustlos.

Doch wo liegen die Ursachen dafür? Wie erkennen Sie bei Ihrer Katze eine Depression? Wie können Sie Ihrer Katze aus ihrem Tief helfen?

Ist die Katze einfach nur ausgeglichen oder depressiv?

Vor ein paar Tagen wirbelte die Katze Lissy noch durchs Haus, rannte den ganzen Tag durch die Katzenklappe nach draußen, um dort herumzutoben und hat sogar abends noch keine Anzeichen von Müdigkeit gezeigt. Vor zwei Tagen fing es an: Die Katze wurde ruhiger, wollte nicht mehr so oft nach draußen und hat sich im Laufe des Tages in eine ruhige Ecke verzogen. Kein Herumgetobe, kein Herumgehüpfe über Katzenbäume oder Möbel. Es schien Ruhe einzukehren. Doch diese Ruhe ist trügerisch. Es gibt Merkmale, die klare Anzeichen für Depressionen bei Katzen sind. Doch zunächst gilt es erst einmal zu klären, was überhaupt eine Depression ist.

Stichwort Depression

Die Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich durch eine gedrückte Stimmung, Lustlosigkeit, Interessenverlust, Antriebslosigkeit oder Appetitlosigkeit äußert. In Deutschland sind davon etwa fünf Prozent der Menschen betroffen. Wie häufig Depressionen bei Katzen auftreten, ist nicht erfasst. Fakt ist aber auch, dass sich die Symptome ähneln. Ausnahme: Bei schweren Depressionen sterben etwa 10 bis 15 Prozent der Betroffenen durch Suizid. Das ist bei Katzen nicht der Fall. Dennoch sind Depressionen bei Katzen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Was sind die Ursachen für Depressionen bei Katzen?

Wie bereits beschrieben, können die Ursachen im Falle einer depressiven Katze vielfältig sein. Bei manchen Katzen sind es Veränderungen der Lebensumstände. Schlechte Erfahrungen im Umgang mit Menschen oder Krankheiten sind eine Ursache dafür, warum Katzen an Depressionen leiden.

Ursachen für Depressionen

  • Eine neue Umgebung durch einen Umzug
  • Es zieht eine weitere Katze ins Haus ein
  • Ein vertrautes Familienmitglied ist auf einmal nicht mehr da – durch Tod, Trennung oder Auszug
  • Fehlende artgerechte Haltung
  • Nicht ausreichend Schlaf oder Nahrung
  • Keine Sozialkontakte mit anderen Katzen
  • Kein regelmäßig sauberes Katzenklo
  • Fehlende Bewegung oder Spielmöglichkeiten

Depression sind vielfach hausgemacht

Es scheint auf den ersten Blick ganz schön schwierig zu sein, eine Depression bei der Katze zu vermeiden. Auf den zweiten Blick sind es aber viele Dinge, die Sie durch eine artgerechte Haltung Ihrer Katze ausmerzen können. Veränderungen im häuslichen Umfeld sollten Sie also behutsam vornehmen und Ihrer Katze ein abwechslungsreiches Leben bieten. Dann sind schon mal viele Ursachen erst mal vom Tisch. Bei Krankheiten sieht es natürlich anders aus. Dabei kommt es auf die Art der Erkrankung an und welche Maßnahmen wir oder der Tierarzt zur Genesung ergreifen können.

Depressionen bei Katzen erkennen – welche Symptome treten auf?

Katzen sind nun mal keine Menschen, die allein durch ihre Grundstimmung depressiv wirken. Im Gegenteil, wie schon so oft beschrieben, versuchen Katzen, Krankheiten oder Störungen nicht nach außen dringen zu lassen. Von ihrem früheren Wesen her waren sie dann bei Krankheiten Beutetiere für andere Jäger.  Das Verhalten kriegen auch domestizierte Katzen einfach nicht raus.

