Tierärzte leisten persönlichen Einsatz auch rund um die Uhr

Der 4. Oktober ist der Welttierschutztag. Das Datum kommt nicht von ungefähr. Es ist der Todestag von Franz von Assisi, der als Schutzpatron der Tiere gilt. Bei dem einen oder anderen Tierfreund ist dieses Datum sicherlich auch im Hinterkopf abgespeichert, aber einen Tag später spricht eigentlich keiner mehr vom Welttierschutztag.

In Deutschland denken und kümmern sich Tierärzte auch über den 4. Oktober hinweg mit Leib und Seele um das Wohl vieler Tiere. Sie sind oft erste Anlaufstelle nicht nur für Tiere, die mit Herrchen oder Frauchen in die Praxis kommen, sondern auch für Fundtiere und Wildtiere stehen sie vielfach auch außerhalb ihrer Sprechzeiten zur Verfügung. Damit ist es nicht getan: Selbst wenn große Wildtiere z. B. in einen Unfall verwickelt werden, sind die Tierärzte so schnell wie möglich vor Ort, um dem verletzten Tier noch helfen zu können.

Es gibt auch interessante Fälle, die einem Tierarzt begegnen können: Bei einem Ausbruch aus einem Wildgehege hat sich am Wochenende ein vier Jahre alter Elch 10 Kilometer weit in einen Nachbarort verirrt. Dort erregte auf einer lokalen Veranstaltung eine Gulaschkanone sein Interesse, von deren Seite der Elch nicht mehr fort wich. Durch die ungewohnte Situation ließ der Elch sich auch nicht einfangen. Erst ein herbeigerufener Tierarzt versetzte dem Elch eine Narkose, worauf dieser mit einem Spezialtransporter wieder in sein Gehege gebracht werden konnte.

Dass manche Tiere aber nicht immer dankbar für ihre Rettung sind, zeigt die Eichhörnchenrettung in Dortmund. Dort hat die Feuerwehr das Tier aus dem Dortmund-Ems-Kanal gerettet und in die nächste Tierklinik gebracht. Bei der Übergabe an den Tierarzt bedankte sich der kleine Nager mit einem festen Biss in den Daumen. Nach der Versorgung des Eichhörnchens verschwand das kleine Nagetier auf Nimmerwiedersehen in die Freiheit.

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