Können Haustiere erben?

Hund auf dem Arm einer Seniorinvon Manfred Weiblen

Wer kennt es nicht aus irgendeinem amerikanischen Spielfilm: Da werden im Todesfall die missliebigen Erben vom Erblasser ausgestochen und stattdessen erbt der Hund mehrere Millionen Euro und darf bis zum Lebzeitende in der Millionärsvilla leben. Was in so manchen Film möglich ist, lässt sich in Deutschland nicht bewerkstelligen. Hierzulande gelten strenge Vorschriften beim Erbrecht und Haustiere können definitiv nicht beerbt werden. Wer also in seinem Testament verfügt, dass der Hund oder die Katze das gesamte Barvermögen bekommen, bewirkt, dass das Testament ungültig wird. Haustiere können lediglich vererbt werden.

Kann das Haustier nach dem Todesfall abgesichert werden?

Herrchen ist verstorben und wohin nun mit Hund, Katze oder Vogel? Wenn die Erben keine Haustiere mögen, dass kann der Vierbeiner oder andere Haustiere schnell im Tierheim landen. Das können Tierfreunde natürlich verhindern. So können Haustierbesitzer verfügen, dass der Hund, die Katze oder sogar das Pferd gegen einen Geldbetrag regelmäßig verpflegt und versorgt werden. Gegenüber des Erben wird verfügt, dass das Haustier bis zum natürlichen Lebensende gepflegt wird, dafür erhält der Erben einen festen Geldbetrag. Das kann natürlich losgelöst vom gesamten zu vererbenden Vermögen erfolgen. Diese Summe wird demnach im Rahmen der Nachlassauseinandersetzung dem Nachlass entnommen.

Können auch außenstehende Personen beerbt werden?

Sind keine Angehörigen vorhanden, die sich um das Haustier kümmern können oder möchten, kann der Erblasser natürlich auch jede andere Personen mit der Pflege des Haustieres betrauen. Dafür wird im Rahmen des Testamentes entweder eine einmalige Summe aus dem Nachlass bereitgestellt oder monatlich von den eigentlichen Erben bezahlt. In der Regel gilt eine solche Verfügung dann bis zum natürlichen Lebensende des Haustieres, das damit auch an den neuen Halter übergeht.

Wie kann die Verpflegung des Haustieres überwacht werden?

Es kann natürlich immer mal passieren, dass der Erbe des Haustieres überdrüssig wird und sich nicht um die Pflege kümmern möchte. Um das zu vermeiden, kann im Vorfeld über das Nachlassgericht ein Testamentsvollstrecker bestellt werden. Dieser überwacht regelmäßig den letzten Willen des Verstorbenen. Kommt der neue Tierhalter seinen testamentarischen Pflichten nicht nach, so muss dieser einen anderen artgerechten Pflegeplatz finden. Die Kosten dafür trägt dann der zuvor beerbte Tierhalter. Es ist also nicht so einfach, sich dieser Verantwortung zu entledigen.

Wie kann das Haustier bestattet werden?

Viele Tierfreunde wünsche sich auch über ihren eigenen Tod hinaus eine würdevolle Bestattung für ihr Haustier, dass sie bis zum Lebensende begleitet haben. Der letzte Gang in die Tierverwertung ist daher kaum ein Gedanke wert. In den Hausmüll dürfen Tiere ebenfalls nicht entsorgt werden. Das Begräbnis im Garten ist natürlich möglich. Bei größeren Hunden ist eine Genehmigung durch das Veterinäramt notwendig. Ist das Haustier durch eine meldepflichtige Krankheit verstorben, ist eine Bestattung im Garten nicht möglich. Liegt das Gartengrundstück in einem von der Behörde ausgewiesenen Wasserschutzgebiet, darf eine Beisetzung im Garten nicht erfolgen. Die Leichengifte können das Grundwasser verunreinigen.

Ist eine gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier möglich?

Der Gedanke, nach dem Tod wieder mit dem geliebten Haustier vereint zu sein, ist für viele Senioren und Tierfreunde sicherlich erfreulich. Leider gibt es in Deutschland kaum Friedhöfe, wo eine gemeinsame Bestattung von Herrchen und Vierbeiner möglich ist. Dennoch: Verschieden Städte und Kirchengemeinden sind auf dem Vormarsch. Essen, Grefrath, Koblenz – in Hamburg wird darüber nachgedacht. Für die Kirchen als Träger von Friedhöfen ist der Gedanke neu, aber nicht abwegig. Schließlich sind Haustiere auch Gottesgeschöpfe und sollten, wenn es nach Herrchen oder Frauchen geht, würdevoll bestattet werden. dazu gibt es in einigen Städten bereits bestimmte Grabfelder, auf denen die gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier möglich ist.

Grundsätzlich gilt: Der Mensch muss vorher bestattet worden sein und das Haustier darf nur in einer Urne dem Grab beigesetzt werden. Verstirbt das Haustier noch vor Herrchen oder Frauchen, dann kann es eingeäschert werden. Die Urne darf zu Hause aufbewahrt werden, hier gilt kein Friedhofszwang wie bei den Menschen. Nach dem Tod von Herrchen oder Frauchen kann dann die Urne nach der Beisetzung dem Grad zeitversetzt beigegeben werden. So sind Mensch und Tier im Tod wieder vereint. Diese Bestattung kann natürlich auch testamentarisch verfügt werden.

Haustiere im Wandel der Zeit – waren wir früher Tierquäler?

Pärchen mit Hundvon Manfred Weiblen

Ein schöner Tag in der Hundeschule: Gerade hat Luna, die Hundedame ihre sechste Hundeprüfung mit der Note „sehr gut“ bestanden. Ihre Besitzerin ist stolz auf ihre Hündin. Daher ist sie mit regelmäßig unterwegs, um an Kursen für Hunde teilzunehmen. Zuletzt stand Agility auf dem Programm. Luna zeigte, wie gut sie durch Reifen springen, über Barren balancieren und durch Tunnel rennen kann. Zuhause gibt es für Luna ausgesuchtes Essen. Kein Fertigfutter, sondern selbst angerichtete Fleischgerichte, ein bisschen Gemüse, garniert mit Kräutern. Ähnlich wie Luna geht es vielen Hunden in Deutschland. Sie werden gehegt und gepflegt, sie sind eben vollwertiger Bestandteil einer Familie.

Das Hundeleben hat ein Ende

Luna führt kein Hundeleben im wahrsten Sinne des Wortes. Sie bekommt jeden Tag Beschäftigung, hervorragendes Essen und viel Zuneigung. Ihre Vorfahren noch vor Jahrzehnten fristeten da eher ein anderes Dasein. Wie auch andere Haustiere. Der Hund war für das Bewachen von Haus und Hof zuständig. Nachts bleib er draußen in seiner Hundehütte – bei Wind und Wetter. Ebenso die Katze, die für die Mäusejagd zuständig war. Heute wird ein Großteil der Stubentiger als Wohnungskatze gehalten. Sie kennen teilweise keine Mäuse mehr. Ach ja, die heute bei Kinder so beliebten Kaninchen und Hasen waren noch vor einiger Zeit einfach nur Fleischlieferanten. Der Wandel kam in den 1980er Jahren mit dem Tierschutzgesetz. Hier wurde festgelegt, dass Tiere Mitgeschöpfe des Menschen sind. Sie gelten zivilrechtlich auch nicht mehr als Sache und zuletzt wurde im Jahr 2002 der Tierschutz als Verfassungsziel ins Grundgesetz aufgenommen.