Symptome einer depressiven Katze:

  • Sie wirkt weniger lebensfroh
  • Die Katze schläft dadurch deutlich häufiger und auch länger
  • Bei Ansprache wendet sie den Kopf, ihre Gestik deutet darauf hin, dass sie in Ruhe gelassen werden möchte
  • Appetitlosigkeit macht sich breit, sie verschmäht sogar ihr Lieblingsfutter und hat keine Lust mehr auf Leckerchen
  • Das Katzenspielzeug bleibt in der Ecke liegen und auch die vorbeiflitzende Aufziehmaus zieht keine Aufmerksamkeit auf sich

Stichwort Trauma bei Katzen

Liegt es womöglich an der Vergangenheit Ihrer Katze, dass sie Anzeichen einer Depression zeigt? Das kann der Fall sein, wenn Ihre Katze im gesetzten Alter zu Ihnen gekommen ist. Etwa aus dem Tierheim oder durch die Abgabe anderer Personen. Daher lässt sich nie genau hinter die Fassaden blicken. So kann es sein, dass Ihre Katze deshalb Erlebnisse hinter sich hat, die sich in die Seele eingebrannt haben.

Ein tragisches Ereignis im früheren Zuhause? Eine leidvolle Erfahrung in einer Tierpension oder körperliche Qualen durch den Vorbesitzer? Daher gilt es, viel Zeit in Ihren neuen Mitbewohner zu investieren, um Vertrauen aufzubauen. Katzen sind Gewohnheitstiere und können Erlebtes oder bestimmte Angewohnheiten deshalb nur sehr schwer wegstecken.

Wie kann ich meiner depressiven Katze helfen?

Da die Ursachen für die Depression sehr vielfältig sind, müssen Sie deshalb sehr viel Zeit in Ihre Katze investieren. Zuerst gilt es festzustellen, ob vielleicht eine Erkrankung dahinter steckt. Wenn es durch eine Krankheit oder sogar eine Verletzung zu Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen kommt, kann das ein Grund für die Depression sein. Also am besten einmal zum Tierarzt und die depressive Katze durchchecken lassen. Können Sie diese Punkte ausschließen, kommen jetzt andere mögliche Faktoren unter die Lupe.

Der Gesundheits-Check beim Tierarzt wird übrigens von der Katzenkrankenversicherung übernommen. Außerdem deckt die Katzenkrankenversicherung auch die Kosten für die Heilbehandlung Ihrer Katze ab.

Führt Zuwachs in der Familie zu Depressionen?

Katzen sind Gewohnheitstiere und schätzen es, wenn Sie sich mit Hingabe um sie kümmern. Familiärer Zuwachs oder ein neues Haustier können schnell dazu führen, dass der Katze weniger Aufmerksamkeit zuteil wird. Sie leidet unter einem Aufmerksamkeitsdefizit, das wiederum führt zu Depressionen. Achten Sie darauf, dass Sie trotz Zuwachs, egal ob menschlich oder tierisch, Ihre Katze nicht aus den Augen verlieren.

Hilft Ablenkung gegen Depressionen bei Katzen? 

Das ist zwar nicht wissenschaftlich erwiesen, kann aber auch nicht schaden. Da Katzen sehr verspielt sind, hilft es, ihren Jagdinstinkt zu animieren. Ein neues Spielzeug, das so richtig Lust auf Jagen macht, kann schon eine Menge ausrichten. Hauptsache, Ihre Katze kommt auf andere Gedanken. Gibt es dann noch eine kleine Belohnung in Form von Leckerchen, dann tut das der Seele gut. Unter Umständen macht es Sinn, für die Katze sogenannte Fummelbretter zu beschaffen. Diese sind in der Regel aus Holz oder anderen soliden Stoffen gefertigt und bieten der Katze dadurch eine Menge Abwechslung bei der Beschaffung von Leckerchen. Sie ist damit eine Weile beschäftigt.

Muss der Tierarzt Depressionen bei Katzen behandeln?

Es hängt einfach vom Zustand Ihrer Katze ab, ob Ihr Tierarzt in die Behandlung einsteigen muss. Bei einer schweren Depression macht das mit Sicherheit Sinn, daher ist es schwer zu sagen, ab wann eine schwere Depression bei Ihrer Katze vorliegt. Auf alle Fälle ist eine Behandlung sinnvoll, wenn keine Maßnahmen greifen und die Katze sich nach wie vor wie ein Häufchen Elend gibt. In diesen Fällen verschreibt der Tierarzt Psychopharmaka. Allerdings dürfen Sie hier nicht zur Eigentherapie greifen. Falsche Medikamente können daher schwerste Schäden bei Ihrer Katze auslösen.

Können Sie mit Bachblüten Depressionen behandeln? 

