So bleibt der Winter für Ihren Hund ein tolles Erlebnis

Hund im Schnee

Bricht jetzt das Winterchaos aus? Den Meldungen nach muss es in Österreich, Bayern und Sachsen in Sachen Schnee ja schon mächtig zur Sache gehen. Apropos gehen: Wenn draußen Schnee liegt, müssen wir mit unserem vierbeinigen Liebling auch nach draußen. 

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Gassi gehen mal ganz anders – wie meistern Sie Alltagssituationen in der Stadt?

Hund im CaféIst Ihr Hund schön länger aus der Hundeschule raus? Geht er üblicherweise mit Ihnen nur im Wald auf Feldwegen spazieren? Gibt es die Situation, dass Sie Ihren Liebling mit in die Stadt nehmen müssen und er sich dort nicht so wirklich wohlfühlt?

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Mit dem Hund fit und gesund durch den Sommer

Hund mit SonnenschirmSeit dem 21. Juni ist Sommer. Na ja, gefühlt eigentlich schon seit Anfang Juni, jedenfalls nach den zwischenzeitlichen Temperaturen von um die 30 Grad. Für uns ist zu viel Hitze manchmal aber auch eine Belastung, ebenso wie für unseren vierbeinigen Freund, den Hund.

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Schokolade für Hunde – welches Risiko steckt dahinter?

Hund beim TierarztSchokolade ist für uns das Hochgefühl der Genüsse. Kaum jemand kann, auch trotz harter Diäten, der braunen Versuchung aus Kakao und Milch widerstehen. Da ist es doch naheliegend, wenn unser Freund, der Hund, auch mal ab und zu ein Leckerchen von Herrchen oder Frauchen bekommt.

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Wie lange darf ein Hund eigentlich alleine bleiben?

HundHunde sind sehr anhängliche Tiere und betrachten uns Menschen als ihr Rudel. Es gibt für die munteren Vierbeiner nichts Schöneres, als mit uns herumzutoben, Gassi zu gehen oder einfach nur zu kuscheln. Wenn wir unseren Hund allein lassen, wird für ihn sein Rudel unvollständig. Er beginnt zu bellen, jaulen und heulen.

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So bleibt der Hund gesund – wie tragen Sie zur optimalen Fütterung bei?

Hund mit Blumevon Manfred Weiblen

Damit unser vierbeiniger Liebling gesund bleibt, braucht es erst einmal nicht viele Dinge: Liebe, Pflege und vor allen eine vernünftige Ernährung. Schließlich ist der Hund davon abhängig, was Herrchen und Frauchen ihm geben. Eine ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, Krankheiten zu vermeiden, die Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten und vor allem ihm ein langes Leben zu ermöglichen. Hunde reagieren auf falsche Ernährung wie Menschen: Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Organschäden oder auch Probleme mit dem Gelenken. Was können Sie unternehmen, damit Ihr Liebling gesund ein hohes Alter erreicht?

Das wichtigste: Übergewicht vermeiden

Übergewicht hat eine relativ einfache Ursache: Der Hund nimmt mehr Energie auf, als er abgibt. Klar, dass junge Hunde im Wachstum viel Energie aufnehmen müssen. Sie tollen herum, erobern die Welt und sind kaum ruhig zu stellen. Da wird eine Menge Energie verbraucht, die über die Nahrung erst einmal zugeführt werden muss. Im Alter bewegen sich Hunde weniger, sie haben häufige Ruhephasen und lassen sich nicht immer zum Gassi gehen überreden. Der Energiebedarf sinkt also im Alter und dahingehend muss auch die Ernährung angepasst werden. Achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Hund kein minderwertiges Futter bekommt oder laufend die Reste vom menschlichen Mittagessen vertilgt. Das führt zu Übergewicht. Ebenso sind zu häufig verteilte Leckerlis ein Grund, warum Hunde an Übergewicht leiden können.

