Die Lahmheit bei Pferden und die häufigsten Ursachen

Ein Pferd auf sandigem Untergrund

Im Laufe eines langen Pferdelebens ist so gut wie jeder Pferdehalter von der Lahmheit seines Tieres betroffen. Die Ursachen dafür sind vielfältig und zu den Sorgen um unser Pferd kommt auch noch eine dicke Tierarztrechnung dazu.

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So funktioniert die Ernährung von Pferden

Pferde fressen HeuFür die meisten Menschen ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages, um nach dem Aufstehen in Schwung zu kommen. Dann noch zwei Mahlzeiten gegen Mittag und Abend und ein paar kleine Snacks zwischendurch: Wir investieren viel Zeit ins Essen. Vergleichen mit Pferden sind wir, was die Dauer des Essens angeht, jedoch harmlos.

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So weiden Sie Ihr Pferd im Frühjahr richtig an

Nach den ersten verlockenden Sonnenstrahlen in der vergangenen Woche können es die meisten Pferdefreunde kaum noch erwarten, ihren großen Liebling wieder auf die Weide zu bringen. Dabei ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Nicht, weil das Pferd etwa mit dem Temperaturwechsel von Stall zur Weide nicht klar käme.

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Nach Unfällen in Köln und Bonn – sollen Pferde bei Karnevalsumzügen verboten werden?

PferdBereits vor dem Rosenmontagszug in Köln war die Diskussion groß, ob Pferde am Zug teilnehmen sollen. Tierschützer forderten vehement das Verbot, die Stadt Köln hat nach Berücksichtigung unter anderen medizinischer Aspekte der Teilnahme von rund 500 Pferden am Rosenmontagszug zugestimmt.

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Die Lahmheit beim Pferd – eine der häufigsten Erkrankungen

Pferd wird von TIerärztin behandeltvon Manfred Weiblen

Pferde sind große und anmutige Tiere, sie verfügen über einen komplizierten Bewegungsapparat, der anfällig für Krankheiten und Verletzungen ist. Betrachtet man das Verhältnis von der Körpermasse zu den Beinen, lässt sich leicht sehen, welche Lasten beim Pferd darauf verteilt werden. Eine der am häufigsten Erkrankung beim Bewegungsapparat ist die Lahmheit. Es handelt sich dabei um eine Erkrankung, die den Bewegungsablauf stört: Das Pferd kann nicht mehr normal bewegen. In der Tiermedizin wird zwischen zwei Formen der Lahmheit unterschieden: der Hangbein-Lahmheit und der Stützbein-Lahmheit. Die Stützbein-Lahmheit sorgt dafür, dass das Pferd sein betroffenes Bein nur kurz belastet, hingegen kommt es bei der Hangbein-Lahmheit zu Unregelmäßigkeiten in der Schrittfolge.

So erkennen Sie die Symptome der Lahmheit bei Ihrem Pferd

Die Lahmheit ist bei Pferden relativ einfach zu erkennen. Der Bewegungsapparat ist gestört und es zeigen sich Unregelmäßigkeiten beim Lauf oder in anderen Bewegungen. Dabei belastet Ihr Pferd die Beine nicht regelmäßig, sondern verteilt sein Gewicht auf die gesunden Beine. In manchen Fällen ist die Lahmheit nur unter starker Belastung zu erkennen, daher unterscheiden Tierärzte zwischen vier Graden der Lahmheit:

Grad 1: Die Lahmheit ist nur im Trab erkennbar und bei normalen Bewegungen kaum zu sehen

Grad 2: Bereits im Schritt sind Anzeichen der Lahmheit sichtbar.

Grad 3: Im Schritt und im Trab ist die Lahmheit sichtbar, dabei hebt das Pferd den Kopf und den Hals bei Schmerzen in den Vorderbeinen.

Grad 4: Die betroffenen Gliedmaßen werden überhaupt nicht mehr belastet.

Welche Ursachen können bei Pferden zur Lahmheit führen?

Sind die Gliedmaßen von der Lahmheit betroffen, können die Ursachen vielfältig sein. Verletzungen spielen sicherlich eine große Rolle – hier ist die Ursache in der Regel auch offensichtlich. Neben Konchenbrüchen, Stauchungen und Sehnenverletzungen können Gelenkserkrankungen, Infektionen oder auch angeborene Missbildungen eine gravierende Rolle spielen. Diese lassen sich natürlich nicht auf den ersten Blick erkennen.

Wie beugen Sie einer Lahmheit beim Pferd vor?

