Ist Ihr Liebling krank? Wenn die Appetitlosigkeit zum Problem wird

Hund wird beim Tierarzt behandeltBei Hunden ist es eher die Regel, dass sie immer fressen wollen. Sie entwickeln im Laufe des Tages einen permanenten Hunger und ein gefüllter Napf hat nur eine sehr geringe Halbwertzeit. Es kann ab und an mal passieren, dass Ihr Hund keinen Appetit hat.

Weiterlesen

Tierkrankenversicherung bei Finanztest – Krankenversicherungen für Hunde und Katzen

Hund mit KatzeHaustiere wie Hunde und Katzen haben eine immer größere Bedeutung für und Bundesbürger. In den meisten Haushalten werden die Vierbeiner wie Familienmitglieder behandelt. Sie haben ihr eigenes Rückzugsplätzchen, werden bespielt und geschmust und – zumindest Hunde – begleiten Herrchen und Frauchen überall hin. Kein Wunder, dass da die Gesundheit von Hund und Katze für viele Tierfreunde eine große Rolle spielt. In Deutschland leben rund zwölf Millionen Katzen und etwa sieben Millionen Hunde. Fast 90 Prozent aller Haustiere sehen mindestens einmal im Jahr den Tierarzt. Das macht also rund 17 Millionen Tierarztbesuche aus – bei nur einem Besuch jährlich. In vielen Fällen macht eine Absicherung mit der Tierkrankenversicherung Sinn. Das Verbrauchermagazin Finanztest hat in der aktuellen Februar-Ausgabe 2016 die Tarife aller Gesellschaften verglichen.

Fünf Versicherer – 18 Tarife für Hunde und Katzen

Die Tierkrankenversicherung gliedert sich in zwei Bereich: Es gibt die Krankenversicherung für Hunde und Katzen. Darin sind ambulante Behandlungen, Vorsorgemaßnahmen und auch Operationen sowie notwendige Aufenthalte in der Tierklinik abgesichert. Zusätzlich bieten die Versicherer auch eine Hundeoperationsversicherung und eine Katzenoperationsversicherung an. Das ist eine etwas abgespeckte Variante der Tierkrankenversicherung, hier werden nur die Kosten übernommen, die im Zusammenhang mit einer Operation stehen. Die Kosten sind recht unterschiedlich. Während bei Hunden die Krankenversicherung je nach Tarif, Alter und Rasse zwischen 20 Euro und 60 Euro monatlich liegt, kostet die Hundeoperationsversicherung in etwa die Hälfte. Bei Katzen sind die Beiträge niedriger. Eine Übersicht aller Tarife auf dem deutschen Markt finden Sie hier: http://www.tierarzt-onlineverzeichnis.de/tierversicherungen.php

Tierkrankenversicherung – notwendig oder überflüssig?

Im Bericht von Finanztest werden Beispiele für tierärztliche Behandlungen genannt, die schnell hohe dreistellige Beträge erreichen. Allein Routineuntersuchungen und Vorsorgemaßnahmen können mit mehreren Hundert Euro im Jahr zu Buche schlagen. Logisch, für die Gesundheit von Hund und Katze ist den Tierfreunden kaum ein Aufwand zu viel. Sicherlich, nach Ansicht von Finanztest lässt für eine Behandlung im Krankheitsfall auch monatlich Geld zur Seite legen. Allerdings ist fraglich, ob damit auch Tierarztkosten gedeckt werden können, die unmittelbar nach der Anschaffung des Haustieres anfallen können, zum Beispiel nach einem Unfall. Generell macht es laut Finanztest Sinn, bereits in jungen Jahren für Hunde und Katzen mit der Krankenversicherung vorzusorgen, da hier die Beiträge noch niedrig sind. Je später eine Hundekrankenversicherung oder eine Katzenkrankenversicherung abgeschlossen wird, umso höher sind die Beiträge. Darüber hinaus können höhere Selbstbehalte vereinbart werden.

Welche Gesellschaften bieten Tierversicherungen für den Krankheitsfall an?

