Zum Jahreswechsel: So können Sie Risiken und Verletzungen für Haustiere vermeiden

Wir haben bereits in einem unserer vorherigen Blogbeiträge über verschiedene Risiken geschrieben, die für Haustiere in der Weihnachtszeit auftreten können. Falsches Essen bleibt Krankheitsursache Nummer Eins während der Feiertage. Nach den Weihnachtstagen kommt aber auch noch der Jahreswechsel hinzu, hier wird es für Ihre Haustiere richtig ungemütlich. Sowohl in der Silvesternacht als auch am Neujahrstag. Lesen Sie einmal, was Sie unternehmen können, um Krankheiten und Verletzungen für Ihren Liebling zu vermeiden:

Weihnachtsbaum sichern

Steht der Weihnachtsbaum erst einmal in der guten Stube, weckt er vor allem bei Hunden und Katzen die Neugier. Was duftet denn da so schön nach Natur? Nicht selten verirren sich die Vierbeiner bei der Schnüffelei unter den Baum oder sie versuchen, daran zu kratzen oder hochzuklettern. Wenn der Baum fällt, kann das für Ihr Haustier eine schmerzhafte Erfahrung sein. Sichern Sie daher den Baum zusätzlich mit einer Nylonschnur von der Wand oder der Decke aus.

Weihnachtsbaumschmuck

Glitzernde Kugeln sind unverzichtbar für die Weihnachtsstimmung. Bei Ihren Haustieren wecken Sie allerdings die Neugier. Schnell ist mal die Pfote ausgestreckt und mit einem Pfotenschlag fällt die Kugel zu Boden. Das Tier erschreckt sich und gerät wohlmöglich mit den Pfoten in den Splittern der zerbrochenen Kugel. Verwenden Sie daher möglichst Kugeln aus Kunststoff, die auch mal einen kleinen Pfotenschlag aushalten. Stellen Sie den Baum auch erst einmal ein paar Tage ohne Schmuck auf, damit sich Ihre Tiere daran gewöhnen können.

Kabel und Baumständer

Für die Vielzahl der Lichterketten kommen natürlich auch eine Menge Kabel zum Einsatz. Sie müssen schon den Überblick bei dem ganzen Kabelsalat behalten, wie soll dann noch Ihr Haustier damit zurechtkommen? Wenn möglich, fixieren Sie die Kabel mit Klebeband auf dem Boden und legen Sie eine Decke oder einen kleinen Teppich darüber. So können sich Ihre Tiere darin nicht verheddern und bei einem Befreiungsversuch die Lichterketten aus dem Baum reißen. Übrigens – manche Bäume sind imprägniert. Diese Stoffe geraten in das Wasser des Weihnachtsbaumständers. Hier drohen Vergiftungen oder Erkrankungen, wenn Ihr Hund oder Ihre Katze daraus trinkt.

Das Silvesterfeuerwerk

Tiere hören deutlich besser als der Mensch – ungefähr 40-mal so gut. Das sorgt natürlich an Silvester für Unruhe bei Ihrem Haustier. Schon nachmittags geht die Knallerei los und zum Jahreswechsel selber wird es für den Vierbeiner infernalisch. Vermeiden Sie unbedingt, dass Ihr Hund mit Ihnen zusammen draußen das neue Jahr begrüßen soll. Dabei sind schon manche Hunde in Panik verloren gegangen. Schaffen Sie Ihrem vierbeinigen Freund lieber ein ruhiges Plätzchen im Haus und lassen Sie bei der Knallerei draußen den Fernseher oder das Radio laufen. Diese Geräusche sind Ihrem Tier vertraut und damit wird gleichzeitig der Lärm von draußen übertüncht. Gehen Sie möglichst vorher Gassi, damit Ihr Hund nicht noch kurz nach Mitternacht seine Bedürfnisse anmeldet. Dann wird es nämlich richtig ungemütlich für Ihren Freund.

Der Neujahrstag

Nach einer langen Nacht regen sich am Morgen endlich wieder die Geister. Natürlich möchte Ihr Hund nach draußen sein Geschäft verrichten und Gassi gehen. Sorgen Sie dafür, dass der Hund dabei angeleint bleibt. Der freie Auslauf ist jetzt noch nicht empfehlenswert, da auf den Gehwegen vielfach noch Scherben und Reste von Feuerwerkskörpern herumliegen. Der Hund kann sich schnell die Pfote verletzen.

Wir vom Tierarzt-Onlineverzeichnis wünschen Ihnen und Ihrem Haustier alles Gute für die Weihnachtsfeiertage und das Sie gesund ins neue Jahr kommen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.