Durch die vielfältigen Ursachen ist eine Vorbeugung nur bedingt möglich. Erkrankungen wie die Hufrehe oder Arthrose können die Lahmheit begünstigen. Diese Krankheiten sind vielfach auf Haltungsfehler zurückzuführen. Pferde sollten gerade in jungen Jahren nicht zu hart und nicht unregelmäßig trainiert oder belastet werden. Ebenso ist es sinnvoll, wenn Sie das Verletzungsrisiko minimieren. Dort, wo Ihr Pferd herumtoben kann, sollten keine Gegenstände vorhanden sein, an denen es sich mechanische Verletzungen oder Stichverletzungen zuziehen kann. Eine ausgewogene Ernährung trägt im Übrigen generell dazu bei, dass der Gesundheitszustand Ihres Pferdes in bester Ordnung ist.

Wodurch kann Ihr Tierarzt Lähmungserscheinungen bei Ihrem Pferd feststellen?

Wenn Sie den Verdacht auf eine Lahmheit haben und der Tierarzt führt die Untersuchung durch, gibt es mehrere Möglichkeiten, der Erkrankung auf den Grund zu gehen. Relativ einfach ist es, die Bewegungsabläufe in verschiedenen Gangarten oder bei unterschiedlicher Belastung zu beobachten. Durch eine Provokationsprobe kann der Tierarzt eine bestehende Lahmheit kurzfristig verstärken und besser erkennen. Dazu beugt er ein Bein des Pferdes etwa anderthalb Minuten durch und verstärkt damit künstlich und für einen Moment die Lahmheit. In der Folge kann die Lahmheit am betreffenden Bein besser beurteilt werden. Eine andere Möglichkeit ist, den betroffenen Bereich des Beines örtlich zu betäuben. Das Pferd verspürt in dem Moment keinen Schmerz und kann wohlmöglich besser auftreten oder gehen.

Besteht hingegen der Verdacht auf eine Gelenkserkrankung, so muss der Tierarzt Gelenkflüssigkeit entnehmen und diese im Labor untersuchen. Zusätzlich können Röntgenaufnahmen, eine Computer-Tomografie oder eine Magnet-Resonanz-Tomografie Aufschluss über die Ursachen der Lahmheit geben.

Welche Behandlungsmöglichkeiten hat der Tierarzt?

Wenn sich der Verdacht auf die Lahmheit bestätigt, wird der Tierarzt zunächst einmal schmerzlindernde Medikamente verabreichen. Das Pferd benötigt nun viel Ruhe und darf nicht belastet werden – in manchen Fällen ist sogar eine Physiotherapie notwendig.  Je nach Schwere der Lahmheit oder bei Gelenkserkrankungen muss der Tierarzt operieren. Eine Lahmheit verläuft zwar nicht tödlich, schränkt die Lebensqualität des Pferdes aber erheblich ein. Generell sind die Heilungschancen als positiv einzustufen – das hängt aber auch davon ab, wie schnell die Lahmheit erkannt und auch unmittelbar behandelt wird.

Die Tierklinik Hochmoor – Klinik für große und kleine Haustiere

Die Tierklinik Hochmoor blickt mittlerweile auf eine langjährige Erfahrung in der Behandlung von unterschiedlichen Tieren und verschiedenen Krankheitsbildern zurück. Das medizinische Fachwissen, die Liebe zum Tier sowie die modernen technischen Möglichkeiten und dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen machen eine optimale Betreuung der Tiere in dieser Klinik möglich.

Die Pferdeklinik Hochmoor
In der integrierten Pferdeklinik werden die Patienten mit den verschiedensten Erkrankungen liebevoll behandelt. In diesem Bereich liegen die Spezialisierungen der Klinik auf Zahn-, Kehlkopf-, Augen- und Lungenerkrankungen, auf Koliken, der inneren Medizin sowie der Chirurgie und der orthopädischen Diagnostik. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, Kaufuntersuchungen oder Standardoperationen, wie zum Beispiel Kastrationen oder Arthroskopien in Der Klinik für Pferde durchführen zu lassen.