Die Bachblüten gehen auf den englischen Arzt Dr. Edward Bach zurück. Je nach Krankheitsbild der Katze können unterschiedliche Bachblüten als Essenzen zum Einsatz kommen. Es gibt zwar keinen wissenschaftlichen Beleg darüber, dass eine Wirkung generell anschlägt. Viele Katzenfreunde aber berichten von positiven Auswirkungen im Rahmen der Anwendung bei ihrer Katze.

Welche Bachblüten können zur Anwendung kommen?

Zur Anwendung bei Depressionen können beispielsweise Hornbeam, Mustard, Olive, Wild Oat oder auch Wild Rose kommen. In der Regel werden die Bachblüten in Tropfenform verabreicht. Das funktioniert am besten als Zugabe zum Trinkwasser oder zum Futter. Lassen Sie sich deshalb vom Tierarzt beraten, welche Bachblüten hier zur Anwendung kommen können. Positiv: Sie können keine falschen Bachblüten anwenden. Die Bachblüten, die sich nicht zur Anwendung bei einer Depression eignen, zeigen daher schlicht und ergreifend dann keine Wirkung.

Raus aus der Depression

Es braucht viel Zeit, Ihre Katze aus der Depression herauszuholen. Frühere Lebensumstände, neue Gewohnheiten oder ungewohnte Umgebung – dadurch entwickeln sich viele Dinge im Leben der Katze zum Negativen. Daher hilft in vielen Fällen sehr viel Zuwendung, Abwechslung und Beschäftigung, um eine Depression zu heilen. Die Risiken bei Depressionen sind nämlich, dass die Lebensqualität darunter enorm leidet.

Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit oder sogar Aggressionen sind nur ein paar Punkte, wie sich eine Depression auf Ihre Katze oder Ihren Kater auswirken kann. Anders als Menschen sind Katzen deswegen aber nicht suizidgefährdet. Wir wünschen Ihnen daher, dass es Ihrer Katze lange gut geht und Sie erfolgreich gegen die Depression ankämpfen können.  

Veröffentlicht unter Katze

24 Gedanken zu “Depressionen bei Katzen

  1. Ja meine Cindy hat eine Depression weil ich umgezogen ich bin schuld aber mache es wieder gut und suche für uns etwas größeres und mit Garten kann ja ein Geschirr für sie kaufen

    1. Hallo Cäcilia,

      das mit dem Geschirr ist sicherlich eine gute Idee. War deine Katze denn vor dem Umzug eine Freigängerin? Falls nicht, solltest du sie langsam an den Garten und den Trubel da draußen gewöhnen. Außerdem kann es auch dauern, bis sie das Geschirr annimmt. Schließlich ist es auch etwas Neues für sie. Wichtig ist, dass du sie nicht überforderst. Sei einfach für deine Katze da. Mit Zuwendung und Beschäftigung kriegst du ihre Depression bestimmt wieder in den Griff. Wer weiß, vielleicht braucht sie einfach nur etwas Zeit, um sich von dem Umzugsstress zu erholen.

      Viele Grüße aus Bottrop

      Kim vom tierarzt-onlineverzeichnsi.de-Team

  2. Ich glaube auch, dass meine Katze in der Depression steckt. Sie hatte vor einer Woche ihre Kastration und muss deswegen für fast 2 Wochen einen Body tragen. Seit dem bewegt sie sich nicht mehr, reagiert auf kein Spielzeug und verkrümelt sich in ihrer kleinen Höhle im Katzenbaum und rauskommen tut sie nur ein paar Mal am Tag. Hauptsächlich schläft sie nur noch. Vorher war sie sehr aktiv und hat immer mit ihrem Bruder gespielt und getobt.

    Ich hoffe, dass wenn ich endlich ihr den Body entfernen darf, dass es dir dann wieder besser geht.

    1. Hallo Kim,

      ich würde mal davon ausgehen, dass diese Veränderung Auslöser für das Verhalten deiner Katze ist. Denn so ein Body ist schon sehr ungewohnt und eine Einschränkung für deine Samtpfote.

      Leider lässt sich dieser aus medizinischer Sicht nicht immer vermeiden, aber ich denke, dass dein kleiner Liebling danach wieder seine volle Lebensfreude erlangen wird.

      Ich würde das definitiv noch nicht unter die Kategorie Depressionen einordnen.