Die Anzahl der Anbieter hat sich seit dem letzten Vergleich von Finanztest nicht verändert. Zu den langjährigen Anbietern zählen die AGILA, die Allianz, die Helvetia und die Uelzener. Im Jahr 2012 hat sich die AXA aus diesem Bereich zurückgezogen, dafür kam im Jahr 2014 Petplan als neuer Anbieter hin. Petplan konnte nebenbei bereits im gleichen Jahr bei Ökotest für die Tarife zur Hundekrankenversicherung und zur Katzenkrankenversicherung gute Platzierungen einfahren. Damit bleibt das Angebot auf dem deutschen Markt überschaubar – hier sind längst nicht so viele Hunde und Katzen versichert wie zum Bespiel in England, Skandinavien oder den Niederlanden. Während in Deutschland vielleicht zwei bis drei Prozent der Vierbeiner eine Krankenversicherung haben, sind es in den anderen Ländern teilweise bis zu fünfzig Prozent. Die Muttergesellschaft von Petplan, die niederländische Veterfina B. V. hat allein mehr als eine Million Haustiere versichert.

Wo liegen die Unterschiede der einzelnen Tarife?

Die häufigste Frage, die sich stellt: Wieviel leistet die Tierkrankenversicherung? Das ist von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich. Bei der Krankenversicherung sind in fast allen Tarifen jährliche Höchstleistungen vereinbart. Diese liegen in der Regel zwischen 3.000 Euro und 4.000 Euro. Ausnahme: Die AGILA übernimmt in der Hundekrankenversicherung und der Katzenkrankenversicherung im Tarif Exklusiv die Operationskosten ohne jegliche Summenbegrenzung.

In der Hundeoperationsversicherung und der Katzenoperationsversicherung werden im Exklusivtarif der AGILA und bei der Uelzener alle Kosten von Operationen ohne Summenbegrenzung übernommen. Bei Allianz, Petplan und Helvetia liegt die Erstattung zwischen 2.000 Euro und 3.000 Euro im Jahr. Es ist also sinnvoll, wenn Sie bei der Auswahl Ihrer Tierkrankenversicherung einen Vergleich aller Tarife anstellen, um den für Ihr Tier besten Tarif herauszufiltern.

Wie bewertet Finanztest die Tarife zur Tierkrankenversicherung?

Anders als in vielen anderen Bereichen rund um das Thema Versicherung führt Finanztest hier keine Wertung durch, sondern eher einen Vergleich. Die getesteten Tarife haben daher keine Noten bekommen. Die Leistungen sind dafür einfach zu unterschiedlich. Damit ist klar: Es gibt nicht den Tarif in der Tierkrankenversicherung, der alle Tierarztkosten zu Hundert Prozent abdeckt. Lücken sind immer irgendwo, wenn auch im kleinen Umfang, vorhanden. Ansonsten sind die Tarife nicht bezahlbar. Ein hoher Nutzen steckt dennoch dahinter, da tierärztliche Behandlungen – vor allem bei Krankheiten im Alter und bei Unfällen – schon Dimensionen erreichen, die für manchen Tierfreund zu einer finanziellen Belastung wird. Dann lieber regelmäßig in eine Tierkrankenversicherung investieren – so können sich Tierfreunde ganz um das Wohlbefinden ihrer vierbeinigen Lieblinge kümmern.

Wo ist der Unterschied zwischen der Hundekrankenversicherung und der Hundeoperationsversicherung?

Hund mit Stetoskop Anders als in vielen anderen europäischen Ländern hat sich in Deutschland die Absicherung von Tierarztkosten noch nicht sehr weit durchgesetzt. Viele Hundefreunde haben keine Kenntnis davon, dass es Hundekrankenversicherungen und Hundeoperationsversicherungen gibt. Damit werden die Kosten abgedeckt, die durch eine tierärztliche Behandlung anfallen. In vielen Fällen sind diese überschaubar. Bei aufwendigen Operationen oder längeren Behandlungen aufgrund von Krankheiten können die Kosen sehr schnell im vierstelligen Bereich liegen. Dennoch nehmen Herrchen und Frauchen alles auf sich, um den Tierarzt bezahlen zu können. Mit der Hundeversicherung ist es jedoch weniger schwierig.