Luna ist nicht einfach nur eine Hündin

Vor drei Jahren, als ihre Besitzern Luna aus dem Tierheim holte, steckte da ein anderer Gedanke hinter. Ihr Frauchen war alleinstehend, ohne Job und Perspektive. Da sollte ein Hund Abwechslung in den Alltag bringen und für eine neue Aufgabe sorgen. Seitdem ist Luna mit ihrem Frauchen ständig unterwegs. Hundesport, Veranstaltungen und natürlich das regelmäßige Gassi gehen. Forscher kennen das Phänomen uns bestätigen: Haustiere, vor allem Hunde, bringen Lebensfreude und Abwechslung in den Alltag. Das kann vor allem älteren Menschen gut tun. Vor allem Hunde brauchen eine Bezugsperson, ihnen fällt es schwer, allein zu bleiben.

Aus heutiger Sicht waren früher Tierhalter schon fast Tierquäler

Das mag vielleicht überspitzt klingen, aber im Vergleich zur heutigen Zeit muss das schon fast so anmuten. Schließlich haben sich vor 40 Jahren nur die wenigsten Hundehalter Gedanken über solche Dinge wie Hundesport oder eine ausgewogene Ernährung gemacht. Gassi gehen, Futter aus dem Sack oder der Dose und fertig. Regelmäßige Tierarztbesuche zum Entwurmen oder Impfen? Kaum denkbar vor 40 Jahren. Heute gibt es Internet unzählige Foren, die sich mit der Haltung von Haustieren beschäftigen. Viele Buchhandlungen haben regalweise Buchtitel zum Thema Tierhaltung vorrätig. Hundeschulen sprießen wie Pilze aus dem Boden. Allein in den letzten zehn Jahren hat sich die Anzahl fast verdreifacht. Mittlerweile gibt es mehr als 2.000 private Hundeschulen. Das ist aber letztendlich auch der Entwicklung in der Gesetzgebung geschuldet. Immer mehr Bundesländer verlangen, dass Hunde ausgebildet werden, damit sie keine Gefahrenquelle in der Öffentlichkeit darstellen.

Problematischer Wandel in der Zucht von Hunden

Da Hunde vielfach als Familienmitglied behandelt werden, müssen sie auch dementsprechend aussehen. Teilweise nimmt das schon groteske Züge an. Hunde und Katzen sollen wie süße Kinder aussehen, das schlägt sich natürlich auch in der Zucht wieder. Kleinsthunde in jeder Form, Möpse und kleine Bulldoggen stehen hoch im Kurs. Diese sind jahrelang in bestimmte Richtungen gezüchtet worden und werden nun zum gesundheitlichen Problemfall. Vor allem die vermeintlich süßen Hunde mit den kurzen Nasen bekommen arge Probleme mit der Atmung und vor allem bei Hitze, da sie sich lediglich über die Atemwege Kühlung verschaffen können. Französische Bulldoggen und Möpse sind mittlerweile so kopflastig entwickelt, dass sie vornerüber kippen oder bei Hitze kollabieren. Zuviel Tierliebe kann schon erdrückend und für das Tier zur Qual werden. Ist es da nicht besser, sich ein wenig auf die vergangenen Zeiten zu besinnen und nicht Gott zu spielen, was die Züchtung von Hunden angeht? Positiv bleibt in jedem Fall das gestärkte Bewusstsein für Haustiere. Sie sollen nicht leiden und die meisten Tierhalter wissen – Schläge tun einem Tier nicht gut. Allerdings sollte der Besuch von Hundeschulen oder anderen Veranstaltungen in Maßen erfolgen. Mancher Hund ist nicht in der Lage, das Geforderte umzusetzen und dann wird es stressig für Herrchen oder Frauchen. Ähnlich, als wenn das Kind in der Schule seine Leistungen nicht bringt. Bei Haustieren liegt aber kein Zwang dahinter, was spricht also dagegen, das Tier einfach Tier sein zu lassen? Das ändert ja letztendlich nichts an der Zuneigung.

Hund, Katze, Meerschweinchen und Co – warum tun Haustiere Kindern gut?

Kind mit Hundvon Manfred Weiblen

Wer hat als Eltern nicht schon die Frage mit den eigenen Kindern diskutiert, ob ein Haustier angeschafft werden soll? Irgendwann wird in jeder Familie bei den Kindern der Wunsch nach einem Meerschweinchen, Hund oder einfach nur Wellensittich zum Thema. Für Kinder können Haustiere, wenn alle Voraussetzungen stimmen, gute Begleiter und auch sogar pädagogisch wertvoll sein. Schließlich bringt ein Haustier viel Abwechslung. Während Eltern da in der Regel nur an die Kosten und den Zeitaufwand für Pflege denken, sind Kinder da eher unkompliziert. Eine optimale Haustierhaltung ist nur dann möglich, wenn der Nachwuchs sich vollständig darüber im Klaren ist, welche Aufgaben da kommen werden. Ein Haustier ist ja nicht nur zu Besuch, sondern ein dauerhafter Mitbewohner.

Verträgt Ihr Kind Haustiere?

Die Frage mag vielleicht komisch klingen, aber im heutigen Zeitalter leiden viele Kindern an Allergien. Dabei spielen nicht nur Umwelteinflüsse eine Rolle. Ist Ihr Kind beispielsweise allergisch gegen Tierhaare, sind Hund, Katze und Co sicher nicht die geeignetsten Hausbewohner. Hinzu kommt, dass natürlich nicht nur die Kinder, sondern auch Eltern oder Geschwister nicht allergisch auf die tierischen Hausbewohner reagieren. Was nützt das schönste und liebste Tier in Haus, wenn Papa, Mama oder der große Bruder ständig mit geröteten Augen und unter Niesen fortan ihr Dasein fristen müssen. Zudem muss das Alter der Kinder einfach passen. Ein Dreijähriger wird einen Hund sicherlich lieben, aber es auch manchmal zu dolle mit ihm treiben. Die Folge: Ein Biss ist unvermeidlich und schon war es der böse Hund Schuld. Das funktioniert so nun einmal nicht.

Welches Haustier ist geeignet für Ihr Kind?

Viele Eltern schaffen zum Ausprobieren zunächst ein kleines Haustier an. Das kann ein Hamster sein, aber auch Kaninchen oder Hasen stehen hier hoch im Kurs. Diese Tiere scheinen pflegeleicht zu sein, muss doch lediglich der Käfig regelmäßig gereinigt und das Tier gefüttert werden. Gassi gehen wie mit Hunden ist hier nicht notwendig. Allerdings neigen viele Kinder dazu, das kleine Haustier wie ein Spielzeug zu betrachten. Ihr Kind kann und sollte den Hamster oder das Meerschweinchen nicht dauerhaft bespielen und schon gar nicht mit sich herumtragen oder zu sehr vor Liebe drücken. Das widerspricht der Natur dieser Nager und sie können dadurch sehr leicht in Unruhe verfallen. Die Folge: Die Haustiere neigen dazu, bissig zu werden. Das ist schließlich die einzig mögliche Abwehrreaktion.

