Jetzt kommen die heißen Tage - Tipps für Ihr Haustier - Teil 2

Publiziert am Freitag, 21. Juni 2013 von Manfred Weiblen
Der Hund spielt am See

Nachdem wir am Dienstag bereits über die Folgen der Hitze für Haustiere berichtet haben, möchten wir Ihnen heute noch einige weitere Tipps geben, damit Ihr Haustier die tropischen Temperaturen gut durchsteht. Die letzten Tage waren sicherlich eine Strapaze, auch für uns Menschen. Dabei steht der Sommer und die Urlaubszeit uns ja noch bevor.

Wenn es in den Urlaub geht

Die schönsten Wochen des Jahres verbringen wir am liebsten in der Sonne – egal, ob an der See, in den Bergen oder im Ausland. Während Kleintiere wie Katzen, Hamster oder Vögel problemlos von Freunden oder Bekannten versorgt werden können, muss der Hund mit auf die Reise. Informieren Sie sich für alle Fälle darüber, welcher Tierarzt am Urlaubsort weiterhelfen kann, falls Ihr Hund doch zu sehr unter der Hitze leidet oder sogar einen Sonnenstich bekommt. Alle Adressen der Tierärzte bundesweit finden Sie in unserem Tierarzt-Onlineverzeichnis. Wenn Sie an der See sind, achten Sie auf alle Fälle darauf, dass Ihr Hund kein Meerwasser trinkt, weil er Durst hat. Das führt schnell zur Austrocknung.

Risiko Insekten

In der warmen Jahreszeit verirren sich Fliegen oder Wespen in die Wohnung oder ins Haus. Fliegen eigen dazu, ihre Eier in das feuchte Hunde- oder Katzenfutter zu legen. Damit können Krankheitserreger übertragen werden. Entsorgen Sie daher nach einer Mahlzeit den Inhalt des Futternapfes und stellen Sie Ihrem Haustier nur bei Bedarf wieder frisches Futter hin. Stiche von Wespen oder Bienen führen beim Haustier in einigen Fällen zu einer allergischen Reaktion. Schließlich schnappen Hunde oder Katzen gerne mal nach den schwarz-gelben Brummern. Ein Stich im Mund kann zum Anschwellen der oberen Atemwege führen. Ist dieser Fall eingetreten, sorgen Sie für Kühlung mit einem feuchten Essigwassertuch. Fahren Sie umgehend zum Tierarzt, damit die Schwellung dort weiter behandelt werden kann.

Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen

Generell benötigen die Nager an den heißen Tagen ausreichend frisches Wasser. Abgestandenes Wasser sollte regelmäßig ausgetauscht werden. Vor allem Kaninchen oder Hasen werden in Gehegen im Garten gehalten. Hier ist es ratsam, für Schatten zu sorgen, damit die Tiere nicht der Sonne ausgesetzt sind. Meerschweinchen und Hamster, die sich in der Wohnung befinden, reagieren empfindlich auf Zugluft. Sie tun Ihrem Haustier keinen Gefallen, wenn Sie ihm direkte Kühlung mit einem Ventilator oder einer Klimaanlage verschaffen. Futterreste von Möhren, Salat oder Gurken müssen Sie regelmäßig entsorgen, da diese bei der Hitze schnell gammelig werden und im verdorbenen Zustand Krankheiten auslösen können.

Veröffentlicht unter Hund, Katze