Viele Hundefreunde kennen die Unterschiede der Hundeversicherung nicht

Werden die Operationskosten übernommen? Zahlt die Hundekrankenversicherung auch Impfungen? Wie sieht es mit Kastration oder Sterilisation aus? Die Hundefreunde, die sich mit dem Thema Hundekrankenversicherung und Hundeoperationsversicherung befassen, kennen nicht zwangsläufig auch die Unterscheide zwischen den beiden Versicherungen. Diese sind eigentlich relativ einfach erklärt. Die Hundekrankenversicherung ist so etwas wie eine private Krankenversicherung für Hunde. Damit werden die Tierarztkosten abgedeckt, die bei ambulanten Leitungen anfallen, aber auch bei Operationen. Dabei ist natürlich nicht nur der Eingriff selber versichert, sondern auch Voruntersuchungen, Nachbehandlungen und der Aufenthalt in der Tierklinik. Medikamente, Verbandsmaterial – das gehört natürlich auch zum Leitungsumfang der Hundekrankenversicherung.

Parallel dazu wird die Hundeoperationsversicherung angeboten. Diese leistet, wie der Name schon aussagt, nur im Falle einer Operation. Ambulante Leistungen sind also nicht versichert. Auch hier gilt: Neben der Operation selber gehören Voruntersuchungen, Nachbehandlung und Versorgung in der Tierklinik zum Leistungsumfang. Die Hundeoperationsversicherung ist etwa um die Hälfte günstiger. Während die Hundekrankenversicherung durchaus mit Beiträgen zwischen 20 und 60 Euro im Monat zu kalkulieren ist, belaufen sich die Kosten für die Hundeoperationsversicherung auf etwa 10 bis 30 Euro im Monat.

Welche Gesellschaften bieten die Hundekrankenversicherung an?

Diese Frage stellen viele Hundefreunde – wer bietet für Hunde überhaupt eine solche Versicherung an? Die Allianz ist hier noch ein sehr bekannter Anbieter. Für viele Tierfreunde sit die Uelzener als alteingesessener Landwirtschaftsversicherer ebenfalls ein Begriff. Daneben gibt es noch die AGILA, die sich allein auf das Thema Tierversicherung für Hunde und Katzen spezialisiert hat – mit sehr guten Leistungen, wie auch Ökotest im Juni 2014 berichtet hat. Die Schweizer Versicherung Helvetia bietet spezielle Tarife für den deutschen Markt an – unter der Marke PetCare. Die Tarife orientieren sich daher auch an der Gebührenordnung der Tierärzte in Deutschland. Daneben hat sich seit Sommer 2014 ein weiterer Anbieter auf dem Markt etabliert. Petplan als Tochtergesellschaft der niederländischen Veterfina B. V. hat in kurzer Zeit schon mit einer umfangreichen Tarifpalette überzeugen können.

Welche Unterschiede gibt es bei der Hundekrankenversicherung?

Fünf Gesellschaften – neun Tarife: Die Auswahl klingt übersichtlich, bei näherem Hinsehen gibt es noch weitere Unterschiede zum Beispiel bei der Höhe der Selbstbeteiligung. Einige Gesellschaften wie Petplan, Allianz und Helvetia haben jährliche Summenbegrenzungen. Je nach Tarifwahl entfällt diese Summenbegrenzung. Beispiel Helvetia: Im Basis-Tarif übernimmt die Gesellschaft bis zu 2.500 Euro Tierarztkosten jährlich, im Tarif Exklusiv entfällt diese Begrenzung. Petplan hat unterschiedliche Modelle mit den Tarifen Basis und Plus. Die Erstattung liegt jeweils bei 3.000 Euro beziehungsweise 4.000 Euro im Jahr. Im Tarif Plus werden noch ergänzende Leistungen angeboten. Die AGILA deckelt die Erstattung für ambulante Behandlungen auf 600 oder 1.100 Euro im Jahr. Operationen sind unbegrenzt versichert. Dafür steigt die Erstattung im ambulanten Bereich: Ist der Hund in einen Versicherungsjahr gesund, steigt die Erstattungsgrenze im Folgejahr um 250 Euro.

Hundeoperationsversicherung – welche Leistungen werden bezahlt?

Um es vorweg zu nehmen: Den umfangreichsten Versicherungsschutz für Hunde bietet die AGILA. Das hat natürlich auch seinen Preis – allerdings sind die Kosten immer noch recht überschaubar. Im Tarif Exklusiv gibt es keine Summenbegrenzung. Daneben übernimmt auch die Uelzener die Tierarztrechnung in unbegrenzter Höhe, macht allerdings Abstriche bei den versicherten Operationen. Allianz, Petplan und Helvetia haben jährliche Höchstgrenzen. Wobei diese sich auf einem relativ hohen Niveau bewegen. Zwischen 2.000 Euro und 3.000 Euro werden durch die Gesellschaften je nach Tarif übernommen. Für Beiträge monatlich unter 20 Euro ist das schon üppig.