Haustiere sind eine Familienaufgabe

Wenn der Entschluss gefasst ist, einen tierischen Hausgenossen zu beschaffen, muss die Rollen- und Aufgabenverteilung klar geregelt sein. Vor allem in der Erziehung gelten für alle Familienmitglieder die gleichen Regeln. Es funktioniert nicht, wenn Papa klare Anweisungen dem Hund erteilt und hinten rum der Sohnemann mit einer Handvoll Leckerlis diese Erziehungsmaßnahmen unbewusst sabotiert. Das Füttern, das Gassi gehen bei Hunden, die Käfigreinigung oder einfach nur das Einkaufen von Futter: Wer übernimmt welchen Part innerhalb der Familie? Klar, wenn die Kinder sich ein Haustier wünschen, müssen sie auch mit ran – auch wenn der Käfig oder das Katzenklo noch so unangenehm riechen. Das gehört aber dazu und trägt dazu bei, dass Kinder Verantwortung übernehmen und auch darin einen regelmäßigen Rhythmus finden.

Wie sieht es mit dem Platz im Haus aus?

Wo findet sich ein Plätzchen zum Schlafen für den Hund. In welchem Zimmer kann der Käfig für das Meerschweinchen aufgestellt werden? Jede Menge Fragen, die Sie sich auf alle Fälle vor der Anschaffung stellen müssen. Es bringt beispielsweise nichts, wenn Sie den Hamsterkäfig im Kinderzimmer unterbringen, damit Ihr Nachwuchs dem kleinen Hausgenossen nahe ist. Hamster sind nachtaktiv und werden dadurch den Schlaf Ihrer Kinder empfindlich stören. Ebenso können Hasen, Kaninchen und Meerschweinchen in der Nacht für Unruhe sorgen. Wenn Ihnen also an Ihrem Schlaf gelegen ist, müssen Sie dafür einen anderen Platz suchen. Für Katzen wird eine abwechslungsreiche Umgebung benötigt. Kletterbaum, Kratzbaum und viel Spielzeug ist notwendig, damit es dem Stubentiger nicht langweilig wird. Schließlich möchten Sie ja nicht, dass Ihre Katze ihre Krallen an der Tapete wetzt. Für Hunde ist ein gemütliches und warmes Plätzchen, vor allem in der kalten Jahreszeit notwendig. Hier kann er sich zurückziehen, ausruhen du auch schlafen. Wichtig ist dabei immer: Haustiere gehören nicht ins Bett Ihrer Kinder. Es sind schließlich keine Kuscheltiere. Zumal sollte der hygienische Aspekt dabei auch eine Rolle spielen.

Die Bindung zu einem Haustier – was müssen Sie als Eltern beachten?

Tiere werden nun einmal nicht so alt wie wir Menschen. Da kann es mitunter der Fall sein, dass das geleibte Haustier schon in jungen Kinderjahren verstirbt und dann ist die Trauer groß. Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber: Ein Hamster ist vielleicht niedlich und possierlich, aber die Lebenserwartung ist relativ niedrig im Vergleich von zum Beispiel Katzen oder Hunden. Zudem vertragen Hunde und Katzen weitaus mehr Zuneigung als kleine Nager. Zu größeren Tieren können Kinder eine wesentlich bessere Bindung aufbauen und mit ihnen viel mehr aktiv sein. Das fängt schon beim Spielen an. Bälle sind da einfachste Spielzeuge und für Hunde und Katzen gleichermaßen interessant. Übrigens: Nicht jede Familie bleibt auf Dauer zusammen. Die Trennung von Vater oder Mutter ist für Kinder eine sehr emotionale Angelegenheit. Das kann aber durch das vorhandene Haustier kompensiert werden, wenn bereits eine gute Beziehung zu dem tierischen Hausgenossen besteht. Somit tragen Haustiere auch dazu bei, in bestimmten Situation Stress abzufedern und zu beruhigen.

Warum warnen Tierärzte vor veganer Ernährung bei Hunden und Katzen?

Vegane Ernährung scheint im Trend zu sein – immer mehr Bürger verzichten auf tierische Lebensmittel und auch auf Speisen, die mit tierischen Produkten hergestellt werden. Kein Tier soll mehr sterben oder ausgebeutet werden. Es bleibt natürlich jedem überlassen, wie er sich ernährt. Viele Vegetarier und auch Veganer gehen mittlerweile dazu über, ihre Einstellung zur Ernährung auch auf ihren Hund oder ihre Katzen zu übertragen. Das kann allerdings erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Tierärzte waren vor der veganen Fütterung. Dabei entfallen bei der Nahrungsaufnahme die tierischen Eiweiße, die vor allem für Katzen notwendig sind.

Wichtige Nährstoffe werden bei veganer Ernährung nicht mehr aufgenommen

Vom Wesen her gehören Katzen zu den Jagdtieren. Sie sind Beutefresser und vom Verdauungsapparat darauf ausgerichtet, tierische Eiweiße zu verwerten. Nahrung auf pflanzlicher Basis ist für Katzen ungeeignet, da ihr Darm viel zu kurz ist, um diese zu verdauen. Wie beim Tom und Jerry besteht das Leben für Katzen immer noch aus der Jagd auf Mäusen. Diese enthalten Taurin, das wiederum nur in den tierischen Eiweißen vorkommt. Für Katzen ist dieses Taurin lebensnotwendig. Eine Mangelernährung kann dazu führen, dass die Katze erblindet oder an einer Herzmuskelerschlaffung erkrankt. Dieser Mangel an Taurin kann bei Hunden ebenfalls zu Herzmuskelschäden führen.

Pflanzliche Ernährung ist für Hunde möglich – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen

Hunden sind nicht so sehr auf das Taurin und die tierischen Eiweiße festgelegt wie Katzen. Sie sind in der Lage, auch pflanzliche Nahrungsmittel zu verdauen. Hunde können also vegan ernährt werden, allerdings müssen Mineralstoffe und Vitamine, die Hunde sonst über ihre normale Nahrung zu sich nehmen, dazu gefüttert werden. Ansonsten drohen auch hier Mangelerscheinungen. Generell soll eine Umstellung auf vegane Ernährung nicht ohne Rücksprache mit dem Tierarzt erfolgen. Viele vegane Produkte enthalten nicht die notwendigen Nährstoffe.

Wie fragwürdig ist die vegane Ernährung bei Hunden und Katzen?

Jedem bleibt es ja letztendlich selber überlassen, wie er sich ernährt. Ob diese Form der veganen Ernährung allerdings auf Haustiere wie Hund und Katze übertragen werden soll, bleibt höchst fraglich. Haustiere sollten immer noch ein Stück weit artgerecht gehalten werden. Sicherlich, auf dem Sofa liegen ist auch nicht unbedingt artgerecht, schadet dem Hund oder Katze aber nicht. Diese Tiere sind vom Wesen her Fleischfresser und entsprechend organisch darauf ausgerichtet. Wer ein besseres Gewissen gegenüber Tieren hegt, nur weil sein Haustier vegan ernährt wird, sollte sich überlegen, ob nicht Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen besser geeignet sind. Schließlich sagt auch das Tierschutzgesetz, dass Haustiere ihrer Art und ihren Bedürfnissen nach entsprechend ernährt werden müssen.