      Liebe Grüße und gute Besserung.

      Manfred vom tierarzt-onlineverzeichnis.de-Team

  3. Ein guter Beitrag und er öffnet mir die Augen. Schon längere Zeit beobachte ich unseren Kater. Nach dem letzten Klinikaufenthalt von 3 Tagen (verdacht auf Darmverschluss) und vielen unterschiedlichen Prozeduren in der Klinik, wurde er ungewohnt ruhig zu Hause. Ich hätte nie gedacht, dass ein Klinikaufenthalt so an der Psyche einer Katze kratzen kann. Er ist tatsächlich auch so schon sehr sensibel und kein besonders aufgeschlossener Katzer – aber das es so kommt, macht mich echt traurig. Er schläft sehr, sehr viel und auch fressen tut er relativ wenig. Wir haben einen Balkon, wo er immer raus darf. Der andere Kater verbringt stundenweise Zeit da draußen aber Sam hat einfach keine Lust mehr wie früher. Das ist so traurig anzusehen. Ich verzweifle daran. Habe jetzt auch ein Geschirr gekauft und habe vor mit ihm nach draußen zu gehen. Und hoffe, dass es ihm etwas Lebenslust wiederbringen wird. Zweimal an Tag spiele ich mit ihm mind. eine halbe stunde und er ist dann auch sofort dabei, sobald man aufhört verkrümmelt er sich in seine Ecke und schläft wieder. Manchmal sitzt er an einer Stelle und starrt einfach auf einen Punkt. Wie kann ich ihm noch helfen?

  4. Mein Milo (7Monate) hat eine Freundin bekommen (Luna 3 Monate) , seit sie da ist will er nicht mehr mit uns spielen, schläft viel , kommt nicht mehr kuscheln . Vor dem Neuzugang hat er uns manchmal in den Wahnsinn getrieben . Er hat viel viel miaut, an Wänden gekratzt u lag auch ab u zu mal auf uns beim schlafen . Aber jetzt mache ich mir sorgen dass er in einer Depression verfallen ist. Aber wir haben uns genauso gut um ihn gekümmert wie um den Neuzugang . Ich versteh das nicht .

    1. Hallo Maria,

      vertragen sich Milo und Luna denn? Oder gibt es Streit zwischen ihnen? Sollten sie sich vertragen, hat sein Verhalten vielleicht gar nichts mit Luna zu tun. Kater sind beispielsweise häufig mit 6 Monaten geschlechtsreif. Möglicherweise ist er also einfach unglücklich, dass er seinen Sexualtrieb nicht ausleben kann. Sollte er zusätzlich viel miauen und sogar markieren, ist dies sogar sehr wahrscheinlich. Natürlich nur, wenn er noch nicht kastriert wurde. Ansonsten könnte auch eine Erkrankung oder eine Verletzung hinter seinem Verhalten stecken. Am besten bringst du ihn zum Tierarzt und lässt ihn dort einmal durchchecken.

      Viele Grüße
      Kim vom tierarzt-onlineverzeichnis.de-Team

  5. Wir haben seit 6 Tagen einen kleinen Katzeopi (16 Jahre, reine Wohnungskatze, mit Schilddrüsenüberfunktion) bei uns aufgenommen. Medikamente bekommt er 2x täglich. Er ist sehr offen und neugierig, hat sich schnell an das Haus gewöhnt, und läuft immer ganz souverän mit senkrechtem Schwanz in der Gegend herum. Er läuft die ganze Zeit im Haus herum als würde er sich langweilen und wolle unterhalten werden. Er ist sehr, sehr anhänglich, man kann kaum einen Schritt gehen, ohne dass er hinterherkommt. Wenn wir nachts die Schlafzimmertür schließen miaut er und versucht die Tür zu öffnen. Er möchte immer gestreichelt und geschmust werden, zeigt allerdings keinerlei Interesse an Spielzeug, Kratzbaum, Bällen, Katzengras, Kratzbaum. Nur der Laserpointer kann ihn zu Bewegung animieren, allerdings nicht für mehr als 30 Sekunden, dann läuft er wieder desinteressiert weg oder reagiert einfach nicht mehr.
    Ich bin ziemlich ratlos, da ich nicht möchte, dass er in eine Depression aus Langeweile kommt, aber ich kann mich ja nicht 9h am Tag mit der Katze beschäftigen. Was würden Sie sagen, was man hier vorbeugend tun kann?