Übergewicht ist nicht gesund – Untergewicht auch nicht

So etwas wie Magersucht gibt es bei Hunden nicht. Sie essen eben alles, was Herrchen und Frauchen ihnen vorsetzen. Dazu gehört aber, dass das Futter von vernünftiger Qualität ist. Minderwertiges Futter trägt dazu bei, dass der Hund zwar Nahrung aufnimmt, diese aber zu wenig Energie liefert. Die Folge: Der Energiebedarf zum Beispiel beim Herumtoben ist nicht gedeckt und es kommt zu Gewichtsverlust. Gerade junge Hunde haben einen hohen Bedarf an Energie, der auch ein normales Wachstum ermöglichen soll.

Durchfall und Darmprobleme durch falsches Futter

Probieren Sie aus, welches Futter Ihr Hund gut verträgt und machen Sie keine unnötigen Experimente. Wenn Ihr Hund sein Gewicht hält und nicht an Durchfall, Magen-Darm-Krankheiten oder Dehydrierung leidet, ist ein Futterwechsel nicht unbedingt notwendig. Durchfall wird beim Hund vor allem durch Futter ausgelöst, das hohe Anteile an Kohlenhydraten enthält. Längerer Durchfall führt zur Dehydrierung – hier sollten Sie einen Futterwechsel nach Abstimmung mit dem Tierarzt in Erwägung ziehen. Ist der Anteil des Trockenfutters sehr hoch und Ihr Hund bekommt nicht ausreichend Flüssigkeit, so besteht das Risiko der Austrocknung. Trockenfutter ist generell nicht verkehrt, aber Ihr Hund benötigt ausreichend frisches Wasser, um Flüssigkeit aufzunehmen. In Nassfutter ist natürlich mehr Flüssigkeit enthalten, die Ihr Hund direkt über die Nahrung aufnimmt.

Hygiene ist nicht zu unterschätzen

Würden Sie Ihr Mittagsessen von einem Teller verzehren, den Sie schon am Vortag benutzt und nicht gespült haben? Ekelige Vorstellung, denken Sie jetzt. Warum sollte es Ihren Hund dann anders gehen? Schon allein aus gesundheitlichen Gründen  muss der Futternapf vor oder nach einer Mahlzeit gereinigt werden. In Futterresten können sich Bakterien bilden, die bei Ihrem Hund Krankheiten auslösen. Ebenso müssen Sie darauf achten, dass das Nassfutter nicht direkt aus dem Kühlschrank in den Napf kommt. Ist das Futter zu kalt, führt das bei Ihrem Vierbeiner zu Magenkrämpfen und Erbrechen. Das ist zwar noch kein Anlass, zum Tierarzt zu fahren. Für Ihren und hingegen ist es aber trotzdem nicht angenehm. Ebenso ist es sinnvoll, den Wassernapf mehrmals täglich neu zu befüllen und vorher einmal auszuwaschen. Gerade bei sommerlichen Temperaturen ist abgestandenes Wasser eine hervorragende Quelle für Krankheitserreger.

Regelmäßige Fütterung trägt zur Routine bei

Ihr Hund hat auch so etwas wie eine innere Uhr. Wenn es Zeit für die Fütterung ist, merkt er das. Vor allem, wenn Sie feste Zeiten einhalten. Damit Ihr Hund nicht zu viel auf einmal verschlingt, empfiehlt sich, die Fütterung aufzuteilen. Versuchen Sie dabei, immer die gleichen Zeiten einzuhalten. Für Ihren Liebling wird das dann zur Routine: Er merkt, wann er sein Futter bekommt und muss nicht darauf lauern, dass irgendwann etwas für ihn im Futternapf liegt. Darüber hinaus macht es Sinn, wenn sich Ihr Hund nach dem Essen ausruht. Bewegt er sich nach dem Essen zu viel, kann das vor allem bei größeren Hunderassen zu einer Magendrehung führen. Der eine oder andere Hundefreund macht nach dem reichhaltigen Mittagessen ja schließlich auch mal gerne ein Mittagsschläfchen.