Die Kleitierklinik Hochmoor
In der Kleintierklinik arbeiten mittlerweile ca. 15 motivierte und erfahrene Tierärzte und Tierärztinnen sowie liebevolle und auf Tiere spezialisierte Helfer. Alle samt kümmern sich um die Behandlung und die anschließende Pflege jedes einzelnen Patienten. Tierbesitzer können das geliebte Haustier sowohl zu Routine Untersuchungen als auch zum Impfen oder Kastrieren in die Tierklinik Hochmoor bringen als auch im Notfall in der Nacht vorbeikommen. Diese Klinik ist für besonders komplizierte Operationen und dessen guten Ausgang mittlerweile bekannt, sodass Frakturen, Kreuzbandrisse oder unterschiedliche Erkrankungen an der Wirbelsäule der Tiere in der Vergangenheit bereits mehrfach erfolgreich behandelt und operiert wurden. Sogar für die Bauchhöhlenchirurgie sowie Innere- und Notfallmedizin ist diese Klinik technisch und fachlich bestens ausgerüstet.

Die Augenklinik
Die Augenklinik der Tierklinik Hochmoor ist als eine der Besten in ganz Deutschland bekannt, sodass es kein Wunder ist, dass zahlreiche Tierbesitzer von überall her anreisen, um ihre geliebten Tier hier behandeln zu lassen. In der Klinik widmet sich ein Team aus Spezialisten mit langjähriger und herausragender Erfahrung seit vielen Jahren um die Erforschung, der Diagnostik sowie der Therapie von Augenerkrankungen bei Pferden und Kleintieren jeglicher Art. Hier werden die Augen der betroffenen Tiere nicht nur untersucht, sondern können gleichzeitig operiert und behandelt werden. Selbstverständlich können Tierbesitzer die Augenklinik mit jeglichen Augenproblemen der Tiere besuchen und sind hier stets bestens aufgehoben.

Rund um die Uhr für Notfälle bereit
Selbstverständlich hat die Gesundheit von jedem Patienten in dieser Klinik erste Priorität. Hier steht sowohl in der Kleintierklinik als auch in der Pferdeklinik Tag für Tag rund um die Uhr ein kompetentes Team bereit, sodass auch Notfälle zu jeder Uhrzeit behandelt werden können.

Notfallnummer: +49 (0) 28 63/20 99-0

Weitere Infos hier unter: http://www.tierklinik-hochmoor.de/

Zur Geschichte und Tradition der Klinik
Die Tierklinik Hochmoor wurde bereits im Jahr 1967 gegründet. Seit diesem Tag steht hier die intensive und liebevolle Behandlung von Groß- und Kleintieren an erster Stelle. Der Klinikgründer Bernhard Huskamp leistete in den 70er und 80er Jahren Pionierarbeit im Bereich der Kolikbehandlung sowie der Pferdechiurgie. Dies hat die Tierklinik international bekannt und beliebt gemacht, was ihr auch noch heute zu großem Erfolg verhilft. Noch heute greift das Team der Klinik auf diese besonders wichtige und reiche Erfahrung zurück, sodass sowohl Pferde als auch Kleintiere mit großem Erfolg behandelt werden können. Mittlerweile wird die Tierklinik Hochmoor in der Generation durch Dr. Niels Henrik Huskamp geführt.

Die häufigsten Pferdekrankheiten – Teil 3 unserer Serie

Pferde auf weißem HIntergrundWenn Ihr Pferd krank wird, bereitet das Ihnen Sorgen und verursacht hohe Kosten durch die tierärztliche Behandlung. Wichtig ist, dass Sie Krankheiten bei Ihrem Pferd rechtzeitig erkennen. Schließlich besteht im Anfangsstadium der Erkrankung Ihres Pferdes eine wesentlich bessere Chance auf Heilung, als wenn das Pferd eine Erkrankung verschleppt. In einem solchen Fall ist die Behandlung weit aus umfangreicher und auch kostenintensiver. In unserem dritten Teil der Serie zu Pferdekrankheiten schildern wir Ihnen, wie Sie gravierende Erkrankungen rechtzeitig erkennen können.

Häufige Stallhaltung kann zu Atemwegsproblemen führen

Vor Erkältungen und Allergien sind auch Pferde nicht gefeit. Gerarde, wenn die großen Tiere dauerhaft im Stall untergebracht sind, können durch die Luft im Stall Allergien und Atemwegserkrankungen auftreten. Im Winter sind Erkältungen keine Seltenheit, wenn Ihr Pferd nur ab und zu aus dem Stall heraus auf die Weide geht. Der Temperaturwechsel sorgt wie auch beim Menschen zu Problemen. Ihr Pferd benötigt eine Behandlung mit speziellen Erkältungsmedikamenten, bei längerer Erkrankung müssen Sie sogar Antibiotika verabreichen. Vorteile bietet die Offenstallhaltung, damit Ihr Pferd einerseits ausreichend an der frischen Luft ist und sich auf Temperaturwechsel besser einstellen kann.