    1. Hallo Christina,

      schön, dass ihr einem Katzenopi noch auf die letzten Jahre ein schönes Zuhause gebt.

      Lasst ihm ein wenig mehr Zeit, sich einzugewöhnen. Ihr seid jetzt seine neue Familie, die er wahrscheinlich ausgiebig kennenlernen will. Das kann einfach ein bisschen dauern und er muss auch seine Spielzeuge und Lieblingsplätze erstmal akzeptieren. Vorbeugend lässt sich dazu nicht wirklich viel sagen, weil es jetzt erst Tag acht im neuen Zuhause ist. Wartet einfach mal die Entwicklung ab, ich kann mir nicht vorstellen, dass er in der zweiten Woche sich bereits eine Depression zuziehen wird.

      Viele liebe Grüße aus Bottrop und alles Gute für euren Senior.

      Manfred vom tierarzt-onlineverzeichnis.de

  6. ich war jetzzt eine woche auf Dienstreise. und sie ist zuhause bei der familie geblieben. alles wie immer. aber hat nichts mehr gegessen und hat traurig drein geblickt und hat in einer woche abgenommen und jetzt bin ich wieder da und sie ignoriert mich und ist total sauer auf mich. ich weiß nicht wirklich was ich tun soll. sie ist mit mir aufgewachsen und total auf mich fixiert.

    1. Hallo Mary,

      ich weiß, Katzen sind da sehr eigen, wenn sich in ihrem Umfeld Änderungen ergeben. Das kann in deinem Fall auch eine berufsbedingte Abwesenheit sein.

      Da hilft nur Bestechung mit Leckerlies, ganz viel Zuneigung und Kuscheln. Wenn sie dich nicht an sie heranlässt, dann gebe ihr Zeit, ihren „Frust“ abzubauen. Ich gehe nicht davon aus, dass deine Katze davon eine Depression bekommen wird.

      Viele Grüße aus Bottrop

      Manfred vom tierarzt-onlineverzeichnis.de-Team

  7. Hallo,

    Ich habe meinem Kater ebenfalls eine neue Spielkameradin dazu geholt. Bevor sie da war, war er total verspielt, verschmust und wollte immer unsere Aufmerksamkeit.

    Seit dem die Kleine zu uns gezogen ist, ist alles anders. Anfangs war er ziemlich aggressiv, hat sich kaum anfassen lassen, ständig hat er gefaucht.
    Er schläft sehr viel und spielt nicht mal mehr mit seinem Lieblingsspielzeug.
    Fressen und Leckerlies verputzen macht er immer noch wie ein König.

    Das Verhältnis zwischen den ist mal gut mal schlecht. Es gibt Tage, wo die sich gegenseitig putzen & kuscheln. Manchmal aber jagen sie sich auch gegenseitig.

    Mein Kater wurde leider damals auch viel zu früh abgegeben, so dass er auch nicht gut sozialisiert ist.

    Ich beobachte die beiden schon seit längerem und ich merke, dass die Kleine den Streit immer anfängt und mein Kater eigentlich ihr nichts Böses tut.

    Beide sind noch nicht kastriert.

    Ich benutze Feliway und gebe auch ganz wenig Bachblüten, sein Verhalten bessert sich nur ein wenig.

    Ich versuche meinem Kater wirklich die volle Aufmerksamkeit zu geben, aber er reagiert nicht drauf und schläft einfach weiter.

    Was kann ich tun?

  8. Guten Tag, unser Kater hat im letzten Monat eine langwierige Behandlung + Operation wegen Ohrpolypen hinter sich und zeigt nun seit ca. 1 Woche die oben beschriebenen depressiven Anzeichen. Auf Aufmerksamkeit und Ansprache reagiert er, maunzt, verzieht sich aber sofort wieder in seine Verstecke, sobald man damit aufhört.
    Mein Anliegen nun: wieviel von Bachblütentropfen würden ihm gut tun? Er ist schlank, wiegt ca.4000 g und verweigert momentan jegliches Fressen. Für Antworten dazu wäre ich sehr, sehr dankbar!!! Ich grüße euch herzlich
    Uschi Falkenberg in Köln

  9. Guten Tag, ich habe zu meinen Bruderkaterpärchen noch einen Kater im gleichen Alter 2 Wochen später dazugeholt. Seit dem ist der Lui nicht mehr der selbe. Er schläft nur noch.. schaut den anderen beiden beim spielen zu. Rast nicht mehr durch die Gegend. Dazu hat er starke Akne bekommen. Und die Impfung hat er auch ehr Ti reagiert das die abgebrochen werden musste.
    Der neue Kater brachte noch giardien mit, damit kämpfen wir nun auch.

