Wo ist die Katze bloß hin?

Publiziert am Dienstag, 30. April 2013 von Manfred Weiblen
Katze am Straßenrand

Jeder Katzenfreund weiß, dass Katzen sehr aktive und neugierige Tiere sind. Da ist es kein Wunder, wenn die Samtpfoten zu jeder Tag- und Nachtzeit ihre Umgebung erkunden. Der Hunger treibt die Katze schon wieder heim und in der Regel taucht der Stubentiger nach einigen Stunden wieder auf. Es gibt aber auch viele Fälle, in denen die Katze nicht mehr nach Hause kommt. Gerade jetzt im Frühjahr, wo die Sonnenstrahlen locken, erweitern Katzen gerne ihren Aktionsradius. Teilweise finden sie irgendwo anders etwas zu fressen, kehren dort hin immer wieder zurück und suchen sich auf diese Weise sogar ein neues Heim. In jedem Jahr entlaufen rund 400.000 Vierbeiner, davon sind ein großer Teil Katzen.

Katzenfänger sind ein Mythos

Es wird gerne davon geredet, dass in den Städten organisierte Katzenfänger unterwegs sind, die freilaufenden Katzen auflauern und diese zu Versuchszwecken einfangen. Doch das ist eigentlich zu aufwendig. In solchen Fällen werden die Täter sicherlich in anderen Ländern aktiv, wo Katzen in großer Anzahl als Straßenkatzen unterwegs sind. Leider kommt es aber auch nicht selten vor, dass Katzen bei ihrem Freigang von einem Auto überfahren und verletzt oder getötet werden. Dann erfahren Herrchen oder Frauchen in der Regel nicht mehr, wo ihre Katze geblieben ist. Wenn eine Katze verletzt zum Tierarzt gebracht wird, landet sie danach in den meisten Fällen im Tierheim. Hier hilft nur der Zufall weiter.

Wenn die Katze entlaufen ist

Es ist ja nicht ungewöhnlich, wenn die Katze mal eine Nacht nicht nach Hause kommt. Bei einer ungewöhnlich langen Abwesenheit können Katzenfreunde aber dennoch aktiv werden, um ihren Stubentiger wiederzufinden. In vielen Fällen ist es hilfreich, die Nachbarschaft nach möglichen Verstecken abzusuchen. Nicht selten hat sich die Katze irgendwo in einen Schuppen oder in einen Keller eingeschlichen und kommt dort nicht mehr heraus. Rufen Sie ihre Katze bei der Suche und achten sie auf Geräusche. Sprechen Sie mit den Nachbarn, ob diesen etwas aufgefallen ist.

Suchmeldungen sind ebenfalls eine sinnvolle Sache und führen in einigen Fällen zum Erfolg. Achten Sie dabei aber darauf, dass Sie auf dem Suchaufruf so viele Angaben zur Katze machen, wie es nur möglich ist. Denken Sie an Ihre Kontaktdaten. Fragen Sie beim Ordnungsamt nach, ob Sie an Laternen einen Zettel aufhängen dürfen. Ohne Rückfrage wird wildes Plakatieren nämlich mit einem Bußgeld belegt. Fragen Sie in den umliegenden Tierheimen oder Tierarztpraxen nach. Vielleicht hat jemand Ihre Katze dort abgegeben. Tipp: Wenn die Katze gechippt oder tätowiert ist, kann diese im Deutschen Haustierregister aufgenommen werden. So finden mehr als 50.000 Haustiere in jedem Jahr zu ihren Herrchen und Frauchen zurück.

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