Nebenbei: Ökotest hat im Vergleichstest aus Juli 2014 ausdrücklich den Nutzen der Hundeoperationsversicherung betont. Natürlich immer unter dem Aspekt, dass Hundeversicherungen immer noch Risikoversicherungen und keine Kapitalanlage sind.

Auch Hunde werden irgendwann älter …

Hund auf einer WieseSie kennen das mit Sicherheit: Schon seit Jahren ist Ihr Hund ein treuer Begleiter. Er freut sich auf das Gassi gehen, jagt jedem Geruch hinterher und lässt keine Gelegenheit aus, um Rivalen mit seinem Gebelle in den Grenzen zu verweisen. Jetzt strahlt Ihr Liebling mehr eine gelassene Ruhe aus. Der Nachbarshund von nebenan wird trotz seines Gebelles kaum eines Blickes gewürdigt. Das Kaninchen im Unterholz des Waldens? Uninteressant. Stöckchen werfen? Na ja, wenn es unbedingt sein muss. Ihr treuer Freund wirkt einfach ruhiger und gelassener, er kommt in die Jahre.

Im Alter benötigen Hunde viel Aufmerksamkeit und Zuwendung

Denken Sie mal daran, wie alt Ihr Hund im Vergleich zu einem Menschen ist. Mittelgroße Hunde sind im Lebensalter von 10 Jahren ungefähr 65 bis 75 Menschenjahre alt. Bei großen Hunderassen sieht es noch anders aus. Hier liegt das Alter, gerechnet in Menschenjahren, schon bei 75 bis 85 Jahren. Kein Wunder, dass Ihr Vierbeiner irgendwann nicht mehr so aktiv ist wie noch vier, fünf Jahre zuvor. Oder würden Sie mit Mitte siebzig noch auf den Bolzplatz kicken gehen? SO geht es Ihrem Hund ähnlich wie uns Menschen im Alter. Sie können nicht mehr so gut hören und sehen, die Konzentration lässt häufiger mal nach und die Blase wird schwächer. Öfters mal raus, heißt es dann für Sie. Die Tierarztbesuche werden wegen zahlreicher Wehwehchen auch häufiger und kostenintensiver.

Tipp: Schließen Sie in jungen Jahren bereits eine Hundekrankenversicherung für Ihren Liebling ab. Damit sind Sie im Alter finanziell gut abgesichert, wenn sich die Tierarztbesuche häufen du langwierige Krankheiten behandelt werden müssen.

Ab wann ist ein Hund eigentlich alt?

Anders als vor noch rund fünfzig Jahren ist die Lebenserwartung von Hunden kontinuierlich gestiegen. Schließlich müssen die meisten Hunde keine Arbeit mehr leisten wie früher noch Wachhunde oder Hütehunde. Sie sind mittlerweile vollständige Familienmitglieder und genießen ein wohnliches Umfeld mit allen Annehmlichkeiten. Kein Schlaf bei Wind und Wetter in der Hundehüte, sondern ein gemütliches und warmes Plätzchen in der Nacht bei Herrchen und Frauchen. Regelmäßige Tierarztbesuche, immer bessere medizinische Behandlungen, das alles trägt dazu bei, dass Hunde in unserer Zeit einfach älter werden. Dennoch wird Ihr Hund älter. Ihr treuer Freund baut langsam seine Muskelmasse ab, dafür bilden sich hier und da Fettpölsterchen. Wie bei Menschen auch wird das Fell grauer und stumpfer, die Gelenke machen nicht mehr so gut mit.

Wie können Sie Ihren Hund im Alter beschäftigen?

Klar, in jungen Jahren gibt es kaum eine Beschäftigung, die Ihr Vierbeiner auslässt, wie beispielsweise Agility oder Dog Dance. Im Alter geht das natürlich nicht mehr so gut. Dennoch braucht Ihr Hund viel Abwechslung in Bewegung, damit der Alterungsprozess nicht zu schnell voranschreitet. Zur Lebensqualität gehört zum Beispiel altersgerechte Bewegung. Dazu reicht es schon aus, wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner regelmäßig Gassi gehen und unterwegs mal ein paar Hürden einbauen oder Abwechslung schaffen. Lassen Sie ihn über liegende Baustämme balancieren oder kleine Suchspiele machen, indem Sie sein Lieblingsspielzeug irgendwo verstecken. Für Ihren Liebling bedeutet das immer noch viel Abwechslung und er freut sich darüber, dass Sie sich noch regelmäßig mit ihm beschäftigen. Hunde spüren schließlich auch, dass sie älter werden. Hier brauchen sie besonders viel Zuneigung und Vertrauen von Herrchen und Frauchen.