    Der kleine Lui macht mir so Sorgen, er speichelt sehr stark. Waren schon zig mal beim Arzt.
    Ich glaube er ist so tot unglücklich das sein Immunsystem auch einfach down ist. Was kann ich machen?

    Mich von den dritten Kater wieder trennen?
    Ich hab das Gefühl der Bruder Leo spielt auch nicht mehr mit Lui.. weil er auch einfach keine Lust mehr hat..
    ich bin so traurig
    Bitte um Hilfe

    1. Hallo Fabienne,

      das klingt natürlich traurig und auch ein Stück weit besorgniserregend. Anscheinend hängen die genannten Probleme mit dem Einzug der dritten Samtpfote zusammen.

      Es gibt nun mal leider auch die Fälle, wo es mit der Integration des Familienzuwachses nicht klappt. Das auszusitzen wäre aus meiner Sicht nicht der richtige Weg. Grundsätzlich stellt sich die Überlegung, ob deswegen ein Tier wieder abgegeben wird. Mit einer solchen Entscheidung sollte man immer behutsam umgehen. Leider führt in manchen Fällen – so wie bei dir – kein Weg drumherum.

      Ich glaube, du kannst das seelische Gleichgewicht von Lui nur wiederherstellen, wenn euer dritter Kater in andere liebevolle Hände gegeben wird.

      Viele Grüße aus Bottrop

      Manfred vom tierarzt-onlineverzeichnis.de-Team

  10. Hallo,

    ich habe ein 3 Jahre altes Katzenmädchen, Sie wurde wohl vom Auto angefahren, laut Röntgenbild hat sie ein gebrochenes Schlüsselbein und an der Wirbelsäule im oberen Halsbereich ist auch was, was genau kann die Tieräztin nicht sagen. Nachdem Sie Cortison und Schmwerzmittel bekommen hatte, fing Sie wieder an zu laufen und Hunger hatte Sie die ganze Zeit, da Sie vor dem Unfall auf Wanderschaft war. Donnerstags hatte Sie das letzte Mal Cortison für 48 Stunden bekommen, wegen einer falschen Info der Arzthelferin das das ein Langzeitcortison wäre sind wir erst am Montag morgen wieder zum TA, jetzt hat Sie Langzeitcortison für 10 Tage. Leider ist Sie aber nicht so munter und gut drauf wie die ersten Tage. Ist das Langzeitcortison geringer dosiert?

    1. Hallo Jessica,

      vielen Dank für deine Nachfrage. Leider können wir dir dabei aber nicht weiterhelfen, da wir nicht wissen, welches Präparat verabreicht wurde.

      In solchen Fällen ist es sinnvoller, wenn du dich direkt an deine Tierarztpraxis wendest und nachfragst.

      Viele Grüße aus Bottrop.

      Manfred vom tierarzt-onlineverzeichnis.de-Team

  11. MEINE KATZE HAT EINE DEPRESSION BEKOMMEN; NACHDEM DER KATER ZUM ERSTEN MAL FÜR DREI TAGE NICHT NACH HAUSE KAM:SIE HAT DIE GANZE ZEIT GEWARTET; SICH IN DEN GANG IM GARTEN GELEGT; DEN ER IMMER NUTZTE;WENN ER MAL NEUGIERIG UM DIE ECKE GUCKTE:
    PLÖTZLICH BENAHM SIE SICH GANZ FREMD; MACHTE DINGE; DIE SIE ZUVOR NIE TAT; BEISPIEL GING AUF DEN FUSSWEG:LIES SICH VON FREMDEN STREICHELN:SIE WAR EINE EWIG WARTENDE UND SUCHENDE:ALS ER DANN ENDLICH KAM; BEKAM SIE DIE DEPRESSION; WIE EINE ERSCHÖPFUNG NACH DEM LANGEN WARTEN:ICH HOFFE; DASS ES BALD VORBEI GEHT; DEN MIR GING ES JA NICHT ANDERS: GLÜCKLICHERWEISE KANN ICH MICH SEHR KÜMMERN; ABER ES SCHMERZT

    1. Hallo Petra,

      vielen Dank für deinen Beitrag. Vielleicht war dieses Verhalten wirklich nur durch das Verschwinden des Katers aufgetreten.

