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Vogelkrankheiten einfach erklärt

 
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Vogelkrankheiten

Anfangsbuchstabe B - Vogelkrankheiten im Detail.

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Bürzeldrüsen-Veränderung

Die Bürzeldrüse ist bei vielen Vogelarten eine Hautdrüse, die ein öliges Sekret absondert, das der Vogel in seinem Gefieder verteilt. Dieses Sekret schützt die Federstruktur und hat eine wasserabweisende Wirkung. Wenn es zu einer Bürzeldrüsen-Veränderung kommt, sind Abszesse und Tumore die Folge. Diese Art der Erkrankung tritt häufig bei Wellensittichen auf. Eine fehlerhafte Ernährung mit einhergehendem Vitaminmangel ist einer der häufigsten Auslöser.

Durch die Bürzeldrüsen-Veränderung juckt sich der Vogel mit seinem Schnabel ständig an der betroffenen Stelle. Das führt zu weiteren Blutungen und Infektionen. Es kann passieren, dass die Herstellung des notwendigen Sekrets ausbleibt.

Bei der tierärztlichen Behandlung wird die Bürzeldrüse leicht massiert und Vitamin A verabreicht. Die Wunde wird mit Desinfektionsmitteln vom Tierarzt gereinigt, Antibiotika mit der Futteraufnahme wird verschrieben. Alternativ kann das Antibiotikum auch lokal verabreicht werden, in dem der Tierarzt die betroffene Stelle mit einer Salbe behandelt. Wenn die Behandlung nicht anschlägt, muss die Bürzeldrüse operativ entfernt werden. Für normale Ziervögel ist das unproblematisch, da diese ihr Gefieder nicht zwangsläufig wasserabweisend halten müssen. Enten und andere Wasservögel werden dann regelmäßig mit Ersatzfett besprüht.


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