Ausreiten in der Dunkelheit: Worauf müssen Reitfreunde achten?

Ausritt in der DunkelheitDie kalte und dunkle Jahreszeit kann durchaus ihre Reize haben. In der Dämmerung leuchtet das noch verbliebene Laub an den Bäumen in allen Farben, überall raschelt es und es sind nicht mehr viele Menschen unterwegs.

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Hat Ihr Pferd im Sommer Lust auf eine Abkühlung?

Pferd mit ReiterinIm Sommer sind Trockenheit und Temperaturen von mehr als 30 Grad keine Seltenheit und für Pferde nicht immer angenehm. Daher ist es an heißen Tagen wichtig, dass Ihr großer Vierbeiner ein schattiges Plätzchen hat und auch ausreichend Wasser zum Trinken. Pferde können die Hitze weitaus weniger gut vertragen als wir Menschen.

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Gehören Pferde zu einem Karnevalsumzug?

Pferd SpritzeAb dem kommenden Wochenende erreicht die Karnevalszeit wieder ihren Höhenpunkt mit den Umzügen am Sonntag, Rosenmontag und am Veilchendienstag. Tausende Narren säumen die Straßen, wenn sich die großen Umzüge in Bewegung setzen und die Zugteilnehmer reichlich Kamelle verteilen.

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Pferdegesundheit – Anweiden im Frühjahr

Pferde auf WeideNoch sind draußen die Temperaturen in der Nacht unangenehm und die meisten Pferde sind im Stall untergebracht. Nur wenige Pferde befinden sich auf der Winterweide, um dort zu grasen – obwohl Pferde eigentlich sehr winterfest sind. Wenn der Frühling beginnt, werden die Pferde wieder hinaus auf die Weide gebracht – oftmals aus Laienkenntnis zu abrupt. Häufigstes Problem: Der radikale Futterwechsel. Schließlich hat sich der Magen des Pferdes in der kalten Jahreszeit im Stall an Heufütterung gewöhnt und nun steht auf einmal saftiges Grün auf dem Speiseplan. Mit teilweise fatalen Folgen.

Warum ist der Futterwechsel langsam durchzuführen?

Den Winter verbringen die meisten Pferde im Stall. Frisches Gras ist dort nicht vorhanden. In den meisten Fällen werden Pferde mit Heu oder Heulage gefüttert. Der Magen gewöhnt sich in dieser Zeit an das Raufutter. Die Darmflora hat sich im Winter der Fütterung angepasst. Dabei sorgen die Bakterien im Darm für die optimale Verwertung des Winterfutters. Werden die Pferde auf die Weide gebracht und können dort nach Herzenslust grasen, stellt das eine echte Herausforderung für das Verdauungssystem da. Besonders dort, wo Pferde auf Weiden untergebracht werden, die für Milchvieh und Mastvieh angepasst sind. Hier ist die Weidefläche relativ kräuterarm und wenig abwechslungsreich an vorhandenen Grassorten. Mit anderen Worten: Der Verdauungsapparat muss sich innerhalb weniger Tage auf die neuen Begebenheiten einstellen.

Welche Risiken drohen bei einem zu schnellen Futterwechsel?

Gestern noch Heu, heute schon Gras: Was mancher Pferdefreund für seinen Vierbeiner als echte Bereicherung nach dem Winterspeiseplan betrachtet, stellt ein erhebliches Risiko dar: Das frische Gras hat einen hohen Anteil an Kohlehydraten, die das Pferd im Dünndarm verarbeiten muss. Werden diese nun in großer Menge über das Fressen von Gras aufgenommen, landen diese teilweise unverdaut im Dickdarm. Der Verdauungsapparat ist noch nicht bereit für eine solche radikale Nahrungsumstellung. Im Dickdarm hingegen herrscht durch die Winterfütterung noch eine ganz andere Verdauung. Hier werden die Bakterien, die die Cellulose aufschließen von Milchsäurebakterien verdrängt. Diese Milchsäurebakterien vermehren sich in der Umgebung der schlecht verdauten Kohlehydrate und vermehren sich. Die Bakterien, die für die Verdauung von Cellulose verantwortlich sind, gehen zugrunde, es entstehen Endotoxine. Diese gelangen in den Blutkreislauf des Pferdes und führen dort zu gesundheitlichen Schäden. Die häufigsten Folgen dieser falschen Fütterung sind die Kolik, Durchfall und auch die Hufrehe.

Wie schnell kann es zu Erkrankungen durch falsches oder zu schnelles Anweiden kommen?

Wenn man mal betrachtet, in welcher Geschwindigkeit ein Pferd locker ein paar Kilo Gras vertilgt, dann liegt es auf der Hand: Diese radikale Futterumstellung kann innerhalb weniger Tage zu Erkrankungen führen. Ein ausgewachsenes Pferd frisst mal eben in einer Stunde fünf bis sechs Kilo Gras. Daher ist es sinnvoll, Pferde zu Beginn der Weisezeit erst einmal mit Heu satt zu füttern, damit es nicht direkt die ganze Wiese in Angriff nimmt. So kann sich der Magen langsam auf das Weidefutter umstellen, da es nicht in zu großen Mengen aufgenommen wird.

Wie können Pferd richtig angeweidet werden?