Argumentation der Domestikation ist äußerst fragwürdig

Wer seine vegane Lebensweise nun auf seinen Hund oder die Katze überträgt, macht das mit dem guten Gewissen, dass kein anderes Tier für die Nahrung leiden muss. Dem Hund oder der Katze ist das allerdings egal. Sie haben kein schlechtes Gewissen, wenn auf Beutezug sind und die Katze mal wieder eine Maus mit nach Hause bringt. Trotz der Domestikation der Haustiere bleiben die Instinkte ja immer noch erhalten. Letztendlich stellt diese Art der Ernährung für Haustiere auch ein Stück weit einen Eingriff in die Natur dar. Hunde und Katzen benötigen nun einmal fleischliche Nahrung. Wer sich für den Tierschutz einsetzt und vegetarisch oder vegan lebt, kann ja zumindest auf die Herkunft des Hundefutters achten. Spricht man auf die vegetarische oder vegane Ernährung an, wird häufig argumentiert, dass Halsbänder, Körbchen und Bälle zum Spielen ja auch nicht unbedingt artgerecht sind. Allerdings müssen sich Tierfreunde in einem Punkt bewusst sein: Wer sich einen Fleischfresser ins Haus holt, muss ihn auch artgerecht ernähren. Es kann nun einmal nicht jedes Lebewesen auf die eigene Wertvorstellung umerzogen werden.

Kinder und Haustiere – wie sieht es mit dem Wunschzettel für Weihnachten aus?

Noch knapp sechs Wochen bis Weihnachten. Wir freuen uns gemeinsam auf die bevorstehende Adventszeit und die Feiertage mit der Familie. Vor allem unsere Kinder schmieden jetzt schon Pläne, welche Geschenke der Weihnachtsmann oder das Christkind bringen soll. Neben den klassischen Spielzeugen oder Unterhaltungselektronik steht bei vielen Kindern ein Haustier weit oben auf dem Wunschzettel. Gehen Sie als Eltern diesen Wünschen nach? Planen Sie schon im Vorfeld, wie etwa ein Hund, eine Katze oder Goldfische versorgt werden, damit die Kinder nicht schon nach einer Woche das Interesse daran verlieren?

Viele Haustiere sind Spontankäufe – Weihnachten ist oftmals der Anlass dazu

Ein Haustier zu besitzen bedeutet viel Verantwortung. Mal eben so den Wünschen der Kinder nachgeben, nur damit Weihnachten gerettet ist, kann erheblich daneben gehen. Sie müssen mit Ihren Kindern vor der Anschaffung alle Vor- und Nachteile besprechen und den Kindern auch damit deutlich machen, welche Verantwortung ein Haustier bedeutet. Es ist mal eben nicht damit getan, die Katze oder den Hund zu packen und mit ihm zu kuscheln. Es gibt nun einmal Momente, in denen die Tiere so gar keine Lust darauf haben und dann ist natürlich die Enttäuschung groß, weil vor allem kleine Kinder diese Ablehnung nicht verstehen. Im Kindergartenalter ist der Nachwuchs noch deutlich mit der Pflege und Fütterung überfordert. Hier sind die Eltern weitestgehend noch selber gefragt.

Mit sieben bis acht Jahren können Kinder selber sich um ein Haustier kümmern – aber immer noch unter Anleitung der Eltern. Hingegen sind zwölfjährige Kinder schon in der Lage, selbstständig Verantwortung für ihren Vierbeiner zu übernehmen, die Verantwortung bleibt aber letztendlich bei den Eltern. Vor allem beim Kauf eines Hundes muss immer berücksichtigt werden, dass neben der Hundesteuer auch noch die Kosten für eine Hudenhaftpflichtversicherung unumgänglich sind. Schließlich kann selbst ein kleiner Hund einen Schaden verursachen, für den Sie als Eltern letztendlich in der Haftung stehen. Das gilt auch dann, wenn Ihr Kind mit dem Hund Gassi geht. Ohne Hundehaftpflicht bleibt jeder Schaden an Ihnen hängen.

Welche Haustiere eignen sich am ehesten für Ihre Kinder

Meerschweinchen, Hamster und Kaninchen sind beliebte Tiere. Klar, wenn sie mit ihren Knopfaugen durch die Gegend schauen, muss man sie einfach knuddeln. Das kann aber durchaus zu einem Problem werden. Natürlich lieben Kinder ihr Haustier und möchten regelmäßig mit ihm schmusen. Viele Nagetiere sind eher nachtaktiv und schlafen tagsüber. Das kann es natürlich vorkommen, dass das Meerscheinchen ungehalten reagiert, wenn es aus dem Käfig genommen und auf dem Arm herumgetragen wird. Die Folge – es kann zubeißen und Ihr Kind versteht nicht warum.

Hunde und Katzen – optimal für Kinder

Hunde und Katzen sind da von ihrem Wesen her schon einfacher zu handhaben. Katzen können durchaus auch mal auf sich allein gestellt sein und sind relativ pflegeleicht. Natürlich muss auch mal das Katzenklo gereinigt werden, dass lässt sich aber innerhalb der Familie auf alle Schultern verteilen. Wichtig ist bei Katzen: Sie haben ihren eigenen Kopf. Wenn die Kinder schmusen wollen, heißt das noch lange nicht, dass die Katze das auch möchte. Hunde sind dafür wesentlich mehr auf die Personen im Haushalt bezogen. Er bleibt nicht gern allein. Das muss natürlich im Vorfeld geklärt werden, wenn beispielsweise beide Elternteile berufstätig sind. Sicherlich, von klein auf kann man Hunde dazu erziehen, dass sie auch mal vier, fünf Stunden allein bleiben. Wichtig ist aber dabei, dass sie einen entsprechenden Rückzugsort in der Wohnung oder im Haus haben, wo sie sich ausruhen können.

Bewegung braucht Ihr Hund dann, wenn er mal vor die Tür muss oder Gassi gehen will. Zwei bis drei Stunden Zeit müssen Sie dabei schon im Laufe des Tages investieren. Nachmittags können sich die Kinder hier aber sicherlich gut einbringen. Denken Sie aber immer daran, dass für die Katze in der Wohnung genug Platz für eine Spielmöglichkeit, etwa ein Kratzbaum bleibt. Sonst können Sie sich irgendwann von Ihren Tapeten verabschieden. Größere Hunde in einer Mietwohnung zu halten, ist schon grenzwertig. Hier müssen Sie je nach Wohnsituation auch bei der Anschaffung des Hundes auf die Rasse achten. Eine Deutsche Dogge ist mit Sicherheit nicht geeignet für eine kleine Drei-Zimmer-Wohnung. Sie möchten ja schließlich – und auch Ihre Kinder – eine langfristige Bindung zu Ihrem Haustier aufbauen. Diese soll ja nicht unbedingt an den Platzverhältnissen scheitern.

Tierhaare und Allergien

Das Haustiere Überträger von Krankheiten sein können, dürfte Ihnen nicht fremd sein. Bevor Sie einen Hund oder Katze anschaffen, sollten Sie prüfen, ob Sie oder Ihre Kinder nicht etwa gegen die Tierhaare allergisch sind. Was bringt es, wenn Ihr Sohn kurz nach der Anschaffung des Vierbeiners nur noch mit Atemwegsproblemen zu kämpfen hat. Das bringt für beide Seiten nichts. Klären Sie auch mit Ihren Kindern ab, dass Haustiere auch einen Abwehrmechanismus haben, der sich üblicherweise durch Beißen oder Kratzen äußert. Wird das Spiel mit Hund, Katze und Co zu dolle, kann es auch mal rote Striemen hageln. Somit sind Haustiere, die gerade schlafen, sich ausruhen oder vor allem fressen, absolut tabu.

