Mit dem Hund ins Restaurant? So funktioniert es!

In vielen Urlaubsregionen sind Hunde längst willkommen Gäste. Okay, sie zahlen zwar nur minimal für die Unterkunft, sind aber auch in der Regel wenig anspruchsvoll und pflegeleicht.

Wer nicht selber kocht, etwa in einer Ferienwohnung, der genießt die Küche von Bars, Bistros und Restaurants vor Ort. Möglichst mit Hund. Vielfach dürfen die Fellnasen ja auch schon mitkommen, vor allem in Außenbereiche der Gastronomie. Was ist hierbei wichtig?

Unser Tipp: Falls mal wirklich was schief gehen sollte, dann hilft die Hundehaftpflicht bei Schadensersatzforderungen finanziell weiter

Gelöst und entspannt ins Restaurant

Rücksicht ist das oberste Gebot und in der heutigen Zeit schon fast zur Seltenheit geworden. Dennoch, Sie können vieles dazu beitragen, dass Ihr Liebling im Restaurant ein gern gesehener Gast ist. Wichtig ist, dass Sie Ihren Hund im Vorfeld ordentlich auspowern. So wird er die Zeit Ihres Restaurantbesuches nutzen, um sich ein bisschen auszuruhen. Das ist ja auch dringend notwendig nach dem ganze Gerenne und Gehopse. Wenn möglich, sollte die Fellnase auch im Vorfeld ihr Geschäft erledigen. Dann müssen Sie auch nicht während Ihres Aufenthaltes loszustürzen, damit sich Ihr Hund dann lösen kann.

Horch, was kommt von draußen rein?

Nicht selten kommt es vor, dass wir bei einem Spaziergang in einen Regenschauer geraten und nun in ein Café einkehren, um auf das Ende des Regens zu warten. Sie sind nass, der Hund ist nass. Während Sie Ihre Jacke an der Garderobe aufhänge, schüttelt sich Ihr Liebling erst einmal kräftig. Das macht er hoffentlich draußen und nicht in der Nähe anderer Gäste. Denn sonst ziehen Sie sich garantiert eine Menge Unmut zu. Rubbeln Sie Ihren Liebling draußen mit einem mitgebrachten, alten Handtuch kräftig ab. Vergessen Sie nicht die Pfoten, denn die hinterlassen in der Regel die meisten Spuren auf dem Boden. Kaum ein Restaurantbetreiber freut sich, wenn er nachher erst einmal kräftig durchwischen muss.

Schön zentral oder doch lieber in die Ecke?

Denken Sie immer daran, dass Ihr Hund unter dem Tisch aufgrund seiner Größe oder aufgrund der Tischgröße keinen Platz findet. Dann liegt er neben Ihnen. Nun kann es passieren, dass Sie sich einen Platz ausgesucht haben, wo ständig die Bedienung vorbeiläuft und auch noch andere Gäste regelmäßig das WC aufsuchen. Das ist für Ihre Fellnase natürlich nur wenig entspannend. Schauen Sie mal, ob Sie irgendwo einen Tisch an der Seite oder in der Ecke ergattern können. So ist Ihr Hund nicht ständig dem Gewusel ausgesetzt. Setzen Sie sich so, dass Sie mit Ihren Beinen ihm den Blick verstellen können. So kann er sich besser entspannen, wenn er nicht auf jede Bewegung um ihn herum zu reagieren braucht. Haben Sie dazu noch die Decke Ihres Lieblings dabei, kann er sich darauf ganz gemütlich niederlegen.

Leinenpflicht im Restaurant?

Klingt vielleicht merkwürdig, aber solche Regelungen gibt es. Natürlich werden Sie nur in den seltensten Fällen irgendwo ein Restaurant entdecken, in dem sich konkrete Hinweisschilder auf die Leinenpflicht befinden. Denken Sie aber immer daran, dass Ihr Liebling an Ihrem Tisch sich in der Schlummerphase befindet und mit einem Ohr auf das achtet, was sich rings um ihn herum abspielt. Da mag irgendwo ein Auslöser sein, der seinen Spieltrieb weckt. Und sei es nur ein Gast in der Nähe Ihres Tisches, der aus völliger Ahnungslosigkeit, Ihren Hund mit Leckerlis anlocken will. So was gibt es nun mal auch. Binden Sie die Leine einfach um das Stuhlbein, dann kommt Ihr Vierbeiner in solch einem Fall nicht weit.  Dass der Tisch zum Anleinen nicht wirklich geeignet ist, muss ich ja wohl kaum näher ausführen. Schließlich gibt es Hunde, die sind vor einem Geschäft schon mit dem Fahrradständer ausgebüxt.

Zu guter Letzt: Jedem das Seine

Überall verlockende Düfte: Das ist schwer für die Hundenase, aber nicht zu vermeiden. Geben Sie Ihrem Hund auf gar keinen Fall etwas von Ihrem Essen ab, denn sonst wird er zum Bettler und untermalt das womöglich auch mit seiner ganz eigenen Art und Weise. Besser, wenn Sie einen Napf mit dabeihaben, den das Personal kurz mit Wasser auffüllt. In hundefreundlichen Restaurants ist das mit Sicherheit kein Thema. Ihr Hund sollte seine Hauptmahlzeit schon zuvor gehabt haben, und zwar so zeitig, dass er sich beim Herumtoben vor dem Restaurantbesuch nicht noch eine Magendrehung zuzieht. Wenn er einen eigenen Napf zum Fressen unter dem Tisch hat, kann das Geräusch möglicherweise andere Gäste den Appetit verhageln. Wenn Sie draußen sitzen und genug Plätze frei sind, spricht nichts dagegen, dass er ab und an etwas von seinen Leckerlis bekommt. Aber nur dann, wenn er sich ruhig verhält. Auch gilt: Betteln ist nicht drin.

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