Da Pferde auf der Weide viel Gras aufnehmen, ist die Fütterung im Vorfeld schon von Bedeutung. Daneben soltle das Pferd nicht von einen auf den andren Tag komplett auf die Weide gebracht werden, sondern immer schrittweise. ZU Beginn reichen 20 Minuten Weidegang, dann geht es wieder ab in den Stall. Diese Weidezeit sollte täglich um 20 Minuten verlängert werden. So wird dem Verdauungsapparat auch Zeit gegeben, sich auf die Ernährung mit Gras langsam umzustellen.

Stellen Sie dabei fest, dass Ihr Pferd an Durchfall leidet, müssen Sie einen Gang zurück rudern und vermehrt Heu zur Fütterung verwenden. Dabei muss die Weidezeit vor allem in der Wachstumsphase an das jeweilige Pferd angepasst werden. Wichtig ist zudem, die Nächte im Auge zu behalten: Sind diese frostig und der darauffolgende Tag sehr sonnig, ist die Konzentration an Fruktan im Gras sehr hoch. An solchen Tagen sollten die Pferde nur kurz auf die Weise, damit nicht zu viel Grans aufgenommen wird.

Das wichtigste ist für Pferd viele Bewegung. Wie bei uns Menschen auch verbrennt das Pferd beim Ausreiten Kalorien. Darüber hinaus kommt es beim Beritt auch nicht so schnell dazu, erneut zu fressen. Außerdem müssen Pferde, die bereits schon in der Vergangenheit die Hufrehe hatten, noch langsamer in die Weide gewöhnt werden. Denken Sie immer daran, dass der abrupte Futterwechsel Krankheiten ach sich ziehen kann. Wenn Sie selber nicht täglich Umgang mit Ihrem Pferd haben, achten Sie unbedingt darauf, ob der Stallbesitzer sich verantwortungsvoll zeigt und die Pferde langsam auf die Weidezeit einstellt.

Arthrose bei Pferden

Pferd auf der WeideDie Arthrose gehört zu den Pferdekrankheiten, die vor allem im Alter häufig auftreten kann. Dabei handelt es sich um eine Verschleißerkrankung an den Gelenken. Ihr Pferd wirkt beim Gang steif und die Bewegungsfreiheit ist deutlich eingeschränkt. Durch die starken Schmerzen kommt es dazu, dass Ihr Pferd lahmt und versucht, Bewegungen zu vermeiden. Leidet Ihr Pferd an einer Arthrose, ist es nicht möglich, das Pferd noch zu reiten.

Woher kommt die Arthrose bei Pferden?

Bei Pferden kann die Arthrose eine Alterserscheinung sein. Daneben sorgen viele andere Ursachen noch dafür, dass Ihr Pferd an einer Arthrose leidet. Das ist der Fall, wenn es zu Gelenkentzündungen kommt, der Gelenkknochen gebrochen ist oder eine Bänderverletzung vorliegt. In den meisten Fällen spielt sich im Gelenk immer ein ähnlicher Vorgang ab. Am Knochenende ist das Gelenk mit Knorpel überzogen. Im Gelenk selber befindet sich die Gelenkschmiere. Bei der Arthrose wird der Knorpel weich und dünn. Dadurch verstärkt der Knochen seine Knochenproduktion und die Gelenkkapsle beginnt zu verknöchern. Das führt zu Schmerzen und zu Entzündungen.

So behandelt der Tierarzt die Arthrose

Um es vorweg zu sagen: Die Arthrose ist nicht heilbar. Der Tierarzt kann aber verschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Lebensqualität Ihres Pferdes zu verbessern. Zunächst verschaffen Medikamente wie Kortison, Nichtsteroidale Antiphlogistika und Dimethyl-Sulfoxid Abhilfe. Eine Physiotherapie kann helfen, dass Pferd nach längerer Erkrankung wieder zum Gehen zu verhelfen.

Damit der Knorpel nicht weiter abgenutzt wird, verwendet der Tierarzt Wirkstoffe, die den Knorpel schützen sollen. Äußerliche Medikamente, die durchblutungsfördernd wirken, sollen das betroffene Bein erwärmen. Besteht keine Möglichkeit, die Gelenkschäden durch diese Maßnahmen einzudämmen, so muss der Tierarzt mit einer Operation eingreifen. Dabei wird die Oberfläche des Gelenkknorpels geglättet und die zu viel produzierte Knochenmasse abgenommen. Im äußersten Fall muss der Tierarzt das Gelenk versteifen, damit das Pferd schmerzfrei bleibt.

Wie können Sie die Arthrose bei Ihrem Pferd vermeiden?

Ihr Pferd benötigt regelmäßige und artgerechte Bewegung. Dazu gehört vor allem, dass Sie die Belastung des Pferdes immer nach dem jeweiligen Lebensalter ausrichten. Eine gleichmäßige Bewegung ist notwendig, belasten Sie Ihr Pferd niemals einseitig. Da Pferde Lauftiere sind, benötigen sie viel Auslauf auf der Weide. Eine dauerhafte Stallhaltung trägt dazu bei, dass die Gelenke und die Muskulatur Schaden nehmen, die diese nicht artgerecht belastet werden.

Kommt es tatsächlich zu den ersten Anzeichen einer Arthrose, müssen Sie umgehend Ihren Tierarzt aufsuchen. Im frühen Stadium sind Behandlungen möglicherweise ohne einen operativen Eingriff möglich.