Ein Fall für den Pferdepsychologen

Werden Pferde allein gehalten und haben nur wenig Kontakt zu ihren Artgenossen, sind psychische Probleme Vorprogrammiert. Ein Pferd, das nervös reagiert ist auch eine Gefahr für den Menschen und andere Pferde. Es ist schwierig, diese Probleme zu behandeln, wenn das Pferd erst einmal von der Psyche dauerhaft geschädigt ist und mit auffälligem Verhalten auf Mensch und Tier reagiert. Überfordern Sie Ihr Pferd niemals und versuchen Sie Schrecksituationen zu vermeiden. Pferde sind vom Wesen her Fluchttiere und neigen dazu, in bestimmten Situationen extrem zu reagieren. Das kann schon ein herannahender Traktor auf dem Feldweg bei einem Ausritt sein. Sie können schon mit einer artgerechten Haltung und dem richtigen Futter solchen Problemen entgegenwirken. Manche Pflanzen und Kräuter, die Pferde verspeisen, haben eine beruhigende Wirkung auf auf die Psyche Ihres Pferdes.

Ähnlich wie der Muskelkater: der Kreuzverschlag

Plötzlich und unbemerkt kann das Pferd an einem Kreuzverschlag erkranken. Dieser ist vergleichbar mit einem schweren Muskelkater beim Menschen. Während wir die Symptome relativ leicht bekämpfen können, führt der Kreuzverschlag beim Pferd zu Unruhe und Panik, wenn durch die Schmerzen die Herzfrequenz ansteigt und Fieber hinzukommt. Vor allem in der Box wird es kritisch, wenn sich Ihr Pferd nicht mehr aufrichten kann. Durch hektische Bewegungen in der Panik kann sich Ihr Pferd zusätzliche Verletzungen zuziehen. Erkennbar ist der Kreuzverschlag am dunkel gefärbten Urin, starkem Schwitzen und vor allem Kolik artigen Schmerzen. Eine rechtzeitige Behandlung durch den Tierarzt trägt dazu bei, dass der Kreuzverschlag ausgeheilt werden kann.

Die häufigsten Krankheiten beim Pferd – Teil 2 unserer Serie

Pferd beim TierarztWenn ein Pferd krank wird, ist das immer eine leidvolle Angelegenheit. Für Sie als Pferdefreund ist es jetzt wichtig, dass Sie Ihrem Pferd beistehen. Denn neben dem Schmerz durch die Krankheit ist natürlich auch die Unruhe bei Ihrem Pferd gegeben, wenn der Tierarzt mit seiner Behandlung beginnt. Sie müssen rechtzeitig erkennen, wenn es Ihrem Pferd schlecht geht, damit eine Erkrankung schon im Anfangsstadium behandelt und das Leiden Ihres Pferdes nicht unnötig verzögert wird. Nach dem ersten Teil unserer Serie zu den Pferdekrankheiten stellen wir Ihnen hier weitere typische und häufige Pferdekrankheiten vor.

Eine Überlastung führt zu Verspannungen

Pferde bewegen sich viel und werden durch Sport und Reiten stark beansprucht. Vor allem, wenn die Vorbereitung nicht ausreichend ist, drohen Verspannungen, die für das Pferd schmerzhaft sind. Dadurch kommt es zu unregelmäßigen Bewegungsabläufen, ähnlich wie beim Menschen durch den Muskelkater. Teilweise wird eine Verspannung auch durch einen nicht passenden Sattel verursacht. Der Reiter sitzt schief und das wirkt sich natürlich auch auf das Pferd aus. Falsches Liegen in der Box, ein Sturz auf der Weide oder beim Training kann ebenfalls die Ursache für eine Verspannung sein. Suchen Sie in jedem Fall den Tierarzt auf, damit die Ursache ergründet werden kann. Neben einer Verspannung können durchaus auch andere Ursachen vorliegen, wie z. B. Gelenkserkrankungen.

Die Hufrehe kann viele Ursachen haben

Angefangen von falscher Fütterung bis hinzu schlechten Bodengegebenheiten auf der Weide: Für die Hufrehe gibt es viele Ursachen. Sie gehört zu den häufigsten Pferdekrankheiten. Dabei löst sich die Lederhaut des Hufes von der Hufkapsel ab – das ist auch deutlich sichtbar. Hinzu kommen andere Begleiterscheinungen wie beispielsweise Fieber oder Mattigkeit. Das Pferd lahmt dabei und versucht, die betroffenen Hufe zu entlasten. Kühlung der Hufe schafft Linderung. Parallel dazu ist eine Behandlung durch den Tierarzt zwingend notwendig. Das Pferd bekommt einen Gipsverband oder Hufschuhe. Bei rechtzeitiger Behandlung ist das Pferd nach etwa zwei Wochen wieder auf dem Damm. Kommt es zu Komplikationen, wie zum Beispiel durch Sohlendurchbrüche oder Knochenentzündungen, sind die Heilungsaussichten wesentlich schlechter.