Gesundheitsboom bei Haustieren – Tierfreunde investieren Milliarden in die tierärztliche Versorgung

Hund beim TierarztDas sind schon starke Zahlen, die aus einer Studie der Universität Göttingen hervorgehen: Im Jahr 2013 investierten die Bundesbürger mehr als zwei Milliarden Euro in die Gesunderhaltung ihrer Haustiere, hinzu kamen noch rund 500 Millionen Euro für Medikamente. Damit zeigt sich: Die Gesundheitsversorgung für Haustiere in Deutschland boomt. Viele Tierfreunde würden ihr letztes Hemd dafür geben, damit es ihrem Vierbeiner, Vogel oder auch Reptil gesundheitlich gut geht und lange lebt. Kein Wunder, die Bindung zu Haustiere ist stärker denn je.

Viele Haustiere gehören zur Familie

Anders als noch vor 20 Jahren gehören mittlerweile viele Haustiere fest zum Familienkreis. Ohne sie läuft nichts, Hunde werden mit den Urlaub genommen, manche Tierfreunde feiern den Geburtstag ihres Lieblings und nach dem Tod kennt die Fürsorge und Liebe auch keine Grenzen. Die gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier wird immer häufiger ermöglicht. Eine feste emotionale Bindung, die sich da in den letzten Jahren aufgebaut hat. Nebenbei: für viele alleinstehende Menschen ist das Haustier, in den meisten Fällen der Hund oder die Katze, der einzige Bezugspunkt. Diese Menschen unternehmen so gut wie alles, damit ihr Hund oder die Katze möglichst lange bei ihnen bleibt.

Mehr als 28 Millionen Haustiere in Deutschland

Die Zahl wächst jährlich und mit ihr der Aufwand zur Gesunderhaltung der Haustiere. Allein zwölf Millionen Katzen und sieben Millionen Hunde werden in Deutschland gehalten. Noch vor 20 Jahren haben Krankheiten wie Diabetes oder Allergien kaum einen Tierhalter dazu bewegt, eine längere tierärztliche Behandlung vornehmen zu lassen und diese auch noch zu bezahlen. Heute sieht das anders aus: Wo eine Behandlung Sinn macht, greifen Herrchen und Frauchen gerne ins Portmonee. Mitunter erreichen aufwendige Behandlungen oder sogar Operation vierstellige Beträge. Aber was wären wir ohne unser Haustier. Demzufolge erfolgt für den tierischen Liebling eine genauso aufwendige Behandlung wie auch für jedes andere menschliche Mitglied der Familie. Nur: Für uns Menschen leistet in der Regel die Gesetzliche Krankenversicherung oder die Private Krankenversicherung. Wer trägt die Kosten für die medizinische Versorgung von Haustieren?

Tierkrankenversicherung für Hund, Katze und Pferd

Eine Kolikoperation beim Pferd, eine Magendrehung beim Hund oder eine Vergiftung der Katze – eine lebensbedrohliche Situation ist eingetreten. Und nun? Es bleibt keine Zeit zum Überlegen, schließlich steht das Leben des Haustieres an vorderster Stelle. So mancher Tierfreund muss sich nach gelungener Operation oder Behandlung nun um die Bezahlung der Tierarztkosten kümmern. Das ist nicht immer einfach, auch wenn viele Tierärzte bei einer größeren Rechnung auch einer Ratenzahlung zustimmen.

Mittlerweile gibt es für Hunde, Katzen und auch Pferde Krankenversicherungen. Diese leisten bei ambulanten Behandlungen, Operationen und auch bei Aufenthalten in der Tierklinik. In Deutschland gibt es fünf Versicherungen, die beispielsweise eine Hundekrankenversicherung oder eine Pferdeoperationsversicherung anbieten. Dazu gehören die AGILA, die Allianz, die Helvetia, Petplan und die Uelzener.

Verbraucherschützer stellen sich gegen Tierkrankenversicherungen

Als überflüssig bezeichnen viele Verbraucherschützer die Krankenversicherung für Haustiere. Hohe monatliche Kosten und dennoch sind nicht alle Eingriffe oder Behandlungen versichert. Das mag auch der Fall sein, da beispielsweise rassebedingte Erkrankungen nicht immer abgedeckt sind. Dennoch hat sich herausgestellt, dass der Markt wächst. Viele Tierfreunde möchte einfach eine Absicherung haben, falls ihr tierischer Freund wirklich mal eine kostenintensive Behandlung benötigt, die unter Umständen sogar lebensrettend ist. Die Beiträge variieren stark – das liegt auch daran, ob eine Krankenversicherung ausgewählt wird oder eine reine Operationskostenversicherung.

Medizinischer Fortschritt schreitet voran – aber auch die Häufigkeit von Krankheiten

In den letzten Jahren hat sich viel getan in der Tiermedizin. Eine höhere Lebenserwartung ist durch die gute Versorgung der Tierärzte deutlich erkennbar. Allergien werden behandelt, gegen Diabetes gibt es passende Medikamente und bei Gelenkserkrankungen wird sogar die Physiotherapie angeboten. Allerdings schlichen sich bei Haustieren auch immer mehr Wohlstandskrankheiten ein. Die oben genannten Beispiel hängen teilweise auch mit der immer stärkeren Domestizierung der Haustiere zusammen – damit verbunden ist oftmals eine falsche Fütterung, fehlende Bewegung oder sogar falsche Bewegung. Die Instinkte werden langsam, aber sich vermenschlicht.

Urlaubszeit ist Reisezeit – achten Sie auf Ihre Tiere im Auto

Hund am AutofensterSchon das Pfingstwochenende verleitet viele von uns für ein paar Tage an die See oder in die Berge zu fahren. Für einen Kurztrip lohnt sich auch eine mehrstündige Fahrt, um ein bisschen dem Alltag zu entfliehen. Viele von uns bringen dafür Hund oder Katze nicht extra in die Tierpension, die Vierbeiner sind mit von der Partie. Vor allem für Hunde ist so ein Kurzurlaub reichlich Abwechslung, sie fühlen sich eh dort wohl, wo Herrchen oder Frauchen die Seele baumeln lassen. Für die Fahrt mit dem Auto müssen Sie aber ein paar grundlegende Dinge beachten.

Erhöhte Gefahr im Auto mit Tieren an Bord

Es mag vielleicht lustig aussehen, wenn Ihr Hund während der Fahrt den Kopf aus dem Seitenfenster streckt und sich den Wind um die Nase wehen lässt. Das ist allerdings auch lebensgefährlich und kann für Ihren Liebling bei einem Unfall oder einer Vollbremsung sogar tödlich enden. Viele Hundefreunde transportieren ihren Liebling auf der Rückbank oder direkt auf dem Beifahrersitz – unangeschnallt und ungesichert. Mal abgesehen davon können sich Hunde nicht auf eine brenzlige Situation einstellen wie wir Menschen. Sie bekommen es schlicht und ergreifend nicht mit – außer Herrchen schreit laut auf. Bei einer Vollbremsung kann ein Hund ohne weiteres zu einem massiven Geschoss werden. Ein 20 Kilogramm schwerer Hund entwickelt bei einer Vollbremsung bei Tempo 50 bereits ein Aufprallgewicht von rund 500 Kilogramm. Da gibt es kein Halten mehr.