Hundehalter konnte Operation nicht bezahlen – Streit mit dem Tierarzt

Hund mit Tierarztvon Manfred Weiblen

Ein Streitfall um eine Tierarztbehandlung, die vor Gericht endet? In Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet könnte das jedenfalls der Fall werden. Hintergrund ist der Streit um eine nicht bezahlte Tierarztrechnung. Ein Hartz-IV-Empfänger musste für die Operation seines Hundes eine Summe von 1.189 Euro bezahlen. Das konnte er nicht und unterstellte dem Tierarzt, er habe ihm nichts von der Operation gesagt. Darüber hinaus habe der Tierarzt den Hund einbehalten und gedroht, ihn einzuschläfern. Dagegen wehrt sich der Tierarzt. Ihm hätte der Hundehalter seinerseits die finanzielle Situation verschwiegen. Dennoch: Die Kosten wurden durch wohltätige Organisationen getragen, der Hund befindet sich nach fünf Wochen wieder bei seinem Herrchen.

Darf der Tierarzt einfach den Hund einbehalten?

Tierärzte beklagen immer häufiger, dass sie auf Rechnungen sitzenbleiben, weil ihnen Tierfreunde ihre wirtschaftliche Situation verschweigen. Einer notwendigen Operation wird in manchen Fällen zugestimmt, auch wenn kein Geld dafür da ist. In diesen Fällen wird der Tierarzt nach erfolgter Operation bei der Rechnungstellung mit der Situation konfrontiert. Was ist also zu tun? Der Tierarzt darf das behandelte Haustier einbehalten, bis Herrchen oder Frauchen die Rechnung bezahlt haben. Das steht nicht im Gegensatz zum geltenden Recht. Schließlich wird das Tier beim Tierarzt weiterhin versorgt. Wer sein Auto reparieren lässt, bekommt es von der Werkstatt ja auch erst dann zurück, wenn die Rechnung bezahlt ist.

Ein Urteil des Landgerichtes Mainz zum Einbehalt von Haustieren

Ein Tierbesitzer musste sein Haustier wegen einer lebensbedrohlichen Milzruptur in die Tierklinik einliefern. Daraufhin wurde eine Erklärung unterzeichnet, dass das Tierarzthonorar im Anschluss an die Operation bezahlt werden sollte. Doch der Tierhalter konnte nur einen Teil der Tierarztkosten bezahlen. Die Tierklinik behielt das Haustier ein. Zu Recht, wie die Richter am Landgericht Mainz schon im Jahr 2002 befanden. Der Einbehalt steht nicht im Widerspruch zum Tierschutzgesetz und auch nicht zum Bürgerlichen Gesetzbuch. Wer eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, und sei es eben nur die Tierarztbehandlung, haftet auch für die Bezahlung. Ebenso könnte zum Beispiel der Küchenbauer seinen Eigentumsvorbehalt wahrnehmen und eine nicht bezahlte Küche aus dem Haus des Schuldners wieder ausbauen lassen.

Vor einer Tierarztbehandlung müssen klare Verhältnisse geschaffen werden

Natürlich passiert es, dass ein Haustier operiert werden muss und Herrchen oder Frauchen kein Geld zur Verfügung haben. Das Tier einschläfern lassen? Das würde kaum ein Tierarzt mitmachen. Daher räumen viele Tierärzte eine Ratenzahlung an, wenn die Rechnung in einer Summe nicht zu bezahlen ist. Dafür muss aber vor der Behandlung eine klare Regelung getroffen werden. Wer den Tierarzt über seine wirtschaftlichen Verhältnisse im Unklaren lässt, begeht Eingehungsbetrug. Das ist der Fall, wenn einer Operation zugestimmt wird mit dem Wissen, dass diese überhaupt nicht bezahlt werden kann. Strafbar ist ein solches Verhalten allemal und der Tierarzt hat in diesem Fall auch konkret das Recht, das behandelte Haustier einzubehalten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Tier weiterhin im ausreichenden Umfang versorgt wird. Ausnahmen gibt es dabei nur selten. Wenn es sich um ein Tier handelt, das besonders auf seinen Halter fixiert ist oder es sich beispielsweise um einen Blindenhund handelt.

Sparbuch oder Tierkrankenversicherung – welche Alternative ist sinnvoll?

