Heute ist Weltkatzentag

Der heutige Weltkatzentag ist ein Ehrentag für alle Stubentiger, Samtpfoten und Sofalöwen. Eine Ehre für die verschmusten und eigensinnigen Vierbeiner, von denen rund 14,8 Millionen in deutschen Haushalten leben. Damit liegen sie bei den Bundesbürgern unangefochten in der Beliebtheitsskala vor den Hunden.

Der Weltkatzentag, der im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde, gilt aber nicht nur unseren heimischen Hauskatzen. Tierschützer nehmen diesen Tag zum Anlass, um auf die Bedrohung von Wild- und Großkatzen aufmerksam zu machen.

Worum lieben wir unsere Katze?

Nicht wenige Gründe gibt es, die uns zu wahren Katzenfans macht. An erster Stelle steht ganz klar: Die Katze ist ein kuscheliges Wesen. Sie kommt gerne schmusen und zieht bei uns ein wenig die Alltagshektik heraus. Sie zeigt viel Gelassenheit und hilft uns dadurch beim Entschleunigen. Daneben sind sie sehr selbstständig und „organisieren“ ihren Tagesablauf ganz gut ohne uns. Sie sorgen gleichzeitig auch dafür, dass wir eine Gefühlsachterbahn mit ihr erleben dürfen. Vom sanften Schmusen bis hin zum Fauchen, wenn unserer Samtpfote mal wieder etwas gegen den Strich geht. Vor Überraschungen sind wir bei ihr nie sicher. Das kann in manchen Fällen sogar in totaler Verachtung enden. Sei es drum, Abwechslung gibt es immer.

Die Pflege ist ein großer Pluspunkt

rote Katze putzt sich

Unbestritten ist: Eine Katze macht relativ wenig Arbeit und erfordert auch nicht viel Zeitaufwand. Sie muss nicht draußen Gassi gehen, sondern zieht sich für ihr Geschäft auf die Katzentoilette zurück. Ab und zu das Katzenstreu auswechseln – das war es. Katzenfreunde zahlen auch keine Hundesteuer, somit sind die Kosten im Unterhalt wesentlich geringer als bei Hunden. Dazu kommt, dass Katzenhalter keine Katzensteuer zahlen müssen und keine separate Haftpflichtversicherung benötigen. Sind das womöglich Gründe, warum die Katzen den Hunden zahlenmäßig überlegen sind?

Dafür müssen Katzenliebhaber sich die Zuneigung ihrer Samtpfote immer wieder aufs Neue erobern, langweilig wird es dabei nie. Schon mit einfachen Fangspielen findet die Katze Beschäftigung. Die körperliche Nähe, wenn sich der Vierbeiner auf dem Schoß von Herrchen oder Frauchen ausruht, ist etwas Besonderes.

Die Schattenseite der Katze

Allein schon das Heimkommen ist für uns eine Herausforderung. Manchmal streicht sie dabei schnurrend um unsere Beine herum, weil sie uns mit ihrem Duft markieren. Ein anderes Mal sitzen sie nur starr im Flur und schauen uns vorwurfsvoll an. Frei nach dem Motto: „Was willst du schon um diese Uhrzeit hier?“ Dann gehen Sie mal schnell nachschauen, was Ihr Liebling in der Zwischenzeit angestellt haben könnte. Mal abgesehen davon, dass Katzen Ihre Wohnung schamlos als ihr Revier in Beschlag nehmen. Das fängt an beim Sofa und endet mit dem Bücherschrank. Gerade dort, wo die meisten Dinge im Regal stehen, fühlt sich die Katze am wohlsten. Leider nicht immer ohne Nebenwirkung für unser Inventar. Aber sei es drum. Irgendwann kommt die Entschuldigung Ihres Sofalöwen – und wenn es nur ein Mäuschen aus dem Garten ist.

Katzenkrankenversicherung auf dem Vormarsch

Katze und Arzt

Katzen werden alt. Im Durchschnitt kommt eine Hauskatze auf ein Alter von 12 bis 14 Jahren. Bei reinen Wohnungskatzen ist ein Lebensalter von 20 Jahren schon oft erreicht worden. Viel gute Pflege, gesundes Futter und eine gute tierärztliche Versorgung tun ihr Übriges. Gerade bei der tierärztlichen Versorgung machen sich viele Katzenhalter Gedanken. Damit der Stubentiger die bestmögliche Behandlung genießen kann, entscheiden sich viele Katzenfreunde für eine Katzenkrankenversicherung. So wird der kleine Vierbeiner praktisch zum Privatpatienten beim Tierarzt. Ein langes und gesundes Leben ist damit gewährleistet, ohne auf die Tierarztrechnung schauen zu müssen. Die Katzenkrankenversicherung wird mittlerweile von fünf verschiedenen Gesellschaften angeboten.

Seit mehr als 4.000 Jahren Haustier

Vor 4.000 Jahren schon haben die alten Ägypter die Katze als Haustier gehalten. Schon damals galt ein strenges Ausfuhrverbot, dennoch traten die Katzen im Laufe der Zeit ihren Siegeszug rund um die Welt an. So wurde eine Katze in den USA zur wahren Volksheldin: Sie hat einen vierjährigen Jungen vor dem Angriff eines bissigen Hundes beschützt. Das Video aus der Überwachungskamera wurde mittlerweile mehr als 10 Millionen Mal angeklickt – so werden Helden geboren. Für Katzenfutter investieren die Bundesbürger rund 1,5 Mrd. Euro. Für Pflege und Zubehör kommen weitere 430 Mio. Euro hinzu.

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