Wie ernähren Sie Ihre Katze am besten?

Publiziert am Dienstag, 6. August 2013 von Manfred Weiblen
Die Katze bekommt ihr Futter

Katzen, die in der Wohnung gehalten werden, verschaffen sich teilweise nur unregelmäßig Auslauf an der frischen Luft. Dort sorgen sie für den Abbau überschüssiger Energie. Wenn Sie Ihre Katze überhaupt nicht nach draußen kommt, ist das auch nicht tragisch. In Bezug auf den Bewegungsspielraum macht das kaum einen Unterschied. Ist Ihre Katze aktiv und munter, sorgt sie selber für genug Bewegung. Sie können aber auch Einiges dazu beitragen, dass Ihre Katze nicht an Bewegungsarmut leidet oder irgendwann einfach zu fett wird.

Ist Trockenfutter die bessere Lösung?

Katzenfutter gibt es mittlerweile in allen möglichen Variationen: Ob als Trockenfutter oder als Nassfutter, dem Einfaltsreichtum der Futterindustrie ist keine Grenze gesetzt. Mittlerweile haben die Anbieter sogar unterschiedliche Sorten für die verschiedenen Rassen im Sortiment. Wie viel soll die Katze überhaupt fressen? Wenn sie unbegrenzten Zugang zum Futter hat, wird das Tier zwangsläufig irgendwann dick. Nassfutter hat den Vorteil, dass es schneller sättigt und die Katze damit nicht so häufig zum Fressen kommt. Allerdings ist Nassfutter gerade zu dieser Jahreszeit wenig praktisch, da es schnell verderben kann. Hingegen ist das Trockenfutter für die Katze länger haltbar, es dauert aber auch länger, bis die Katze ein Sättigungsgefühl verspürt. Sie wird also deutlich mehr davon fressen, vor allem, wenn sie allein in der Wohnung ist und das Futter praktisch frei zugänglich ist.

Womit kann die Ernährung sinnvoll ergänzt werden?

Das Katzen viele Dinge essen, ist weitläufig bekannt. Leider wird manchmal aber auch ignoriert, dass lange nicht alle Lebensmittel für den Menschen auch für die Katze gesund sind. Es gibt aber eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Ernährung abwechslungsreich und gesund zu gestalten.

Milch mag jede Katze, so sieht das Klischee aus. Das stimmt, zumindest wenn die Katze daran von klein auf gewöhnt ist. Der Milchzucker kann aber auch Durchfall auslösen. Dann sollten Sie auf andere Produkte wie z. B. verdünnter Sahne zurückgreifen. Bedenken Sie dabei immer, dass Milch für die Katze Nahrung ist und kein Getränk. Da ist Wasser eigentlich die beste Lösung. Zusätzlich bietet Quark, Frischkäse oder Joghurt eine interessante Alternative. Allerdings nicht in großen Mengen, sondern ein Löffel am Tag.

Ebenso ist Eigelb in kleine Mengen oder die Ergänzung mit Hefeflocken eine gute Alternative für den Speiseplan. Leckerchen aus Trockenfutter sorgen, wenn sie geworfen werden, nicht nur für Sättigung, sondern auch für Bewegung. Katzengras ist ebenfalls wichtig, da die Bitterstoffe darin gut für die Verdauung sind. Außerdem lassen sich damit die beim Reinigen abgeschleckten Haare besser wieder hervorwürgen.

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