Wer ein Haustier hat, muss damit rechnen, dass es zu unerwarteten Ausgaben kommt. Das ist in der Regel dann der Fall, wenn eine kostenintensive Tierarztbehandlung notwendig wird. Natürlich sind diese Kosten nicht planbar. Da wird eine Tierarztrechnung, die im vierstelligen Bereich liegt, schon zu einem finanziellen Desaster. Es gibt also nur zwei Möglichkeiten. Entweder bei der Anschaffung von Hund, Katze oder anderen Haustieren ein Sparkonto anlegen, um regelmäßig Geld zur Seite zu legen oder eine Tierkrankenversicherung abzuschließen. Vorteil des Sparkontos: Tritt der Ernstfall nicht ein, dann bleibt das Geld weiterhin vorhanden und muss nicht verbraucht werden. Vorteil der Tierkrankenversicherung: Kommt es hier schon kurz nach der Anschaffung des Haustieres zu einer kostenintensiven Behandlung, so leistet die Krankenversicherung, auch wenn zum Beispiel erst seit ein paar Monaten darin eingezahlt wurde. Ein weiterer Vorteil der Tierkrankenversicherung ist, dass im Alter bei länger anhaltenden oder chronischen Krankheiten dauerhaft die tierärztliche Versorgung finanziell sichergestellt wird.

So genießen Sie mit Ihrem Hund den Frühling

Von Manfred Weiblen

Der April hat uns schon an einigen Tagen mit Sonne verwöhnt und wir sind gerne wieder an der frischen Luft. Die Tage werden länger, es ist abends noch hell – Zeit für Spaziergänge zusammen mit dem Hund. Der hat schließlich auch in der kalten Jahreszeit mehr Zeit in den vier Wänden verbracht als draußen. Raus also in die Frühjahrssonne und den Winterspeck abarbeiten – das gilt für Hund und Herrchen gleichermaßen. Damit das Frühlingserwachen nicht mit einer unangenehmen Überraschung endet, haben wir für Sie ein paar Tipps zur Gesunderhaltung und möglichen Gefahren zusammengestellt:

Frühlingszeit ist Brutzeit – achten Sie auf Ihren Hund

An vielen Seen, in Wäldern und auf den Wiesen hat seit April die Brutzeit eingesetzt. Enten, Gänse und Wildvögel brüten ihre Küken aus und sind mit dem Nachwuchs an den Ufern der Seen unterwegs. Daher müssen Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Hund sich nicht über die Kleinvögel hermacht – er hat schließlich vom Wesen her einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Das gleiche gilt für den Spaziergang in den Wäldern. Viele Säugetiere ziehen hier gerade ihre Jungen hoch – egal ob Hasen oder Rehe. Teilweise gelten regional bestimmte Auflagen, gegen die Sie als Hundehalter nicht verstoßen sollten. Sonst droht im Schadensfall ein Bußgeld, wenn der Hund unangeleint in einem Brutgebiet erwischt wird.

Die Kondition muss langsam wieder aufgebaut werden

Nach den langen Wintermonaten ist jetzt Bewegung sicherlich gut – aber bitte in Maßen. Raus aus der Wohnung und Dauerläufe veranstalten ist für den Hund wenig optimal. Er muss sich langsam wieder an die vermehrte Bewegung gewöhnen. Fangen Sie mit kurzen Runden an, die auch mal öfter im Tagesverlauf geschehe können. Dehnen Sie iHre Runden mit Ihrem Vierbeiner aus, so dass er sich langsam an die ausdauernden Spaziergänge gewöhnt. Gerade für große Hunderassen und die Senioren unter den Vierbeinern ist die langsame Umstellung notwendig, damit sie ihre Kondition, den Kreislauf und auch ihren Bewegungsapparat nicht auf einmal zu sehr belasten.