Hunde legen sich vielleicht noch friedlich auf die Rückbank, weil sie die Fahrt genießen und dabei ein wenig schlummern. Katzen hingegen sind da etwas unruhiger und von Natur aus furchtsamer. Sie im Auto frei herumtollen zu lassen, ist grob fahrlässig und führt garantiert zu einem Unfall. Es reicht ja schon aus, wenn Ihr Sofalöwe Ihnen auf den Schoss springt und Sie die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren.

Wie transportieren Sie Ihre Haustiere sicher im Auto?

Für Haustiere, die mit in den Urlaub fahren, eignet sich grundsätzlich die klassische Transportbox. Je nach Größe kann sie entweder auf der Rückbank angeschnallt werden oder im Kofferraum untergebracht werden. Sicherlich wird Ihr Vierbeiner nur mit großem Widerwillen sich in der Box unterbringen lassen. Dafür haben Sie aber eine Menge Risiken für sich und auch für Tier ausgeräumt. Beim Transport der Box im Kofferraum sollten Sie vor allem darauf achten, dass diese längs zur Fahrtrichtung und unmittelbar an der Rückbank angebracht wird. So sind im Fall eines Aufpralls es die Belastungen reduziert.

Sie haben natürlich auch die Möglichkeit, Ihren Hund mit einem speziellen Hundegeschirr anzuschnallen. Das sollte aber unbedingt auf der Rückbank erfolgen. Dafür müssen die Gurte aber breit genug sein, damit es für Ihren Liebling nicht zu unbequem ist. Trotzdem: Diese Art der Sicherung ist weitaus risikoreicher als die Transportbox. Diese federt beispielsweise bei einem Aufprall durch einen Unfall eine Menge Energie ab. Damit Ihr Liebling, vor allem Hunde, sich unterwegs nicht langweilen, müssen Sie eh regelmäßig Pausen einlegen. Achten Sie aber darauf, dass sich Ihr Hund auf einem Rastplatz oder Parkplatz nur angeleint bewegt. Wenn Ihr Vierbeiner Richtung Fahrbahn rennt, können Sie sich wahrscheinlich vorstellen, welches Chaos dann ausbrechen wird.

Wir wünschen Ihnen schöne Pfingsttage, einen entspannten Kurzurlaub und eine schöne Ferienzeit. Dies fängt ja schon in knapp vier Wochen an. Genießen Sie die schönsten Tage des Jahres zusammen mit Ihrem Haustier – allzeit sichere Fahrt!

Kann das Kuscheln mit Haustieren krank machen?

Hund auf einer WieseHaustiere gewinnen in den letzten Jahren immer mehr den Stellenwert eines vollwertigen Familienmitgliedes. Da wird das Fresschen direkt am Tisch mit eingenommen, ausgiebig auf dem Sofa gekuschelt und ab und zu auch im Bett geschlafen. Hand aufs Herz: Wie oft vermenschlichen Sie Ihr Haustier, indem sie es in Ihr Bett lassen? Haben Sie darüber nachgedacht, dass damit auch erhebliche gesundheitliche Risiken verbunden sind? Es gibt kaum noch Distanz, gerade für kleine Kinder oder Senioren können Zoonose, also Erkrankungen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden, gefährlich werden. Tierärzte raten von allzu großer Kuschelei ab.

Distanz zwischen Mensch und Tier ist kaum noch vorhanden

In vielen Familien leben Haustiere: Vom Hamster über die Katze bis hin zum Hund. Was ist es da gerade für kleine Kinder schöner, als mit dem Vierbeiner zu schmusen oder zu kuscheln. Gerade kleine Kinder sehen in dem Haustier einen vollwertigen Spielgefährten, ein Küsschen hier und da ist keine Seltenheit. Auch Senioren, gerade alleinstehende Menschen, betrachten ihr Haustier als Partner im Kampf gegen die Einsamkeit. Schmusen ist da auch eine völlig normale Reaktion von Herrchen oder Frauchen. Gerade kleine Kinder und ältere Menschen sind aber anfällig für die Ansteckung mit Pilzen, Bakterien oder Parasiten. Davon gibt es bei Haustieren reichlich.

Bei einer angemessenen Haltung hingegen können Haustiere sich eher positiv auf die Gesundheit auswirken. Eine Studie hat gezeigt, dass vor allem Kinder, die ländlich oder auf dem Bauernhof aufwachsen, seltener an Allergien erkranken oder sich mit anderen Krankheitserregern anstecken. In den Fällen wurden aber auch die üblichen Hygienemaßnahmen eingehalten und die Haustiere eben nicht als Kuschel- oder Schmusetiere verwendet Darüber hinaus bieten Haustiere natürlich einen Mehrwert, wenn es um die Bewegung geht. Vor allen das Gassi gehen mit Hunden fördert die Gesundheit.

Haustiere können Krankheiten übertragen

Von einer Zoonose spricht man, wenn Krankheiten von Tier auf den Menschen übertragen werden. Die Übertragung ist eigentlich bei allen Haustieren möglich. Haben Sie mal darüber nachgedacht, wie oft Ihr Hund Ihnen das Gesicht oder Ihre Katze Ihnen die Hand abgeleckt hat? Allein dadurch ist das Risiko einer Infektion hoch anzusiedeln. Bisse oder Kratzer können ebenfalls Krankheiten auslösen, wenn die Erreger vom Haustier in die Blutbahn eindringen. Selbst das Reinigen des Käfigs oder der Kontakt mit Kot trägt dazu bei, dass sich Krankheiten vom Tier auf den Menschen übertragen.

Wie können Sie sich vor Krankheiten durch Haustiere schützen?

Normale Hygienstandarts reichen eigentlich schon aus, damit Sie dem Risiko einer Infektion mit Bakterien oder Parasiten aus dem Weg gehen können. Waschen Sie sich nach dem Kontakt mit Ihrem Haustier regelmäßig die Hände. Auch wenn es noch so lieb ist, lassen Sie sich nicht unbedingt von Ihrem Hund das Gesicht ablecken. Der Speichel ist eine einzige Ansammlung von Krankheitserregern. Tragen Sie beim Reinigen vom Katzenklo oder Schlafplätzen Ihrer Haustiere Einweghandschuhe. Vor allem bei kranken Menschen sollte die Anschaffung eines Haustieres gründlich überlegt werden. Das Immunsystem ist geschwächt und anfällig für Krankheitserreger, die von einem Haustier ausgehen können. Besser ist es, wenn eine bestehende Erkrankung ausgeheilt, bevor das Haustier angeschafft wird. Darüber hinaus macht es Sinn, wenn Sie mit Ihrem Liebling regelmäßig zum Tierarzt gehen, um es gegen Krankheiten impfen zu lassen.

Muss der Hund unbedingt mit im Bett schlafen?