Spaziergänge sind für ältere Hunde die ideale Bewegung

Ohne viel Stress und Hektik. Einfach mal die Runde Gassi gehen tut gut. Ein bisschen herumschnüffeln, die vertraute Umgebung wahrnehmen. So fühlen sich ältere Hunde wohl, wenn es nach draußen geht. Am Teich oder am See ein bisschen im Wasser herumtollen, so wird der Kreislauf und die Durchblutung angeregt. Durch die regelmäßigen Spaziergänge wird zudem noch der altersbedingte Muskelabbau verzögert. Achten Sie bei der Begegnung vor allem mit jungen Hunde auf eines: Ihr Senior wird wahrscheinlich schon hier und da einige Gebrechen haben. Da liegt es ihm fern, mit den jungen Vierbeiner von nebenan herumzutoben. Ein bisschen schnüffeln reicht in manchen Fällen schon aus. Auf keinen Fall mag es Ihr Hund, wenn er von dem Jungspund über den Haufen gerannt wird. Vielleicht macht es ja auch Sinn, wenn Sie Ihrem Hund regelmäßigen Kontakt mit anderen Hundesenioren verschaffen, die ähnlich wie er die Ruhe benötigen und sich nicht mehr wild und stürmisch begrüßen und anspringen.

Die Hundekrankenversicherung übernimmt Ihre Tierarztrechnung

Hund beim ArztFür Ihren Hund tun Sie alles. Sie gehen mit ihm Gassi, richten ihm ein gemütliches Plätzchen zuhause ein und versorgen Ihren Liebling rund um die Uhr. Wenn er krank wird, fahren Sie mit ihm zum Tierarzt und bezahlen die Rechnung für die medizinische Versorgung. Wäre es da nicht ideal, wenn Sie mit der Hundekrankenversicherung eine leistungsstarke Absicherung hätten, die Ihnen die Tierarztrechnung abnimmt? So brauchen Sie sich keine Gedanken mehr zu machen, wie oft Sie zum Tierarzt gehen und wer die Rechnung dafür übernimmt. Lesen Sie mal, welche Vorteile Ihnen die Hundekrankenversicherung bietet.

Komplettversorgung bei Unfall, Krankheit oder Vorsorge durch die Hundekrankenversicherung

Sie können die Hundekrankenversicherung mit der privaten Krankenversicherung für den Menschen vergleichen: Sie gehen mit Ihrem Hund zum Tierarzt, bekommen die Rechnung und reichen diese an Ihre Hundeversicherung weiter. Anschließend bekommen Sie die Kosten erstattet. In einigen Fällen kann Ihr Tierarzt sogar direkt mit der Versicherung abrechnen. Das spart Ihnen viel Aufwand. Wichtigste Leistung ist die Übernahme der Kosten für die medizinische Behandlung im Krankheitsfall und bei Operationen. Drei Anbieter zur Hundekrankenversicherung gibt es in Deutschland, die AGILA, die Allianz und die Helvetia. Worin unterscheiden sich die Anbieter?

Von klein auf gut versichert mit der Hundekrankenversicherung

Welpen können bereits ab dem 3. Lebensmonat bzw. ab der 9. Lebenswoche versichert werden. In allen Tarifen werden die koste für die Diagnostik, Arzneimittel, Verbandsmaterial und Operationen übernommen. Die Erstattung der Tierarztkosten erfolgt teilweise sogar bis zum 3-fachen Satz der Gebührenordnung der Tierärzte. So müssen Sie sich um die Rechnung Ihres Tierarztes keine Gedanken mehr machen.

Warum ist die Hundekrankenversicherung so wichtig?