Insekten, Zecken und Co stellen Risiken für den Hund dar

Die Frühlingszeit ist vor allem Zeckenzeit. Die Blutsauger befinden sich nicht nur in Sträuchern oder auf Bäumen, sie verbergen sich gerne auch im hohen Gras. Hunde mit kurzen Beinen oder langem Bauchfell unterliegen hier einem höheren Risiko. Die Zecke merkt, wenn der Hund durch das Gras streift und lässt sich auf ihm nieder. Ein Zeckenbiss kann schwere Erkrankungen auslösen, daher ist die regelmäßige Fellkontrolle notwendig. Sie können mit Zeckenhalsbändern oder Spot-On-Präparten dem Zeckenbefall vorbeugen – fragen Sie mal bei Ihrem Tierarzt nach, welche Tipps er für Ihren Hund hat. Bienen und Wespen sind nur dann ein Risiko, wenn Ihr Hund danach Jagd und versucht, sie mit dem Maul zu schnappen. Das kann böse enden, wenn das gelb-schwarze Insekt zusticht. Der Rachenraum kann anschwellen und es kommt zu Atemnot. Kühlen ist in diesem Moment schwer möglich, da kaum jemand beim Gassi gehen einen Eisbeutel für solche Fälle dabei hat. Besser ist, wenn Sie Ihrem Hund von Anfang verbieten, hinter den stechenden Brummern herzujagen.

Giftköderattacken nehmen zu

Wenn viele Hunde mit Frauchen und Herrchen unterwegs sind, dann regen sich auch die Tierhasser wieder vermehrt. Es kommt wieder häufiger zu Giftköderattacken. Viele Hundefreunde haben ihren Hund noch nicht gar nicht auf solche Risiken eingestellt und wissen selber nicht, was in einem solchen Fall zu tun ist. Fakt ist: Giftköder können sich überall befinden – ob in der Stadt oder in ländlichen Regionen. Vor diesem Irrsinn ist kaum ein Hund sicher, außer Herrchen reagiert richtig. Wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind, müssen Sie ihn ständig unter Beobachtung haben. Schnüffelt er an Dingen, die Sie nicht auf den ersten Blick erkennen, müssen Sie eingreifen. Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Hund etwas verschluckt hat, schauen Sie, ob sich davon noch Reste auf dem Boden befinden und suchen Sie mit Ihrem Hund den Tierarzt auf. Die Symptome einer Vergiftung müssen nicht immer sofort auftreten – teilweise zeigen sich Auffälligkeiten erst nach Stunden oder sogar Tagen. Dann kann es aber für eine rettende Behandlung schon zu spät sein. Behandeln Sie Ihren Hund wie ein kleines Kind, mit dem Sie spazieren gehen – das hätten Sie ja auch zu jeder Zeit im Blick.

Sommerliche Temperaturen – wir geben Ihnen Tipps für die Hundstage

Schwarzer Schnauzer im Wasservon Manfred Weiblen

Das Himmelfahrtswochenende hat uns so richtig mit Sonne verwöhnt. In den nächsten Tagen werden die Temperaturen zwar wieder fallen, es geht aber auch wieder aufwärts. Ein stetes Auf- und-ab, so wir es gewohnt sind. Unsere Lieblinge, die Hunde kommen mit dem Wetterumschwung aber nicht immer so gut zurecht. Mal regnet es, mal knallt die Sonne vom Himmel. Wie können Sie Ihrem Hund die notwendige Abkühlung verschaffen und welche Gefahren müssen Sie im Auge behalten?

Kühles Nass macht Spaß

Schwimmt Ihr Hund gerne? Dann ist jetzt die beste Gelegenheit, raus an den See zu fahren, damit Ihr Liebling dort herumtoben kann. Spielmöglichkeiten gibt es genug und wenn Ihr Hund nur einen Ball immer wieder aus dem Wasser fischen muss. Wichtig dabei ist nur, dass Sie sich auch an die geltenden behördlichen Auflagen halten. Nicht an jedem Badesee ist der Aufenthalt mit Hunden erlaubt. Kleine Bäche sind auch eine gute Alternative. Gefährlich wird es aber am Fluss: Die Strömung ist unberechenbar und Ihr Hund wird abgetrieben. Es sind im Laufe des Jahres auch schon Menschen ertrunken, die ihrem Hund retten wollten. Also: Flüsse unbedingt meiden! Ist das nächste Gewässer zu weit weg, dann tut es auch der Gartenschlauch: Bälle im Wasserstrahl treiben lassen, den Hund den Strahl fangen lassen – das sorgt für Bewegung und gleichzeitig angenehme Kühle. Ansonsten tut es auch ein kleines Kinderplanschbecken.