So fangen Sie sich Krankheitserreger mit Sicherheit ein: Ihr Hund darf mit in Ihrem Bett schlafen. Dadurch gelangen eine Vielzahl von Parasiten, Bakterien oder Pilze nicht nur in die Bettwäsche und die Matratze, sondern können während der Dauer des Schlafes auch über die Atemwege übertragen werden. Dabei wird Ihr Hund Sie sicherlich auch nachts noch einmal belecken, um seine Zuneigung zum Ausdruck zu bringen. Der ideale Nährboden für die Zoonose.

Denken Sie mal darüber nach, ob Ihr Hund nicht besser ein eigenes Plätzchen zum Schlafen bekommt. Es ist nämlich auch eine Sache der Erziehung. Schläft Ihr Hund mit im Bett, steht er aus seiner Sicht auf einer Rangstufe mit Ihnen. Gehorsam fällt d schwer. Sie müssen als Rudelführer auch Distanz ausüben können. Das geht nur, wenn Ihr Hund begreift, dass Ihr Bett für Sie und die Mahlzeit am Tisch nicht sein Fresschen ist.

Zoonosen können auch auf Tiere übertragen werden

Nicht nur das Haustier ist ein Ansteckungsrisiko. Zoonosen können genauso gut vom Mensch auf das Haustier übertragen werden. Die Wege sind dafür gleich: Kuscheln, Schmusen und anderer intensiver Kontakt können die Krankheiten auch auf Tiere übertragen. Mittlerweile sind rund 200 Krankheiten bekannt, die in beide Richtungen übertragen werden können. Übrigens: Eine vermehrte Gefahr geht von illegal eingeführten Haustieren aus, da sie in den Ländern, in denen sie zur Welt gekommen sind, keinen Impfschutz genossen haben. Das gilt für illegal eingeführte Hundewelpen ebenso wie für Reptilien, die ins Land geschmuggelt wurden. Dadurch kommt es vor allem zur Übertagung von bisher unbekannten Krankheiten, die eine Heilbehandlung extrem schwer machen.

Geht es unseren Haustieren besser als früher?

Schon seit Jahrtausenden sind Haustiere Begleiter des Menschen. Hunde, Pferde und Katzen wurden früher gehalten zum Schutz von Haus und Hof, zur Arbeit oder einfach zum Mäusefangen. Andere Kleintiere, wie beispielsweise Hasen und Kaninchen, dienten schlichtweg als Fleischlieferanten. Um die Zeit der Industrialisierung begann der Wandel vom Nutztier zum Haustier. Mehr und mehr Bürger hielten sich ein Haustier als Statussymbol. Das Tierschutzgesetz wurde in den 1980er Jahren verbessert, sogar das Zivilrecht wurde geändert: Tiere sind seitdem keine Sachen mehr. Die Haltung von Haustieren ist wesentlich emotionaler geworden.

Hunde, Katzen und Kleinsäuger stehen oben auf der Rangliste

In Deutschland leben in den Haushalten mehr als 8 Mio. Katzen, 5 Mio. Hunde und ebenso viele Hasen, Meerschweinchen und Hamster. Sie haben alle eines gemeinsam: Der Mensch hat zu ihnen eine besondere Beziehung entwickelt und die Haustiere sind so etwas wie Familienmitglieder. Viele Menschen halten sich Haustiere, um nicht einsam zu sein oder sogar um nicht depressiv zu werden. Für Kinder sind Haustiere vermeintlich tolle Spielgefährten.

Das Geschäft mit Haustieren boomt

Es gibt in Deutschland unzählige Zoohandlungen, Tiermärkte, die so groß sind wie Baumärkte und eine Auswahl an Fachliteratur, die mittlerweile in Buchhandlungen ganze Abteilungen einnehmen. Für unsere Haustiere wird viel gemacht. Hundeschulen entstehen landauf, landab, Hundetrainer schießen wie Pilze aus dem Boden und vor allem für Hunde gibt e mittlerweile ein Sportangebot, das sich so umfangreich anhört wie ein VHS-Jahresprogramm. Wer vor 40 Jahren ein Haustiere besaß, muss sich heute mit Blick zurück schon fast schämen und fragen, ob sich sein Haustiere damals wohlgefühlt hat. Keine Sorge, so ist es definitiv nicht. Der Stress für Haustiere begann so richtig erst in den letzten Jahren.

Meerschweinchen, Kaninchen und Co. sind beliebte Kuscheltiere

So eine kleine Fellnase für den Nachwuchs, da kann das Elternherz doch nicht Nein sagen. Schließlich sollen die lieben Kleinen doch Verantwortung lernen und auch noch einen Spielgefährten dazugewinnen. Was aus Elternsicht so häufig Realität ist, bedeutet für die Haustiere ein Leben voller Stress. Sicher, Kinder verstehen es nicht anders und möchten mit dem neuen Familienzuwachs spielen. Ob sich das Kaninchen aber dauerhaft wohlfühlt, wenn es immer aus dem Gehege herausgeholt und auf den Arm genommen wird, ist fraglich. Schließlich sind sie von Natur aus Fluchttiere und der Instinkt steckt nach wie vor in ihnen. Dazu kommt, dass beispielsweise Zwergkaninchen deshalb gezüchtet werden, weil sie so niedlich sind. Der schwere Gendefekt, der für den Wuchs verantwortlich ist, fällt dabei gänzlich unter den Tisch.

Manche Züchtungen von Hunden sind schon reichlich fragwürdig

Kleine Bulldoggen und Mopsarten erfreuen sich momentan großer Beliebtheit. Sie sind gerade so kompakt, dass Herrchen und Frauchen sie gerade noch auf dem Arm tragen können. Diese kurznasigen Hunderassen haben ein Atemproblem. Sie können schlechter atmen als ihre Artgenossen mit der langen Schnauze. Das führt zu Überanstrengung und die Hunde fallen vor Erschöpfung einfach mal um. Dazu kommt, dass Hunde nicht schwitzen. Sie nutzen die Verdunstungskälte ihrer Nase für die Wärmeregulierung. Bei kurznasigen Hunderassen funktioniert dieses eigentlich angeborene Prinzip nur noch sehr schlecht. Sobald es wärmer wird, werden vermehr kollabierte Hunde in den Tierkliniken behandelt. Ein Zuchtproblem, dass nicht einfach so wegzuwischen ist.

Freizeit kann für Hunde Stress bedeuten

Agility, Hundeschule, Dog-Dance – in den letzten Jahren gibt es immer mehr Beschäftigungsmöglichkeiten für Hunde. Was auf den ersten Blick noch toll klingt, kann für Hunde aber auch enorm stressig sein. Schließlich nutzen manche Hundehalter diese Freizeitangebote bald täglich und der Hund wird täglich irgendwohin transportiert, um sich zu bewegen. Dabei stellt sich die Frage, ob diese Hundesportarten nicht eher eine Beschäftigungstherapie für Herrchen oder Frauchen sind. Sicher, Bewegung ist immer noch besser, als den ganzen Tag zuhause rumzuliegen und warten, dass Herrchen von der Arbeit kommt. Dann sollte sich man aber generell keine Hunde halten. Wenn Hunde nur einfach Gassi gehen – das aber regelmäßig – geht es ihnen noch lange nicht schlechter als ihren Artgenossen, die schon fast einen Stundenplan an der Pinnwand in der Küche hängen haben.

