Wenn Hunde eine Erkältung bekommen

Haben Sie seit dem Wochenende auch schon ein paar Mal über das Wetter geflucht? Am Samstag noch frühlingshafte Temperaturen und nun Tristesse, wie sie typischer für den November nicht sein kann? Jetzt kommt das Erkältungswetter, die kühlen Tage und die dauernde Feuchtigkeit tun ihr Übriges. Da sind nicht nur Sie anfällig für Erkältungen, sondern auch Ihr Hund. Logisch, bei dem Wetter draußen. Aber Gassi gehen muss nun mal sein. Wo kann sich Ihr Hund eine Erkältung zuziehen und wie reagieren Sie im Krankheitsfall richtig?

So zieht sich Ihr Hund eine Erkältung zu

Wenn Ihr Hund bereits ein geschwächtes Immunsystem hat, beispielsweise durch eine gerade auskurierte Krankheit oder aus Altersgründen, dann ist er gerade bei diesem Wetter anfällig für eine Erkältung. Natürlich ist unter Hunden immer die Ansteckungsgefahr gegeben. Kommt er mit erkrankten Hunde in Kontakt, kann sich Ihr Liebling ohne Weiteres eine Erkältung zuziehen. Bei uns Menschen ist das ja nicht anders. Unwahrscheinlicher ist es, wenn Sie Ihren eigenen Hund anstecken, falls Sie bereits durch eine Erkältung geschwächt sind.

Woran erkennen Sie, dass Ihr Hund erkältet ist?

Hier verhält sich Ihr auch nicht anders als Sie, wenn Sie sich eine Erkältung eingefangen haben: Ihr Hund hustet, er muss ab und zu nießen und die Nase läuft. Leichtes Fieber kann ebenfalls hinzukommen. Dabei wirkt Ihr Hund müde, lustlos und abgeschlagen. Zum Gassi gehen schleppt er sich nach draußen und möchte schnell wieder ins Warme und sich ausruhen. Der Appetit tendiert gegen Null.

Wie können Sie Ihrem Liebling bei einer Erkältung aufpäppeln?

Bei Hunden ist es wie beim Menschen: Viel Ruhe und angenehme Wärme tragen immer zur Genesung bei. Richten Sie Ihren Hund daher ein gemütliches Plätzchen in einer warmen Ecke Ihres Hauses oder Ihre Wohnung ein. Wenn Sie im ihm draußen waren, rubbeln Sie ihn ordentlich ab, damit möglichst wenig Feuchtigkeit im Fell hängen bleibt. Wichtig ist jetzt, dass Ihr Hund ausreichend zu trinken bekommen. Dass Risiko einer Austrocknung besteht ansonsten. Wenn Ihr Hund nicht von allein genug trinkt, weichen Sie ihm sein Trockenfutter mit Wasser ein. Dadurch bekommt er zusätzlich Flüssigkeit, sofern er noch freiwillig ausreichend Nahrung aufnimmt.

Ab wann müssen Sie zum Tierarzt?

Bei einer leichten Erkältung können Sie Ihren Liebling noch problemlos zuhause auskurieren. Wenn sich aber nach ein paar Tagen keine Besserung einstellt oder die Symptome sich verschlechtern, dann dürfen Sie nicht zögern, Ihren Tierarzt aufzusuchen. Vielleicht ist ja nicht nur die Erkältung, sondern noch eine andere Ursache, die Ihren Hund so sehr schwächt. Vor allem bei einer Körpertemperatur über 38,5 Grad ist ein Tierarztbesuch dringlich zu empfehlen. Krankheiten wie die Staupe oder eine Mischinfektion aus Bakterien und Viren, der sogenannte Zwingerhusten, machen eine tierärztliche Heilbehandlung notwendig. Wichtig ist vor allem, dass Sie ihren Hund nicht mit Medikamenten aus der Humanmedizin versorgen. As kann zusätzlich die Gesundheit Ihres Hundes beeinträchtigen. Lassen Sie sich lieber vom Tierarzt geeignete Medikamente verschreiben. Dann geht es auch mit der Gesundheit Ihres Hundes schrittweise wieder aufwärts.

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