Manchmal muss es ein bisschen Schatten sein

Uns Menschen kann Hitze ziemlich belasten und unsere Leistungsfähigkeit einschränken. Wir brauchen Abkühlung und Schatten. Ihrem Hund geht es da nicht anders. Er ist nicht zwingend ein Sonnenanbeter, daher ist es gut, wenn Sie ihm ein kühles Plätzchen im Haus oder im Garten verschaffen, wohin er sich zurückziehen kann. Sonnenschirm, eine Decke unter Bäumen – alles, was die direkte Sonneneinstrahlung verhindert, kommt gut an. Denken Sie immer daran, dass es auch bei Ihrem Hund zu einen Hitzeschlag kommen kann. Um zu viel Anstrengung in der Hitze zu vermeiden, sind ausgedehnte Spaziergänge eher in den frühen Morgenstunden oder am Abend empfehlenswert. Führt der Weg zu einem Gewässer, ist natürlich reichlich Möglichkeit zum Abkühlen gegeben. Da kann der kurze Spaziergang auch mal in die Mittagsstunden fallen.

Das Fell speichert die Wärme

Wenn wir uns in die Sonnen begeben, erleiden wir einen Sonnenbrand oder erhalten im Idealfall eine sommerliche Bräune. Bei Hunden sieht es anders aus: Ihr Fell kann ihnen bei sommerlichen Temperaturen ganz schön zu schaffen machen. Daher verabschieden Sie sich vom Winterfell Ihres Hundes und verpassen ihm einen sommerlichen Kurzfellschnitt. Bürsten Sie das Fell so oft wie möglich aus, dadurch gelangt mehr Luft an die Hautoberfläche. Da Hunde mit dunklen Fell mehr unter der Sonneneinstrahlung leiden, ist für sie ein schattiges Plätzchen ein Muss. So können sie sich nach dem Spiel dorthin zurückziehen und in der Mittagshitze ein Nickerchen machen. Wenn kein Garten vorhanden ist, und Ihr Hund nicht mit Wasser spielen kann, dann können Sie für Abhilfe schaffen: Befeuchten Sie Handtücher und legen Sie diese Ihrem Hund über. Dabei sollte das Wasser nicht gerade eiskalt sein – das verträgt Ihr Hund nicht sonderlich gut. Der Körper kämpft automatisch gegen die von außen auftretende Kälte an. Damit bewirken Sie sogar einen gegenteiligen Effekt.

Hunde im parkenden Auto sind absolut tabu

Natürlich darf der Hund bei sommerlichen Temperauren im Auto mitfahren. Ansonsten ist der Weg zum Badespaß zu lang. Dabei gilt immer: Ihr Hund muss im Auto gesichert sein. Lüften Sie das Fahrzeug vorher und sorgen Sie unterwegs für ein bisschen Fahrtwind durch ein leicht geöffnetes Fenster. Verhalten Sie sich so, als wenn Sie kleine Kinder im Auto haben. Diese würden Sie ja auch nicht schonungslos der Hitze aussetzen. Hunde dürfen auf keinen Fall im Auto zurückgelassen werden – und sei es nur für einen kurzen Einkauf. Innerhalb von ein paar Minuten steigen die Innenraumtemperaturen so stark an, dass diese Hitze zu schweren gesundheitlichen Schäden führen kann. Nehmen Sie Ihren Hund mit raus und binden Sie ihm im Schatten an. Nebenbei: Wenn Sie Ihren Hund bei Hitze im Auto auch nur für ein paar Minuten zurücklassen, werden wahrscheinlich sehr schnell andere Leute darauf aufmerksam. Harmlos ist es noch, wenn nach dem Einkauf die Polizei an Ihrem Fahrzeug steht. Ärgerlich ist es hingegen, wenn bereits die Seitenscheibe eingeschlagen wurde. Die Hoffnung auf Schadensersatz können Sie getrost abschreiben.