Im Laufe eines langen Hundelebens können sich eine Menge Dinge ereignen, die einen Besuch bei Ihrem Tierarzt notwendig machen. Das fängt schon mit Vorsorgeuntersuchungen und endet bei einer Operation, wenn sich Ihr Hund bei einem Unfall verletzt hat. Sicherlich lassen sich kleine Untersuchungen mal eben aus der eigenen Tasche bezahlen. Was ist aber, wenn der medizinische Notfall auf einmal mehr als Tausend Euro verschlingt? Dann müssen Sie sich Gedanken darüber machen, wie die Tierarztrechnung bezahlt wird. Besser ist es, wenn Sie sich voll und ganz auf Ihren Hund konzentrieren können. Er benötigt im Krankheitsfall ganz Ihre Unterstützung, schließlich weiß er nicht, was um ihn herum geschieht. Damit Sie sich ganz um das Wohl Ihres Hundes kümmern können, nimmt Ihnen die Hundekrankenversicherung zumindest die finanziellen Sorgen ab.

Die Hundekrankenversicherung übernimmt die Kosten der tierärztlichen Behandlung

Hund beim TierarztDer Hund gehört zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Früher wurde er noch gehalten, um Diebe von Haus und Hof fernzuhalten, heute ist er in vielen Fällen eher ein Mitglied der Familie. Alleinstehenden Menschen ist er oft ein wichtiger Partner gegen die Einsamkeit. Hunde können durchaus 15 Jahre und älter werden, im Laufe eines langen Hundelebens kann es, insbesondere im hohen Alter, immer wieder zu Krankheiten kommen. Gut, wenn da eine Hundekrankenversicherung die kosten der Tierarztrechnung für Ihren Liebling übernimmt. So können Sie sich ganz um das Wohlergehen Ihres Hundes kümmern, ohne sich um die Finanzen zu sorgen.

Drei Anbieter zur Hundekrankenversicherung in Deutschland

Trotz der großen Anzahl von Hunden bieten bisher nur wenige Gesellschaften die Hundekrankenversicherung an. Dazu gehört der Haustierversicherer AGILA, der Branchenriese Allianz und die Helvetia. Bei allen Hundekrankenversicherungen können die Vierbeiner bereits ab der 9. Lebenswoche oder ab dem 3. Lebensmonat versichert werden. Die Wartezeit beträgt 3 Monate, übernommen werden die Kosten für die tierärztliche Behandlung und für Operationen. Selbstverständlich gilt der Schutz auch im Ausland, z. B. im Urlaub.

Leistungsstaffelung der AGILA

Gesunde Hunde werde durch die Hundekrankenversicherung der AGILA belohnt. Im 1. Jahr leistet die Versicherung bis zu 1.100 Euro für die Heilbehandlung. Muss der Hund nicht zum Tierarzt, bekommen Sie im Folgejahr um 250 Euro erhöht. So lange, bis tatsächlich ein Tierarztbesuch notwendig wird. Operationen werden je nach Tarifvariante durch die AGILA Hundekrankenversicherung ohne Kostengrenze erstattet. Selbstvorsorgemaßnahmen wie die Wurmkur oder Impfungen übernimmt die AGILA.

Solide Leistungen der Allianz

Wenn Ihr Hund erkrankt, übernimmt die Allianz Hundekrankenversicherung die Tierarztkosten bis zu einer Summe von 1.000 Euro im Jahr. Wird eine Operation notwendig, sind die Kosten mit bis zu 3.000 Euro jährlich abgesichert. Darüber hinaus bietet die Allianz Hundekrankenversicherung auch die Vermittlung von Tierärzten oder Tierkliniken an.

Hohe Leistungen bei der Helvetia

Der Tierversicherer Helvetia bietet wie auch die AGILA zwei Tarife zur Hundekrankenversicherung an. Je nach Tarif werden bis zu 5.000 Euro für die medizinische Versorgung oder Operationen geleistet. Für Impfungen und Wurmkuren gibt es 100 Euro im Jahr dazu. Im Gegensatz zu den beiden anderen Anbietern leistet die Helvetia Hundekrankenversicherung auch bei Kastration und Sterilisation.

Ein Vergleich lohnt sich

Drei Anbieter mit fünf Tarifen – das Angebot ist überschaubar. Dennoch hilft Ihnen ein Vergleich weiter, damit Sie den passenden Anbieter zu Ihrer Hundekrankenversicherung finden. Vor allem für Hunde im gesetzten Alter kommt nicht jede Hundekrankenversicherung infrage. Außerdem bieten die drei Gesellschaften noch viele unterschiedliche Extras an, die für Sie je nach Bedarf interessant sein können.