      Halte uns einfach auf dem Laufenden, wenn sich deine Katze erneut ungewöhnlich verhalten sollte.

      Viele Grüße aus Bottrop.

      Manfred vom tierarzt-onlineverzeichnis.de-Team

      1. DANKE LIEBER MANFRED; OBWOHL DIE BEIDEN ZUSAMMEN AUFGEWACHSEN SIND ; ZWEI JAHRE IMMER ZUSAMMENHIELTEN; HAT DER KATER DIE GROSSE WEITE WELT FÜR SICH ENTDECKT ; WÄHREND SIE ZUHAUSE BLEIBT UND WARTET

  12. Ich befürchte auch meine Katze hat eine Depression und es ist so traurig das mit anzusehen. Wir sind vor zwei Wochen umgezogen und zeitgleich habe ich einen neuen Job angefangen und bin nun gute 12 Stunden täglich aus dem Haus. Sie ist noch nicht ganz sechs Monate und inzwischen seit sicher 2,3 Monaten bei mir. Sie wartet nur darauf endlich raus zu dürfen, darf es aber noch nicht weil sie nicht sterilisiert ist (die Tierärztin mach das erst ab sechs Monaten). Jetzt frisst sie seit Tage nicht mehr, ist total abgeschlagen, reagiert auf gar kein Spielzeug, läuft mir nicht mehr nach oder springt rum oder interessiert sich für irgendetwas.Der kleine Feger in ihr ist total verflogen. Hab ich denn eine Chance, dass sie wieder fröhlich wird?

    1. Hallo Anna,

      im Leben deiner noch jungen Katze haben sich jetzt zwei Dinge erheblich verändert. Zum einen muss sie sich an eine neue Umgebung gewöhnen, zum anderen bist du nicht mehr für sie da. Zumindest während deiner recht langen Abwesenheit. Nach zwei Wochen würde ich aber noch nicht so weit gehen und das als Depression betrachten. Es kann gut sein, dass sich deine Samtpfote in den kommenden Wochen mit der Situation arrangiert. Wichtig ist allerdings jetzt, dass du soviel von der freien Zeit investierst, um mit deinem Liebling zu spielen oder ihn zumindest dazu zu animieren.

      Viele Grüße aus Bottrop.

      Manfred vom tierarzt-onlineverzeichnis.de

  13. Ich denke das meine katze auch depresionu hat. Wir sind letzte Woche aus Eigenheim in eine Wohnung 700km weiter umgezogen. Sie war freiläufig und jetzt geht dass nicht. Wir sind dabei ein Netz auf unseren Balkon zu bauen dass sie wenigstens so „raus“ kann und wir wollen ihr eine Kletterwand bauen aber dass braucht Zeit. Sie hockt ganzen Tag in Schrank , ist zu wenig und ist ganz ruhig. Wenn ich sie zu mir nehme schnürt sie und kuschelt sich aber dann geht sich wieder in Schrank hinlegen. Ich mach mir große Sorgen und ihr Zustand mach mich traurig. Wie soll ich ihr helfen? Danke für die Antwort! Liebe Grüße Andrea PS. Katze ist 10 Jahre alt

    1. Hallo Andrea,

      nach einer Woche ist es aus meiner Sicht zu früh, um von einer Depression zu sprechen. Dass sie jetzt erst einmal mit der neuen Umgebung beschäftigen. Du musst allerdings das Verhalten deiner Katze genau im Auge behalten, da der gestrichene Freigang durchaus ein herber Einschnitt ist. Du solltest in jedem Fall ausreichend Spielmöglichkeiten in eurer Wohnung schaffen.

      Schau mal, hier findest du jede Menge Ratschläge zu dem Thema:

      https://www.vergleichen-und-sparen.de/blog/umzug-mit-katzen-so-klappt-der-revierwechsel/

      Viele Grüße aus Bottrop.

      Manfred vom tierarzt-onlienverzeichnis.de-Team

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.