Der Beinbruch beim Pferd

In der heutigen Zeit sind die Heilungschancen bei einem Beinbruch des Pferdes relativ gut. Mussten die Tiere früher noch eingeschläfert werden, ist es heute mit einer aufwendigen Behandlung möglich, das Leben des Pferdes und damit auch die Gesundheit zu retten. Beinbrüche werden in der Regel durch zu starke Belastung bei einem Sprung und dem Aufkommen auf dem Boden verursacht. Schließlich lastet ein großes Gewicht auf den Beinen des Pferdes. Beste Heilungschancen bestehen vor allen dann, wenn es sich um einen glatten Bruch handelt. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass ein Beinbruch eine monatelange Behandlung und Genesungsphase erfordert, um das Pferd gesundheitlich wieder aufzupäppeln.

 

Die häufigsten Krankheiten beim Pferd – Teil 1 unserer Serie

Pferd auf der WeidePferde sind seit Jahrhunderten schon ein verlässlicher Partner für den Menschen. Ob in der Landwirtschaft, in der Freizeit oder beim Sport – die Nutzung von Pferden ist sehr vielfältig. Wenn Ihr Pferd erkrankt oder sich verletzt, ist das nicht nur eine traurige Angelegenheit, sondern auch sehr kostspielig. Sie müssen daher in der Lage sein, eine Erkrankung rechtzeitig zu erkennen, damit die tierärztliche Behandlung rechtzeitig vorgenommen werden kann. Im Anfangsstadium ist die Behandlung einer Erkrankung oftmals leichter, als wenn die Krankheit verschleppt wird und Ihr Pferd wohlmöglich auch noch in einer Tierklinik versorgt werden muss. Lesen Sie einmal, welche Krankheiten bei Pferden besonders häufig auftreten:

Die Kolik

Als eine der häufigsten Todesursachen bei Pferden steht die Kolik ganz weit oben. Diese kann ausgelöst werden, wenn Ihr Pferd falsches Futter zu sich nimmt, unter Stress leidet oder zu wenig Bewegung hat. Ein überfüllter Magen oder verdrehte Därme sind die Folgen, die dazu führen, dass sich der Magen oder der Darm aufbläht. Sie erkennen die Kolik daran, dass Ihr Pferd strake Schmerzen hat und in einen Unruhezustand verfällt. Lassen Sie Ihr Pferd sich nicht hinlegen, sondern führen Sie es herum. Je nach Schwere der Kolik kann der Tierarzt die Erkrankung mit Medikamenten behandeln oder muss Ihr Pferd in einer Tierklinik operativ behandeln. Rufen Sie bei den ersten Anzeichen in jedem Fall den Tierarzt.

Wenn das Pferd lahmt

Pferde verfügen über einen komplizierten und gebrechlichen Bewegungsapparat. Das Gewicht des Pferdes steht schon rein äußerlich in keinem Verhältnis zu den eher dünnen Gliedmaßen. Eine Verletzung reicht schon aus, dass das Pferd lahmt. Gelenkentzündungen, Infektionen, angeborene Missbildung oder die Überlastung des Bewegungsapparates können bei Ihrem Pferd ebenfalls zur Lahmheit führen. Ihr Pferd verteilt sein Körpergewicht auf die nicht betroffenen Beine, es läuft „unrund.“ Je nach Ursache muss der Tierarzt die Erkrankung medikamentös behandeln oder sogar operieren.

Schnittverletzungen

Beim Ausritt im Wald oder beim Weidegang kann es immer mal zu Schnittverletzungen kommen. Sei es durch Zweige oder die Tritte und Bisse anderer Artgenossen. Daher müssen Sie darauf achten, dass Ihr Pferd ausreichend geimpft ist. Infektionen, die über die Wunde in den Körper eindringen, können einen Wundstarkrampf auslösen, der tödlich enden kann. Bei tieferen Verletzungen und starken Blutungen müssen Sie in jedem Fall einen Tierarzt hinzuziehen. Wichtig ist aber die Tetanusvorsorge, damit zumindest bei kleinen Schnittverletzungen keine infektiösen Folgeerkrankungen drohen.