Die Geheimnisse der Katzensprache

Katze mit großen gelben Augen liegt auf dem Boden

Unsere geliebten Samtpfoten sind auf ihre Art und Weise schon ein Mysterium: Sie machen nicht viele Worte, agieren im Stillen und Verborgenen und erwarten von uns, dass wir auf ihre Bedürfnisse reagieren.

Schließlich sind wir ihre Dosenöffner und Futterhinsteller. Wenn wir schon Katzen halten, dann dürfen die Sofalöwen auch erwarten, dass wir auf ihre Bedürfnisse und Zeichen sofort reagieren. Alles andere wäre völlig vermessen. Damit Sie nicht in den Konflikt mit Ihrem Stubentiger geraten, hier mal ein paar der gängigsten Kommunikationswege Ihrer Katze.

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Können Katzenaugen sprechen?

Sind Sie mal auf den Gedanken gekommen, dass Ihre Katze mit ihren Augen nicht nur auf Beute lauert oder Sie beim Dosen öffnen beobachtet, sondern damit auch etwas zum Ausdruck bringt? Wie das Sprichwort schon sagt: Ein Gesicht spricht Bände und das vor allem bei Katzen. Die Augen und die Blicke der Katzen verraten Ihnen eine ganze Menge über den Gemütszustand. Geweitete Pupillen sind ein Zeichen dafür, dass irgendetwas  das Interesse Ihres Lieblings geweckt hat. Gleichzeitig kann das aber auch ein Zeichen von Furcht sein. Ist Ihnen vielleicht gerade der Dosenöffner aus der Hand gefallen,der dann laut auf dem Boden aufgeschlagen ist? Dann hat Ihre Katze aufgrund des Schreckens geweitete Pupillen.

Sind die Pupillen hingegen verengt, kann das darauf hindeuten, dass Ihre Katze, sagen wir mal, sauer ist. Warum, können wir nur schwer erklären. War irgendetwas mit dem Futter für die Samtpfote nicht in Ordnung? Unter Katzen selbst ist das Anstarren eine Form der Bedrohung. Achten Sie mal darauf, wenn Sie zwei Sofalöwen haben und sie sich anstarren. Entweder fliegen gleich die Fetzen oder einer von beiden beginnt zu blinzeln, um die Lage zu entschärfen, Das ist nämlich eine Form der Beschwichtigung.

Der Schwanz der Katze ist wie unsere Hände

Wir Zweibeiner sprechen oft gestenreich mit unseren Händen. Das fällt bei Katzen natürlich flach, aber dafür haben sie ihren Schwanz, um sich auszudrücken. Das wilde Hin-und Herpeitschen deutet darauf hin, dass Ihre Katze erregt ist. Es kann aber genauso bedeuten, dass sich Ihr Liebling in einem Zwiespalt befindet. Soll ich jetzt hinter dem Insekt da vorne hinterherrennen oder doch lieber meinen Futternapf leeren. Probleme über Probleme. Genauso kann Ihre Samtpfote mit der Schwanzhaltung Entspannung zum Ausdruck bringen. Das ist der Fall, wenn der Schwanz einfach nur locker herunterhängt. Kommen Sie nach Hause, trägt Ihre Katze ihren Schwanz für gewöhnlich hoch erhoben. Sie drückt damit Freude aus. Ob das jetzt wegen der bevorstehenden Schmuserunde der Fall ist oder einfach nur die Aussicht, das der Dosenöffner wieder zu Hause ist, sei mal dahingestellt.

Die Ohren sind gespitzt

Spitz die Ohren, so haben wir es früher den Kindern gesagt, wenn sie auf etwas achten sollen. Das ist bei Katzen eigentlich nicht anders. Spitzt sie die Ohren und bewegt sie in eine bestimmte Richtung, so hat irgendetwas ihre Aufmerksamkeit erregt.Das kann die Kühlschranktür sein oder auch das Rascheln der Zeitung. Beim letzteren fällt Ihrer Katze in der Regel ein, dass es jetzt Zeit zum Schmusen ist.Also weg mit der Zeitung. Sind die Ohren nach vorne gedreht, deutet das aufeine Phase der Entspannung hin. Ist Ihre Katze hingegen von Rauflust geprägt,so klappt sie die Ohren nach hinten. Abteilung Attacke bläst also zum Angriff -auf was auch immer. Katzen können mit den Ohren auch Angst zum Ausdruck bringen. Das ist der Fall, wenn Ihr Liebling die Ohren ein wenig zur Seite gedreht hat und diese ein wenig nach unten stehen.

Zu guter Letzt: Der Ton macht die Musik

Das Miauen ist eine sehr bedeutungsschwangere Ausdrucksweise. In erster Linie dient es dazu, Ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Dabei hat die Tonlage eine wichtige Rolle. Hat sie beispielsweise Hunger, so wird das Miauen sich schnell wiederholen und ein wenig aufdringlich klingen. Kommen Sie aber von der Arbeit nach Hause, so klingt das Miau eher kurz und hell. Vergleichbar mit einem Hallo. Darüberhinaus hat das Schnurren und das Fauchen auch seine Bedeutung, etwa für einen Wohlfühlmoment oder eine Drohgebärde. Denken Sie immer daran. Sie sind hier nicht der Boss, sondern Ihr Stubentiger. Nehmen Sie also die Mimik und die Körpergesten ernst, damit Ihre Katze Sie bei Unstimmigkeiten nicht mit tagelanger Missachtung straft. Das können die Lümmel nämlich auch ganz gut.

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