Katzen können auch unter Stress leiden

Die Katze ist ein Raubtier und ist von ihrem Wesen gewohnt umherzustreifen und nach Beute zu suchen. Dieser natürliche Instinkt ist bei den meisten Wohnungskatzen gänzlich unterdrückt, wenn sie überhaupt nicht mehr nach draußen kommen. Vor allem, wenn Katzen tagsüber allein sind, kann das zu Stress führen. Fehlende Bewegung in der Wohnung trägt ebenfalls dazu bei. Wird die Katze darüber hinaus auch noch allein gehalten, sind schwere Verhaltensauffälligkeiten vorprogrammiert. Katzen sind nämlich keine Einzelgänger und benötigen einen Spielgefährten.

Unser Tipp vor Weihnachten: So feiern Sie mit Ihren Haustieren

Das Jahr neigt sich dem Ende und Weihnachten rückt mit großen Schritten näher. Haben Sie schon alle Geschenke für Ihre Liebsten beschafft? Treffen Sie sich mit Bekannten oder Verwandten? Fahren Sie über die Feiertage weg? Sicherlich haben Sie sich viele Gedanken gemacht, damit es ein unvergessliches Weihnachtsfest wird. Haben Sie dabei an Ihre Haustiere gedacht? Für sie ist Weihnachten etwas Ungewöhnliches, wenn beispielsweise auf einmal im vertrauten Wohnzimmer ein großer Baum prangt und die Wohnung mit glitzernden Dekorationen behängt ist. Was müssen Sie beachten, damit es für Ihr Haustier und für Sie zu unangenehmen Überraschungen kommt?

Weihnachtsdeko kann Gift für Ihr Haustier sein

Der Weihnachtsstern gehört mit seiner kräftigen roten Farbe unbedingt in die Wohnung. Er gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und ist in allen Bestandteilen giftig für Ihren Liebling. Vor allem der weiße Milchsaft stellt ein hohes Risiko dar. Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze daran geknabbert hat, sollte Ihr Liebling viel trinken, um die Gifte im Magen zu verdünnen. Auch wenn Weihnachten ist und Sie Besuch haben: Beim Tierarzt sollten Sie trotzdem vorbeifahren, damit er den Gesundheitszustand Ihres Vierbeiners genauestens prüft. Mistelzweige, die unter der Zimmerdecke hängen, sind für Vögel pures Gift. Wenn Sie als Haustiere Vögel haben, verzichten Sie entweder darauf oder sorgen Sie dafür, dass Ihr Vogel im Freiflug nicht in das betreffende Zimmer gelangen kann.

Feuergefahr bei Weihnachtsbaum und Adventskranz

Echte Kerzen stellen grundsätzlich ein Feuerrisiko dar. Wie schnell kann der Weihnachtsbaum oder der Adventskranz in Brand geraten, etwa weil das Tannengrün schon ziemlich ausgetrocknet ist. Ein Funke genügt, um die Weihnachtspracht in Brand zu setzen. Die Folgen sind fatal. Ein brennender Weihnachtsbaum verwandelt sich blitzschnell in einen Zimmerbrand. Vor allem Katze und Hunde sind neugierig: Wie schnell haben sie im Spiel eine Kerze umgestoßen und verursachen so einen Brand. Als Haustierfreund ist es sinnvoll, wenn Sie am Tannenbaum eine Lichterkette anbringen, die geprüft ist. So können Sie das Feuerrisiko schon auf ein Minimum reduzieren. Den Adventskranz können Sie auf einer feuerfesten Fläche deponieren. So bleibt der Schaden gering, wenn Ihre Katze mal auf den Tisch springt und eine Kerze umstößt. Besser ist, wenn Sie die Kerzen grundsätzlich löschen, wenn Sie sich nicht dauerhaft im betreffenden Raum aufhalten.

Nebenbei: Eine umgestoßene Kerze kann bei Ihrem Hund oder der Katze Verbrennungen verursachen. Selbst das Schnuppern an der Kerze kann schon zu schmerzhaften Verletzungen führen. Verzichten Sie im Übrigen gerade bei jungen Haustieren auf Glasschmuck. Wie leicht springt Ihre Katze an eine Kugel? Diese fällt zu Boden, zerbricht und Ihre Katze tritt in die Scherben. Damit ist der Tierarztbesuch schon vorprogrammiert.

Weihnachtsbesuche mit dem Hund

Wenn Sie über die Feiertage bei Freunden oder Verwandten zu Besuch sind, klären Sie auf alle Fälle, ob Ihr Hund dorthin mitkommen kann. Vielleicht haben Ihre Gastgeber keinen Hund und sind gar nicht auf ihn eingestellt. Ebenso ist es möglich, dass Ihr Hund willkommen ist, aber dort im Spiel oder durch Neugier einen Schaden verursachen kann. Überlegen Sie sich daher, ob Sie Ihren Liebling tatsächlich mitnehmen möchten. Wenn Ihr Hund es gewohnt, dass er mal für zwei, drei Stunden allein bleibt, lassen Sie in zu Hause. Zu viele Menschen können für Ihren Liebling auch ein Stressfaktor sein. Denken Sie aber daran, dass Sie in Ihre Wohnung das Zimmer mit dem Weihnachtsbaum abschließen. Nicht, dass Ihr Liebling doch mal Gefallen daran findet, den Weihnachtsbaum genauer zu untersuchen.

Schenken Sie Ihrem Liebling etwas zu Weihnachten?

Klar, Ihr Vierbeiner gehört ja mit zur Familie. Geschenke auspacken ist aber für Haustiere nicht sinnvoll. Sie verstehen schließlich den Sinn nicht. Wenn Sie Ihrem Haustier Leckerchen geben, dann machen Sie es einfach so wie auch außerhalb der Weihnachtszeit. Ihr Hund oder Ihre Katze wird sich kein bisschen mehr freuen oder bedanken, nur weil Weihnachten ist. Wenn es ein Spielzeug für Ihren Liebling sein soll, dann bitte artgerecht. Eine Weihnachtsmannmütze als Deko ist sicherlich nicht das optimale Geschenk für Ihr Haustier. Besser sind beispielsweise Spielfiguren aus dem Zoofachhandel, die Ihr Liebling auch ohne Risiko ins Maul nehmen kann.

Haustiere verschenkt man nicht zu Weihnachten

Das ist ein Appell von unserer Seite: Geben Sie nicht dem Drängen Ihrer Kinder nach, die unbedingt ein Haustier zu Weihnachten haben wollen. Damit tun Sie sich keinen Gefallen. Sicher, die Vorfreude ist bei Ihren Kindern groß. In der Regel stellt ein Haustier gerade für kleine Kinder eine Herausforderung dar. Das ständige Füttern, Saubermachen vom Käfig oder Gassi gehen bei Wind und Wetter wird auf einmal zu einer lästigen Angelegenheit. So verlieren Ihre Kinder sehr schnell das Interesse am Hund, an der Katze oder am Meerschweinchen. Jetzt bleibt es entweder an Ihnen hängen oder Sie müssen das gerade vor zwei Wochen beschaffte Haustier schon wieder abgeben. Keine schöne Situation. Planen Sie die Anschaffung eines Haustieres eher langfristig und überlegen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern, welche Aufgaben sie künftig bei der Versorgung übernehmen müssen. So machen Sie Ihre Kinder vertraut mit dem Haustier: Käfigreinigung oder Gassi gehen sind dann keine unangenehme Überraschung, sondern ein fest eingeplanter Tagesablauf.